UNICEF-Nothilfe für Madagaskar
Fidison in Madagaskar ist elf Monate alt. Er wurde kürzlich als schwer akut mangelernährt diagnostiziert. Jetzt bekommt er im Gesundheitszentrum Ifotaka, im Süden von Madagaskar, lebensrettende Hilfe: Die therapeutische Erdnusspaste ist sehr kalorienhaltig und mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert. Sie gibt Fidison die Chance, wieder zu Kräften zu kommen. Drei Päckchen täglich braucht er. Regelmäßige ambulante Kontrolluntersuchungen unterstützen seinen Genesungsprozess zusätzlich.
Hunderttausende madagassische Kinder leiden an Mangelernährung. Vor allem im Süden des Inselstaates herrscht schwerer Hunger. Wir von UNICEF sind im Einsatz, damit die Kinder überleben. Wir behandeln sie mit Spezialnahrung, schulen Helfer*innen und auch Eltern, bringen Trinkwasser zu den Familien und tragen dazu bei, die medizinische Grundversorgung zu sichern. Zudem fördern wir im Madagaskar unter anderem mit der Initiative "Let Us Learn" die Bildung von Mädchen und Jungen. Und: Wir setzen uns gegen Kinderarbeit in Madagaskar ein. Denn Tausende Kinder in Madagaskar arbeiten unter gefährlichen Bedingungen in Glimmerminen, wo sie das Mineral Mica abbauen. UNICEF unterstützt Familien in den Bergbaugebieten und übernimmt zum Beispiel Schulgebühren oder stellt Lernmaterialien bereit.

Tag für Tag geht Tsifeheza (8) zur Arbeit in die Glimmermine in seiner Heimat Madagaskar. Glimmer, auch Mica genannt, ist ein Mineral, das für Kosmetikprodukte, Lacke und Handys gebraucht wird. Tsifeheza muss die abgebauten Gesteine sortieren und das kostbare Mica herausfiltern. Auch seine Eltern arbeiten in der Mine. Durch den Klimawandel ist es so trocken geworden, dass sie kein Getreide mehr anbauen können.
© UNICEF/UNI658491/AndrianantenainaUNICEF-Hilfsprojekte in Madagaskar
Hunger bedroht Kinder in Madagaskar
Viele Eltern in Madagaskar wissen nicht mehr, wie sie ihre Kinder ernähren sollen. Der Hunger ist ständiger Begleiter. Durch langanhaltende Dürrezeiten kommt es zu Ernteausfällen, sodass Nahrungsmittel immer knapper werden. Noch mehr Kinder im Land leiden dadurch unter Hunger und Mangelernährung. Wenn sie nicht schnell behandelt werden, droht schwer unterernährten Mädchen und Jungen der Hungertod.
UNICEF hilft den Kindern mit wirksamen Mitteln, allen voran der nährstoffreichen Erdnusspaste. Mit einer Spende unterstützen Sie unsere Hilfsprojekte gegen den Hunger in Madagaskar.

Bild 1 von 3 | Um Unterernährung vorzubeugen, können madagassische Eltern den Ernährungsstatus ihrer Kinder in einem Gesundheitszentrum durchchecken lassen. UNICEF ist eine der in Madagaskar aktiven Hilfsorganisationen.
© UNICEF/UN0685675/Ramasomanana
Bild 2 von 3 | Ein Baby wird von einer Gesundheitshelferin gewogen. Durch Dürreperioden und ausbleibende Regenfälle hat sich der Hunger in Madagaskar verschärft. Abgesehen von der Dürre bleibt Madagaskar auch anfällig für andere Naturkatastrophen, zum Beispiel Zyklone oder Überschwemmungen.
© UNICEF/UN0685704/Ramasomanana
Bild 3 von 3 | Ein Hunger leidendes Kind hat seine Hand in die seiner Großmutter gelegt. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass es Kindern wie diesem besser geht und sie vom Hungertod verschont bleiben. Bitte helfen Sie mit einer Spende!
© UNICEF/UN0496476/Andrianantenaina
Ihre Spende für UNICEF-Projekte in Madagaskar
Ihre Spende für UNICEF kommt an und hilft den Kindern direkt vor Ort. Sie legen dabei individuell fest, ob Sie als UNICEF-Dauerspender*in mit einem monatlichen Geldbetrag helfen möchten oder ob Sie uns eine einmalige Spende zukommen lassen.
Genauso bestimmen Sie persönlich auch den Spendenzweck. Für jedes von uns unterstützte Projekt haben wir jeweils ein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Wenn Ihnen ein ganz bestimmtes UNICEF-Projekt besonders am Herzen liegt, können Sie dieses mit Ihrer zweckgebundenen Spende ganz gezielt unterstützen. Sie können aber auch ganz einfach uns die Entscheidung überlassen, wie und in welchem Land wir Ihre Spende einsetzen. Dank einer solchen zweckungebundenen Spende bringen wir unsere Hilfe dann genau dorthin, wo die Kinder sie aktuell am dringendsten brauchen.
Übrigens: Ihre Spende können Sie steuerlich geltend machen. Bei einem Jahresspendenbetrag von mindestens 25 Euro bekommen Sie von uns im Februar des Folgejahres automatisch eine Spendenbescheinigung.
