El Niño: Kinder im Tschad schleppen in einer von Dürre gezeichneten Region in Kanister abgefülltes Wasser.

El Niño 2026/2027: Wetterextreme bringen Kinder in Lebensgefahr

El Niño 2026 hat begonnen und wird sich in den kommenden Monaten voraussichtlich verstärken. Laut Expert*innen wird das Klimaphänomen El Niño diesmal besonders heftig ausfallen. In manchen Regionen könnte es im Herbst und Winter 2026/2027 zu extremen Dürren kommen, in anderen könnten schwere Regenfälle zu Überschwemmungen führen. Der Höhepunkt wird ab November 2026 erwartet. Für Millionen Kinder bedeutet El Niño eine ernste Bedrohung: Hunger, Wassermangel, Krankheiten, der Verlust des Zuhauses und geschlossene Schulen gehören zu den möglichen katastrophalen Folgen von El Niño.

Das Wichtigste in Kürze zu El Niño 2026/2027:

  • UNICEF handelt schon jetzt: Wir bringen möglichst viele Hilfsgüter in El-Niño-Risikogebiete, um Kindern im Notfall schnell helfen zu können.
  • Ihre Spende schützt Kinder vor den Folgen von El Niño: So können wir mit 40 Euro ein mangelernährtes Kind 50 Tage lang mit nahrhafter Erdnusspaste versorgen.
  • Bei uns spenden Sie sicher: UNICEF Deutschland trägt das DZI-Spendensiegel, und unser Online-Spendenportal ist vom TÜV Saarland zertifiziert.
Das DZI-Spendensiegel belegt, dass wir als Organisation mit Ihren Spenden sorgfältig und verantwortungsvoll umgehen.
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Aktuelle Lage: El Niño 2026 nimmt Fahrt auf

El Niño 2026 hat begonnen. Fachleute erwarten ein sehr schweres Ereignis, es könnte sogar schlimmer als alle bisher gemessenen El-Niño-Phasen werden. In vielen Regionen wird El Niño Wetterextreme wie Starkregen und Überschwemmungen auslösen. Andere Regionen werden Dürre und extreme Hitze erleben. Mit nahezu 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit wird El Niño bis Februar 2027 andauern. Der Höhepunkt wird für November und Dezember 2026 erwartet.

Das globale Klimaphänomen El Niño tritt alle paar Jahre auf und bedroht Kinder unmittelbar: Zerstört El Niño die Ernten, haben Kinder nicht mehr genug zu essen. Bleibt der Regen aus, wird Wasser knapp. In überschwemmten Regionen werden Kinder durch Schmutzwasser krank, verlieren ihr Zuhause oder können nicht mehr zur Schule gehen.

Besonders gefährlich könnte El Niño 2026/2027 für Kinder in Ostafrika, am Horn von Afrika, im südlichen Afrika und im Sahel werden. UNICEF bereitet sich auf eine mögliche Katastrophe vor: Seit Monaten füllen wir unsere Lager in Risikogebieten mit Hilfsgütern, darunter Spezialnahrung, Trinkwasser und Medikamente. So können wir schnell handeln, sobald Kinder unsere Hilfe brauchen.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Vorsorge, um die dramatischen Folgen von El Niño für Kinder so gut wie möglich zu begrenzen. Bitte unterstützen Sie uns jetzt bei unseren Nothilfe-Vorbereitungen. Ihre Spende hilft uns, die Kinder noch besser zu schützen.

El Niño: So helfen Sie mit Ihrer Spende

So hilft UNICEF vor Ort: Folgen von El Niño bekämpfen

In unseren regionalen Lagern halten wir große Mengen an humanitären Hilfsgütern bereit, um im Ernstfall schnell zu helfen. Wir helfen aber auch präventiv, zum Beispiel, indem wir Schulen klimaresilient machen.

  • Nahrung: Fällt wegen El Niño die Ernte aus – etwa durch Dürren oder Überschwemmungen –, hungern viele Kinder. UNICEF gibt den Kindern Spezialnahrung wie therapeutische Erdnusspaste, damit sie wieder zu Kräften kommen.

  • Wasser: Oft fehlt es Kindern während eines El Niño an sauberem Wasser. UNICEF liefert Trinkwasser, damit die Kinder gesund bleiben. Wir sorgen auch für den Bau von Brunnen und reparieren beschädigte Wassersysteme. 

  • Medikamente & Impfungen: UNICEF versorgt die Kinder, die durch die Folgen von El Niño krank geworden sind, mit Medikamenten. Durch Impfungen schützen wir sie außerdem vor Krankheiten wie Masern, Lungenentzündung, schwerem Durchfall und Polio.

  • Bildung & klimasichere Schulen: Wir rüsten Schulen so um, dass sie klimaresilient sind. Das heißt, dass die Schulen Hitze, Stürmen und Starkregen besser standhalten. So können Kinder auch bei Extremwetter weiter lernen.

  • Prävention & Aufklärung: In gefährdeten Ländern unterstützen wir Regierungen, Notfallpläne zu entwickeln, damit sie El Niño besser bewältigen. Wir unterstützen Gemeinden beim Einrichten von Notunterkünften und informieren die Bevölkerung über El Niño. Zudem bauen wir Frühwarnsysteme mit auf. 

Hintergrundinformationen: Häufig gestellte Fragen zum Wetterphänomen El Niño

Warum für UNICEF spenden?

Hungersnot verhindern: Ein Kleinkind mit Zucchini in der Hand bei einem UNICEF-Helfer auf dem Arm

UNICEF: Seit Jahrzehnten sind wir für Kinder im Einsatz, weltweit in über 190 Ländern. 

© UNICEF/UNI610093/Dejongh

Spenden Sie für unsere weltweite Nothilfearbeit

Mit einer Spende unterstützen Sie unsere Nothilfearbeit für Kinder weltweit. Wir setzen Ihre Spende flexibel dort ein, wo die Kinder unsere Hilfe gerade am dringendsten brauchen: Während El Niño zum Beispiel helfen wir den Kindern mit sauberem Trinkwasser, Medikamenten und Spezialnahrung. 

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