Namibia: Aids-Aufklärung

NAMIBIA: GEMEINSAM MIT JUGENDLICHEN GEGEN AIDS

UNICEF HILFT MÄDCHEN UND JUNGEN, SICH ZU SCHÜTZEN

Sie kichern und haben heiße Ohren, doch sie sprechen miteinander. Was vor einigen Jahren in Namibia noch undenkbar schien, passiert nun dank des UNICEF-Programms „My Future is my Choice“ („Ich bestimme über meine Zukunft“): Jugendliche sprechen offen über Aids und darüber, wie sie sich wirksam vor der Infektion schützen können.

Aids ist in vielen Regionen Namibias noch immer ein Tabu. Wer erkrankt, wird ausgegrenzt und oft sogar aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Deshalb scheuen sich viele, überhaupt über die Krankheit zu reden.

Mit „My future is my choice“ erreicht UNICEF mit Ihrer Hilfe bereits die Hälfte der weiterführenden Schulen in Namibia. Es ist auch diesem Programm zu verdanken, dass sich 2012 nur noch halb so viele junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren mit HIV angesteckt haben wie noch zehn Jahre zuvor. Doch es bleibt noch viel zu tun, um alle Kinder und Jugendlichen wirksam gegen Aids zu schützen. Helfen Sie mit!

Ihre Spende wirkt:

zehn Arbeitsbücher für das Programm „My future is my choice“
1.000 Exemplare der Jugendzeitung „Open Talk“
100 HIV-Tests

Aids bedroht die Zukunft der Kinder Namibias

Aids ist heute die häufigste Todesursache in Namibia, dem zwei Millionen Einwohner zählenden Land im südlichen Afrika. Jeder Fünfte zwischen 15 und 49 Jahren ist mittlerweile HIV-infiziert. Fast 50.000 Kinder haben durch Aids Mutter, Vater oder beide Elternteile verloren. Mehr als die Hälfte der neuen HIV-Infektionen trifft junge Menschen unter 25 Jahren. Das liegt vor allem an fehlendem Wissen und der Tabuisierung der Krankheit: So weiß jede zweite junge Frau unter 24 Jahren nicht, dass Kondome vor HIV schützen.

Aids gefährdet in ganz Namibia den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt: Aids verschärft die Armut, denn die Kranken brauchen während ihres langen Leidensweges teure Medikamente und Pflege. Wenn Lehrer erkranken, können sie nicht mehr unterrichten. Kinder, die ihre Eltern pflegen, müssen häufig die Schule abbrechen. Doch eine Aids-freie Generation ist möglich – mit frühzeitiger Aufklärung und gemeinsamem Engagement gegen die Krankheit.

UNICEF kämpft gemeinsam mit Jugendlichen gegen Aids

UNICEF setzt in Namibia ein umfassendes Programm gegen Aids um. Ihre Spenden helfen gezielt, Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren zu erreichen.

  • „My future is my choice“-Kurse für Jugendliche: „My future is my choice“ heißt übersetzt „Ich bestimme über meine Zukunft“. Ziel des Kursprogramms ist es, Jugendliche selbstbewusst zu machen und sie über Gefahren wie HIV/Aids aufzuklären.
    In den Kursen lernen die Jugendlichen, ihr neues Wissen in ihrer Sprache und mit eigenen Aktionen an Altersgenossen weiterzugeben. In Rollenspielen üben sie beispielsweise „richtiges“ Verhalten zum Schutz vor Aids. So lernen Mädchen, klar „Nein“ zu sagen, wenn ihr Partner kein Kondom benutzen will. Jeder Teilnehmer erhält ein T-Shirt mit dem Aufdruck „My future is my choice“ und trägt so die Botschaft deutlich sichtbar weiter. Über 81.000 Jugendliche haben schon an den erfolgreichen Kursen teilgenommen. UNICEF bildet auch Lehrer in der Aids-Aufklärung fort und drängt darauf, dass das Thema auf die Lehrpläne aller namibischen Schulen kommt.
  • Teen-Clubs für HIV-positive Jugendliche: UNICEF möchte mit Ihrer Unterstützung noch mehr HIV-positiven Jugendlichen den Besuch so genannter „Teen Clubs“ ermöglichen. Hier können sich die Jugendlichen offen über ihren HIV-Status austauschen, ihre Erfahrungen teilen und über ihre Ängste sprechen. Sie erhalten auch wichtige Informationen über Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten. Der Austausch mit anderen Betroffenen ist sehr wichtig, um sich gegenseitig zu unterstützen und Diskriminierung abzubauen.
  • Medienkampagne für mehr Aufmerksamkeit: „Take control“ – „Pass auf und schütze Dich“ heißt die Medienkampagne gegen Aids, mit der UNICEF Eltern, Lehrern und Nachbarn wichtige Informationen vermittelt. Das Motto „Take control“ wird in Fernsehspots, im Radio, in Zeitungsannoncen, auf Werbetafeln und in Diskotheken, auf Broschüren, Aufklebern und Handzetteln verbreitet. Immer mehr Schulen engagieren sich mit eigenen Aktionen – so gewinnt die Bewegung noch mehr an Kraft.
    UNICEF unterstützt auch ein Team von jungen Leuten, das die Jugendzeitung „Open Talk“ („Offenes Gespräch“) herausgibt. Die vierseitige Zeitung erscheint alle 14 Tage mit je 45.000 Exemplaren. Sie behandelt Themen, die Jugendliche bewegen – darunter auch Tipps zu Gesundheit und HIV-Prävention.

 

Unterstützen Sie unsere Arbeit als UNICEF-Pate und werden Sie Teil der Gemeinschaft

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer einmaligen Spende

Teamtreffen

UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UN). Wir glauben, dass alle Mädchen und Jungen eine Kindheit verdient haben. Dafür arbeiten wir jeden Tag – schnell, transparent und effizient. Wo immer wir für Kinder da sind, sind unsere Spender dabei: Sie helfen gezielt und ohne Umwege dort, wo es gebraucht wird. Machen Sie mit!

UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UN). Wir glauben, dass alle Mädchen und Jungen eine Kindheit verdient haben. Dafür arbeiten wir jeden Tag – transparent und effizient. Wo immer wir für Kinder da sind, sind unsere Spender dabei: Als UNICEF-Pate helfen Sie dauerhaft und besonders zuverlässig und nachhaltig. Machen Sie mit!

Euro
Bitte geben Sie einen Mindestbetrag von 5 Euro ein. Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie automatisch zu Beginn des Folgejahres.
Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie ab einer Spendenhöhe von 25 Euro.
Namibia/Kinder&HIV/Aids
Euro
Bitte geben Sie einen Mindestbetrag von 5 Euro ein. Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie automatisch zu Beginn des Folgejahres.
Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie ab einer Spendenhöhe von 25 Euro.
Namibia/Kinder&HIV/Aids

IHRE DATEN

*Pflichtfeld
Namibia/Kinder&HIV/Aids

WIE MÖCHTEN SIE BEZAHLEN ?

Sicher & bequem per Lastschrift

Sie werden zum sicheren Online-Formular der Bank für Sozialwirtschaft weitergeleitet.

Sie werden zu PayPal weitergeleitet.

Ich zahle per Bankeinzug

DE
Namibia/Kinder&HIV/Aids
Ihre Daten werden sicher und verschlüsselt übertragen. Zur höchstmöglichen Sicherheit benutzt UNICEF ein SSL-Zertifikat mit erweiterter Prüfung (Organization Validation SSL). Ihre Daten werden niemals an Dritte zu werblichen Zwecken weitergegeben.

Zusammenfassung

Vielen Dank, dass Sie UNICEF mit einer Patenschaft unterstützen

Ihre Unterstützung im Überblick:

Monatlicher Beitrag
Zahlungsweise
Zahlungsart
Bankeinzug
Abbuchungsbetrag
*Pflichtfeld

MEHR ZUM THEMA

Malawi: Aids-Waisenkinder mit Großmutter

Malawi: Bessere Überlebenschancen von Kindern

Mit Hilfe Ihrer Spenden kann UNICEF von Aids betroffene Kinder betreuen. Helfen Sie mit, diese wichtige Arbeit weiter zu verstärken! Weiterlesen


Ukraine: Kampf gegen Aids

Ukraine: UNICEF schützt Straßenkinder vor HIV/Aids

Helfen Sie mit, dass wir mehr Kinder in der Ukraine vor den Gefahren der Straße und vor dem tödlichen Virus schützen können. Weiterlesen


Mütter für Mütter-Programm: Eine Betreuerin berät eine HIV-positive Mutter (© UNICEF/NYHQ2009-2633/Pirozzi)

Kampf gegen HIV/Aids

Jackline Akinyi Odongo berichtet vom "Mütter für Mütter" Programm in Kenia, welches von UNICEF unterstützt wird. Weiterlesen



Schulkinder im Irak

PROJEKTE WELTWEIT

In rund 150 Ländern setzt sich UNICEF mit Hilfsprojekten für Kinder ein – besonders für die ärmsten und am stärksten benachteiligten Kinder.

Erfahren Sie mehr

UNICEF-Pate werden und dauerhaft spenden

WERDEN SIE UNICEF-PATE

Als UNICEF-Pate machen Sie verlässliche Hilfe möglich. Mit Ihrer monatlichen Spende hat unsere gemeinsame Hilfe eine große Wirkung.

UNICEF-Pate werden