Nordkorea: Kinder in Pjöngjang

NORDKOREA: „VERSTECKTER HUNGER“ IST TÖDLICH

MÜTTER UND KINDER BESSER VERSORGEN

Gesunde, glückliche Kinder? Zumindest diesen Mädchen und Jungen hier in Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas, geht es gut. Sie haben ausreichend zu essen und können sich gut entwickeln. Doch in dem Land ist das nicht selbstverständlich. Jahrzehnte politischer Isolation und kaum noch Handel mit internationalen Partnern haben unter anderem dazu geführt, dass die Nahrung in Nordkorea knapp ist und Millionen Nordkoreaner vom Hunger bedroht sind. Familien, die bereits unterversorgte Kinder haben, erhalten kaum noch medizinische Hilfe. Besonders kritisch ist die Situation in den Provinzen im Norden und Osten des Landes.

Nordkorea

UNICEF unterstützt in Nordkorea Schulspeisungen für die Mädchen und Jungen.
© UNICEF/DRKA2008-00043/UNICEF

In Nordkorea ist jedes dritte Kind unter fünf Jahren chronisch mangelernährt und in seiner Entwicklung zurückgeblieben! Doch nicht nur die Kinder, auch viele schwangere Frauen in Nordkorea erhalten zu wenig Nährstoffe. Viele der Neugeborenen sind daher von Beginn an viel zu schwach. Dabei sind gerade die ersten 1.000 Tage, von der Zeit im Mutterleib bis zum Alter von zwei Jahren, entscheidend für die weitere Entwicklung. Bekommen Kinder dann nicht genug Vitamine und Mineralstoffe, führt das oft zu körperlichen Schäden.

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So helfen wir konkret in Nordkorea

Hunger und zu einseitige Ernährung gefährden Kinderleben in Nordkorea jeden Tag. UNICEF setzt dort an, wo Mütter und Kinder am dringendsten Hilfe benötigen. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir mangelernährte Kinder in vier Provinzen behandeln und schützen – damit sie gesund groß werden können.

  • Zusatznahrung bereitstellen: Mit Hilfe Ihrer Spende möchte UNICEF 3.300 schwer mangelernährte Kinder in den Provinzen Kongwan, Nord-Hamgyong, Süd-Hamgyong und Ryanggang mit therapeutischer Zusatznahrung versorgen.
  • Schwangere und junge Frauen beraten: Die geförderten Gesundheitseinrichtungen vor Ort sind Anlaufstelle für junge Frauen, Schwangere und Mütter. Hier werden sie über Ernährung beraten und erhalten Informationsmaterialien. Damit sie auch zu Hause wissen, was wichtig für ihre Söhne und Töchter ist.
  • Helfer schulen: Wir bilden 5.000 Gesundheitshelfer in den Zielregionen darin aus, Kinder zu untersuchen und Mangelernährung rechtzeitig zu erkennen. Ziel ist es, dass alle Familien durch Beratungsangebote erreicht werden und gefährdete Kinder Hilfe erhalten.

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