Rumänien: UNICEF-Mitarbeiterin mit Roma-Kindern

RUMÄNIEN: BILDUNG FÜR JEDES KIND

Chancen für benachteiligte Kinder

Sie sind vorsichtig, zurückhaltend, fast ungläubig. Mit offenen Armen empfangen zu werden – das erleben Roma-Kinder in Rumänien nicht oft. Sie gehören zu einer Minderheit, die stark benachteiligt wird. UNICEF-Mitarbeiterin Voica Pop sieht viele von ihnen buchstäblich am Rand der Gesellschaft aufwachsen: arm, in Ghettos, abgeschnitten von Bildungsangeboten. "Fehlende Bildung und kaputte Familien sind das größte Problem", sagt die Kinderschutzexpertin. Die Gefahr, dass diese Kinder später als Jugendliche Opfer von Missbrauch oder gar Kinderhandel werden, ist groß.

Mit unseren Bildungsprogrammen in Rumänien richten wir uns speziell an Roma-Kinder, aber auch an andere benachteiligte Gruppen. Zum Beispiel Kinder, die in ländlichen Gebieten leben oder Kinder aus sozial schwachen Familien.

Mit einer Spende helfen Sie mit, benachteiligte Kinder in Rumänien in die Schulen zu bringen!

2.000 Bleistifte für die Schule
40 Schulrucksäcke mit viel Platz für Schulmaterial
1 "Schule in der Kiste" mit Unterrichtsmaterial für 40 Kinder

Bildung unterbricht Kreislauf der Armut

Voica Pop weiß auch: Es gibt einen Kreislauf der Armut. Kinder, die die Schule nicht abschließen, bleiben meist arm und werden sozial ausgegrenzt. Mit unserer Arbeit in Rumänien versuchen wir genau diesen Kreislauf zu unterbrechen. Denn jedes Kind, das regelmäßig zur Schule geht, hat bessere Chancen, in der Gesellschaft anzukommen.

UNICEF hilft: zum Beispiel im ersten Schritt mit einem Paar Schuhe für den Schulbesuch und "Schulmediatoren" für anhaltende Unterstützung. Die Zahl der Schulabbrecher ist dadurch in vielen beteiligten Schulen schon stark zurückgegangen.

Schulkinder warten auf den Start ihres Unterrichts.

© UNICEF/UN0219178/Bell

So helfen wir Kindern in Rumänien

  • Nachhilfe für Schüler: Kinder, die kurz davor sind, die Schule abzubrechen, bekommen von unseren Mitarbeitern individuelle Nachhilfe. Wir haben ein "Frühwarnsystem" entwickelt, mit dem wir erkennen können, welche Kinder besonders gefährdet sind und Bedarf haben.
  • Schulorientierung für Kinder und Jugendliche: Wir beraten die Kinder auch zu ihrem weiteren schulischen oder beruflichen Weg.
  • Ausbildung von Lehrern: UNICEF schult Lehrer, damit sie ihren Unterricht kinderfreundlicher gestalten und besser auf benachteiligte Kinder eingehen können.
  • Erziehungsberatung für Eltern: UNICEF berät Eltern von besonders schulabbruchgefährdeten Kindern. Wir erklären den Müttern und Vätern, wie sie ihre Kinder unterstützen können, damit sie weiter zur Schule gehen.

IHRE SPENDE HILFT

Wir möchten sicherstellen, dass noch viel mehr Kinder in Rumänien ihre Schulausbildung abschließen können. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Herzlichen Dank!

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