Rumänien: UNICEF-Mitarbeiterin mit Roma-Kindern

RUMÄNIEN: SCHULE – DAS TOR ZU EINEM GUTEN LEBEN FÜR ROMA-KINDER

Sie sind vorsichtig, zurückhaltend, fast ungläubig. Mit offenen Armen empfangen zu werden – das erleben Roma-Kinder in Rumänien nicht oft. Voica Pop von UNICEF sieht viele von ihnen buchstäblich am Rand der Gesellschaft aufwachsen: arm, benachteiligt, in Ghettos.

„Fehlende Bildung und kaputte Familien sind das größte Problem“, sagt die Kinderschutzexpertin. Die Gefahr, dass diese Kinder später als Jugendliche Opfer von Missbrauch oder gar Kinderhandel werden, ist groß.

Voica Pop weiß auch: Jedes Roma Kind, das regelmäßig zu Schule geht, hat bessere Chancen, in der Gesellschaft anzukommen. UNICEF hilft: zum Beispiel im ersten Schritt mit einem Paar Schuhe für den Schulbesuch und „Schulmediatoren“ für anhaltende Unterstützung. Die Zahl der Schulabbrecher ist dadurch in vielen beteiligten Schulen schon um fast die Hälfte zurückgegangen.

Schützen Sie Kinder vor Gewalt und Ausbeutung!

Angst und Verzweiflung prägen den Alltag von Kindern, die als Arbeiter ausgebeutet, in Konflikten und Notsituationen traumatisiert oder missbraucht werden. Sie können dafür sorgen, dass diese Kinder gesetzlichen Schutz und professionelle Hilfe bekommen!

Euro
Kinderschutz

Wir haben viel erreicht in den vergangenen Jahren

  • Ausbildung für Lehrer: UNICEF hat 100 Schulleiter fortgebildet, damit sie ihre Schulen kinderfreundlicher gestalten und besser auf Roma-Kinder eingehen können. 55 Lehrer erweiterten in Schulungen ihre Sprachkenntnisse und ihr Wissen über Kultur und Tradition der Roma.
  • Motivation der Eltern: UNICEF bildete Fachkräfte in den Gemeinden aus. Gemeinsam mit Lehrern warben sie in den Familien für die Schule und integrierten Kinder aus sozial schwachen Familien. Jugendlichen, die nicht zur Schule gehen, vermittelten sie einen Platz in einem Auffangkurs.
  • Dorfkomitees für Kinder: UNICEF förderte die Gründung von Dorfkomitees. Sozialarbeiter, Schulmediatoren und Gesundheitshelfer arbeiteten hier zusammen und unterstützten sozial schwache Familien – zum Beispiel durch Beratungs- und Betreuungsangebote.

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