UNICEF hilft Kindern in Afghanistan

Ein Gemeindezentrum kurzerhand in eine Schule verwandeln? Wenn es an Alternativen mangelt, ist das in Afghanistan erst einmal eine gute Lösung. In Bamiyan, einer schwer zugänglichen Provinz im Zentrum des Landes, lernen Kinder Lesen, Schreiben und Rechnen, wo immer es Platz gibt – und erhalten damit die Chance auf ein besseres Leben.

In dem durch jahrzehntelange Konflikte zermürbten Land ist der Alltag vieler Familien extrem hart. Eine hohe Kinder- und Müttersterblichkeit, Mangelernährung, Polio, Gewalt gegenüber Mädchen und Frauen – und doch ist seit dem Ende des Taliban-Regimes 2001 viel passiert. So können heute acht Millionen Kinder zur Schule gehen – mit Hilfe der UNICEF-Spender. 

So helfen Ihre Spenden Kindern in Afghanistan

Gewalt, Dürren, Überflutungen, Armut und Nahrungsmittelknappheit: Die humanitäre Situation in Afghanistan bleibt kritisch. Trotz des anhaltenden Konflikts und der sich rapide verschlechternden Sicherheitslage bleibt UNICEF als eine der wenigen Hilfsorganisationen an der Seite der Kinder und verstärkt die Nothilfe – auch dank Ihnen!

Jedes siebte Kind in Afghanistan erlebt nicht einmal seinen fünften Geburtstag. Oft sterben die afghanischen Mädchen und Jungen bereits in den ersten Lebensmonaten – an Mangelernährung und vermeidbaren Krankheiten. 85 Prozent der Mütter bringen ihre Kinder zu Hause zur Welt, mit allen tödlichen Risiken, die eine Geburt fernab von Hebammen und Hygiene birgt.

Schätzungsweise 3,7 Millionen Kinder – fast die Hälfte aller Kinder im schulpflichtigen Alter – gehen in Afghanistan nicht zur Schule. Die Diskriminierung von Mädchen und Frauen zeigt sich auch bei der Bildung: landesweit sind durchschnittlich 60 Prozent der Kinder, die keine Schule besuchen, Mädchen. In manchen Gebieten sind es sogar bis zu 85 Prozent. 

Afghanistan: Sajida meldet sich während des Unterrichts.

Sajida geht in die vierte Klasse der Zarghona Ana High School in der Provinz Kandahar. Mädchenbildung ist ein Dorn in den Augen der Taliban – viele Schulen in Afghanistan werden zum Ziel von Angriffen. UNICEF setzt sich dafür ein, dass jedes Kind zur Schule gehen und lernen kann – auch afghanische Mädchen.

© UNICEF/UN0316739/Fazel

Die schlechte Sicherheitslage zeigt sich auch durch die gezielten Angriffe auf Schulen. Diese haben sich in den letzten Jahren verdreifacht, 1.000 Schulen mussten schon geschlossen werden. Die Träume und Hoffnungen einer ganzen Generation stehen auf dem Spiel.

Helfen Sie mit Ihrer Spende, Kinder und Mütter in Afghanistan zu schützen – Ihre Hilfe wird dringend gebraucht!

Gesundheit, Schutz und Bildung: So hilft Ihre Spende Kindern in Afghanistan

In Afghanistan setzen wir uns als humanitäre Hilfsorganisation mit aller Kraft dafür ein, dass auch die am meisten benachteiligten Kinder in abgelegenen Regionen fern von Kabul gleiche Bildungschancen haben und gesund aufwachsen können. Mit Ihrer Spende für unsere Hilfsprojekte richten wir Lernzentren ein und machen mit Unterstützung der Bevölkerung sicheren Unterricht in Gemeindezentren oder Privathäusern möglich, bilden Lehrer aus, beschaffen Schulmaterial und leisten so Hilfe zur Selbsthilfe.

Mit Ihrer Hilfe schulen wir in unseren Projekten Gesundheitshelferinnen und -helfer, die Schwangeren beistehen, medizinische Nothilfe leisten und Mütter beraten. Mobile Teams gehen in die Dörfer und informieren über wichtige Gesundheits- und Hygienethemen. Schwer kranke und mangelernährte Kinder bringen sie zur nächsten Gesundheitsstation, wo sie mit lebensrettender Zusatznahrung behandelt werden – auch dank Ihrer Spenden.

Jetzt spenden für Chancengleichheit und ein besseres Leben für Kinder in Afghanistan!

Afghanistan: Ein junges Mädchen bringt ihrem Neffen in ein Ernährungszentrum.

Ein junges Mädchen hat ihren kleinen Neffen in ein Ernährungszentrum in Kandahar gebracht. Er leidet unter schwerer Mangelernährung. Nach Jemen und Südsudan ist Afghanistan das Land mit den meisten Betroffenen: Zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sind in Gefahr. Mit hochwirksamer Zusatznahrung wie Erdnusspaste und Spezialmilch rettet UNICEF Leben.

© UNICEF/NYHQ2010-0807/Holt
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