Afghanistan Hunger: Eine Helferin untersucht ein Kind mit Hilfe eines speziellen Maßbandes auf Mangelernährung.

Krise in Afghanistan – jetzt spenden

Die humanitäre Lage in Afghanistan ist katastrophal. In keinem anderen Land gibt es derzeit so viele schwer mangelernährte Kinder. Weit über 3,7 Millionen Kinder sind akut mangelernährt (Stand: September 2026). Fast zwölf Millionen Kinder in Afghanistan sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Und 2,6 Millionen Mädchen wird seit 2021 der Zugang zu weiterführenden Schulen verwehrt.

Das Wichtigste zur UNICEF-Hilfe in Afghanistan:

  • UNICEF-Teams stehen den Kindern in Afghanistan zur Seite. Bis Ende 2026 wollen wir zum Beispiel 1,3 Millionen mangelernährte Kinder mit Spezialnahrung versorgen.
  • Mit einer Spende von 40 Euro können wir 150 Päckchen Erdnusspaste bereitstellen und so einem von lebensbedrohlichem Hunger betroffenen Kind helfen.
  • Ihre Spende ist bei uns gut aufgehoben: UNICEF Deutschland trägt das DZI-Spendensiegel, unsere Website ist vom TÜV Saarland geprüft.
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Aktuelle Situation in Afghanistan: Humanitäre Krise verschärft sich

Das Kind auf dem Foto oben wird in einem von UNICEF unterstützten Ernährungszentrum untersucht. Das Ergebnis ist erschütternd: Es leidet an schwerer Mangelernährung. Die rote Markierung auf dem Maßband zeigt, wie ernst der Zustand ist. Derzeit sind 3,7 Millionen Kinder in Afghanistan von akuter Mangelernährung betroffen. 942.000 von ihnen hungern so schwer, dass ihr Leben in Gefahr ist (Stand: September 2026). Das sind deutlich mehr Kinder als im Vorjahr.

Schätzungsweise 21,9 Millionen Menschen in Afghanistan sind 2026 auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 11,6 Millionen Kinder. Immer wieder brechen Cholera und andere Krankheiten aus. Vielen Familien fehlt der Zugang zu lebenswichtiger medizinischer Versorgung. Krankenhäuser sind zunehmend überlastet. In manchen Krankenhäusern müssen sich drei oder vier Kinder ein Bett teilen. Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen verschärfen die Lage zusätzlich. Häuser, Ernten und wichtige Infrastrukturen werden zerstört. Seit 2023 sind zudem mehr als 6,4 Millionen Menschen nach Afghanistan zurückgekehrt. Viele von ihnen müssen sich in einem Land, in dem Armut weit verbreitet ist, eine neue Existenz aufbauen.

Schnelle Hilfe ist dringend nötig. UNICEF ist in Afghanistan vor Ort – auch in entlegenen Regionen wie den Hochgebirgen. Unsere Teams sind etwa zu Fuß oder mit Motorrädern unterwegs, um die Familien zu erreichen. Sie versorgen mangelernährte Kinder mit lebensrettender Spezialnahrung, richten Notschulen ein und unterstützen Kinder psychosozial.

So unterstützen Sie mit einer Spende Kinder in Afghanistan

So helfen wir Kindern in Afghanistan

Die Lage in Afghanistan ist herausfordernd – besonders in abgelegenen Regionen. Doch UNICEF erreicht Kinder etwa mit lebensrettender Gesundheitsversorgung und Hilfe gegen Mangelernährung. Dafür sind mobile Teams oft tagelang unterwegs und kommen regelmäßig wieder, um den Gesundheitszustand der Kinder festzuhalten und die Behandlung individuell anzupassen.

An Fluchtrouten und Grenzübergängen unterstützen wir Kinder psychosozial. Viele sind traumatisiert, haben Angst, schlafen schlecht und vermissen ihre Freund*innen. So geht es auch den Kindern, die wegen Erdbeben oder Überschwemmungen alles verloren haben. Auch hier sind unsere Teams im Einsatz. In Notzelten werden Klassenzimmer und psychosoziale Anlaufstellen eingerichtet.

  • Ernährung: Wir untersuchen möglichst viele Kinder in Afghanistan auf Mangelernährung. Wenn sich der Verdacht bestätigt, erhalten sie schnell die notwendige Behandlung – mit energiereicher Erdnusspaste, therapeutischer Milch und proteinreichen Keksen.

  • Gesundheit: Wir bringen Medikamente und Impfstoffe zu Familien in Afghanistan und sorgen dafür, dass die Kinder versorgt werden. Mobile Gesundheitsteams besuchen sie auch in abgelegenen Regionen und leisten dort grundlegende medizinische Hilfe. 

  • Bildung: Wenn die Wege zur Schule zu weit oder zu gefährlich sind, richten wir Lernzentren ein. Dort können die Kinder lesen, rechnen und schreiben lernen. Nach Überschwemmungen oder Erdbeben helfen wir mit Unterricht in Notschulen, die meist in Zelten errichtet werden. 

  • Wasser und Hygiene: Wir bringen Trinkwasser und Hygienesets in von Naturkatastrophen betroffene Gebiete. Außerdem bauen wir Wasserleitungen auf, damit Kinder auch in abgelegenen Regionen Zugang zu sicherem Wasser haben.

  • Impfkampagnen: Unsere Teams führen Routineimpfungen durch, etwa gegen Masern, und dokumentieren sie. So schützen wir Kinder und helfen, die Ausbreitung gefährlicher Krankheiten einzudämmen.

Helfen Sie den Kindern in Not in Afghanistan

Trotz politischer Krisen oder Naturkatastrophen – UNICEF ist weiterhin für die Kinder in Afghanistan im Einsatz. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Hintergrundinfos: Häufige Fragen und Antworten zur Lage der Kinder in Afghanistan

Warum für UNICEF spenden?

Afghanistan Krise: Nachdem ein Erdbeben Häuser zerstört hat, sitzt ein UNICEF-Helfer bei zwei Mädchen und spricht mit ihnen.

Wir von UNICEF sind in mehr als 190 Ländern der Welt im Einsatz. 

© UNICEF/UNI896370/Karimi

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Trotz politischer Krisen oder Naturkatastrophen – UNICEF ist weiterhin für die Kinder in Afghanistan im Einsatz. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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