Haiti Erdbeben: Wiederaufbauhilfe für Opfer

HAITI: ÜBERLEBENSCHANCEN FÜR BABYS UND MÜTTER

UNICEF-HILFE FÜR EINEN GUTEN START INS LEBEN

"Haiti bewegt sich vom Elend weg und hin zur Hoffnung", sagt UNICEF-Kollegin Cornelia Walther über das Land heute. 2010 hatte das verheerende Erdbeben mehr als 200.000 Menschen das Leben gekostet. Noch immer leben viele Menschen in Armut. Doch die meisten Hilfsorganisationen sind längst abgezogen.

Die Armut trifft vor allem Schwangere und Kleinkinder besonders. Die Kindersterblichkeitsrate bei Neugeborenen ist überdurchschnittlich hoch. Es fehlt den Schwangeren an Nährstoffen, damit ihre Babys sich gut entwickeln. Diese Mangelernährung führt häufig zu Fehl- und Frühgeburten. Viele Neugeborene haben jedoch auch nach der Geburt nur schlechte Karten, wenn sie nicht die Pflege erhalten, die sie brauchen. UNICEF fördert in Haiti Gesundheitsprogramme, die bei diesem Problem ansetzen und besonders Frauen und ihre Kinder erreichen.

Von Mutter zu Kind

Klicken Sie sich durch die Bildergalerie und erfahren Sie, wie Ihre Hilfe wirkt.

So helfen Sie

Entbindungsstationen für sichere Geburten und Aufklärung
Jede Geburt ist anders und manche sehr kompliziert. Damit keine Mutter in Gefahr gerät und Babys sicher zur Welt kommen, unterstützt UNICEF das St. Boniface Krankenhaus in Fond des Blancs. Hier erhalten die Mütter Informationen zu Schwangerschaft und Neugeborenen-Pflege. Schwierige Entbindungen können mit Kaiserschnitt erfolgen. Das Personal erhält Ausstattung und Fortbildungen durch UNICEF.

"Känguru"-System für unterentwickelte Babys und begleitende Betreuung
Jedes Jahr sterben unzählige Babys direkt nach der Geburt, weil sie zu früh und unterentwickelt auf die Welt kommen. Die Kanguru-Mutter-Pflege (engl. Kangaroo Mother Care, KMC) ist eine einfache Methode, diese Babys zu retten. Das Neugeborene wird dabei direkt nach der Geburt auf die Brust der Mutter gelegt, wo es Haut-zu-Hautkontakt hat und Geruch, Herzschlag und Wärme der Mutter spürt. Dank dieser Methode überleben deutlich mehr Frühchen und die Mütter können das Krankenhaus früher verlassen. Über das UNICEF-geförderte Programm erhalten sie außerdem Informationen über Baby-Pflege und Ernährung und lernen, wie man richtig stillt und warum es überlebenswichtig sein kann.

620 Impfdosen gegen Tetanus
Zwei Baby-Waagen
Hebammen-Ausstattung für 50 Geburten

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