Haiti Erdbeben: Wiederaufbauhilfe für Opfer

Haiti: Zwischen Hoffnung und Herausforderungen

Unterstützen Sie unsere Hilfe für die Kinder

Haiti ist eins der ärmsten Länder der Welt. 2010 hatte ein verheerendes Erdbeben mehr als 300.000 Menschen das Leben gekostet und weitere 300.000 Menschen verletzt. Seitdem haben wir viel für die Kinder in Haiti tun können. "Haiti bewegt sich vom Elend weg und hin zur Hoffnung", sagt UNICEF-Kollegin Cornelia Walther über das Land heute. Die Not für die Kinder Haitis ist nach wie vor groß. 

Armut, Mangelernährung, Cholera

Noch immer leben viele Menschen in Haiti in Armut. Die Kindersterblichkeitsrate bei Neugeborenen ist überdurchschnittlich hoch. Schwangeren Frauen fehlt es oft an Nährstoffen, damit ihre Babys sich gut entwickeln. Diese Unterernährung führt häufig zu Fehl- und Frühgeburten. Auch nach der Geburt haben viele Babys schlechte Entwicklungschancen und erhalten nicht die Pflege, die sie brauchen. Zehntausende Kinder haben nicht genug zu essen. Viele von ihnen sind schwer mangelernährt.

Mit einer Spende können Sie diesen Kindern helfen! 

Noch dazu gab es nach dem Erdbeben eine schwere Cholera-Epidemie, an der 10.000 Menschen starben. Mit Aufklärung, Medikamenten und verschiedenen Hygienemaßnahmen konnten wir die Cholera in Haiti stark eindämmen. Seit längerer Zeit wurden keine neuen Fälle registriert. Ein weiteres großes Problem im Land: Mehrere Hunderttausend Kinder gehen nicht zur Schule. Es gibt zu wenig Schulmaterial und nicht genug Lehrer.

Unsere Hilfe wirkt

Die gute Nachricht ist: Wir konnten schon viel für die Kinder in Haiti bewirken. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie und erfahren Sie, wie wir den Kindern in Haiti vor Ort helfen.

Viele Kinder auf Haiti sind schwer mangelernährt.
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Die Unterernährungsrate in Haiti hat sich in den letzten Jahren etwas verringert. Trotzdem leiden noch immer Zehntausende Mädchen und Jungen an akuter Mangelernährung. UNICEF unterstützt Ernährungszentren im Land und versorgt die Kinder mit therapeutischer Nahrung.

© UNICEF/UNI121121/Dormino
Spielende Grundschulkinder in Haiti.
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Mädchen spielen auf dem Hof ihrer Grundschule in Port-au-Prince miteinander. Während des Erdbebens war die Schule zusammengebrochen, aber UNICEF baute sie wieder auf. Die Kinder sollten nach der Katastrophe so schnell wie möglich wieder ein Gefühl von Normalität entwickeln.

© UNICEF/UNI121142/Dormino
Überleben und Entwicklung
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Besonders Frühchen brauchen in ihreren ersten Lebensmonaten schnelle und intensive Betreuung, um zu überleben. Über die UNICEF-Hilfe erfahren die Eltern und auch Ärzte, wie sie den Kindern mit einfachen Methoden am besten helfen können.

© UNICEF Haiti
Überleben und Entwicklung
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Das Stillen ist in Deutschland ganz normal. Doch in Haiti benutzen viele Mütter Milchpulver oder geben den Babys Wasser und weiche Kost. Wir zeigen den Müttern, wie sie richtig stillen und welche Alternativen es gibt.

© UNICEF Haiti
Überleben und Entwicklung
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Um festzustellen, ob Kinder zu leicht für ihr Alter sind, dient ein einfaches und doch wirksames Hilfsmittel: Die Hängewaage. Ebenso effizient sind Maßbänder für den Oberarm oder Maßbretter, in die man Babys legen kann.

© UNICEF Haiti

So helfen Sie mit einer Spende

Mit Spendengeld aus Deutschland fördern wir in Haiti unterschiedliche Hilfsprogramme für Kinder. Zum Beispiel:

Therapeutische Nahrung für unterernährte Kinder 

Die Unterernährungsrate in Haiti hat sich leicht gebessert. Trotzdem sind noch immer viele Kinder in Haiti mangelernährt. Weniger als die Hälfte der Mütter stillen ihre Babys. Deshalb haben wir Elternclubs gegründet: Dort bringen wir den Müttern und Vätern bei, wie sie ihre Kinder am besten ernähren können. Und in Gesundheitszentren erhalten mangelernährte Kinder spezielle Nahrung, die viele Nährstoffe und Vitamine enthält. Unterernährte Kinder können so schnell wieder gesund werden.

Grundbildung für alle Kinder Haitis

Jedes Kind Haitis soll die Chance bekommen, eine Schule zu besuchen und abzuschließen. Bis heute gibt es aber in dem Land nicht genug Lehrer. Viele Schulen sind in einem maroden Zustand. UNICEF begleitet das Bildungsministerium Haitis dabei, das Bildungssystem im Land zu verbessern. Wir stellen auch Schulmaterial zur Verfügung und bilden Lehrer aus.

Entbindungsstationen für sichere Geburten

Damit Schwangere ihre Babys sicher zur Welt bringen können, unterstützt UNICEF mehrere Krankenhäuser in Haiti. Dort bekommen die Mütter Informationen zu Schwangerschaft und Neugeborenen-Pflege. Sie lernen auch, wie sie richtig stillen und warum das Stillen für ihre Babys überlebenswichtig sein kann. Schwierige Entbindungen können mit Kaiserschnitt erfolgen. Das Personal erhält Ausstattung und Fortbildungen durch UNICEF.

Unterentwickelte oder zu früh geborene Babys bekommen außerdem spezielle medizinische Hilfe. Zum Beispiel durch die Känguru-Methode: Das Neugeborene wird dabei auf die Brust der Mutter gelegt, wo es Haut-zu-Haut-Kontakt hat und Geruch, Herzschlag und Wärme der Mutter spürt. Dank dieser Methode überleben deutlich mehr Frühchen.

Haiti: Eltern spielen mit ihren Zwilligen vor ihrem Zuhause

Die Kinder Haitis haben eine sichere und glückliche Zukunft verdient. 

© UNICEF/UNI266153/Meddeb