
Somalia: Kinder vor Hunger schützen – jetzt spenden
Das Wichtigste in Kürze
- Somalia leidet seit Jahrzehnten unter wiederkehrender Dürre und bewaffneten Konflikten: 3,5 Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht (Stand 2025).
- Die Nahrungsmittel- und Wasserknappheit setzen Kindern und ihren Familien zu: Millionen Menschen benötigen Ernährungshilfe.
- Millionen Kinder im Land sind mangelernährt. UNICEF unterstützt die notleidenden Kinder mit Spezialnahrung, sauberem Wasser und Medikamenten. Helfen auch Sie!
Aktuelle Situation in Somalia: Hunger, Armut und Dürre gefährden die Kinder
Im Flüchtlingslager Ladan in der somalischen Region Dollow gibt Ado ihrer Tochter Fahia nährstoffreiche Erdnusspaste, die sie von UNICEF erhalten hat. Das sieben Monate alte Mädchen ist akut mangelernährt und benötigt dringend therapeutische Nahrung.
Seit drei Jahrzehnten herrscht Unruhe in Somalia. Das Land im Osten Afrikas ist von Armut, politischen Konflikten und schweren Dürreperioden geprägt – mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung. Insbesondere die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwingen die Menschen immer wieder zur Flucht innerhalb des Landes. Viele Kinder kennen kein Leben abseits von Hunger, Flucht und Angst.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von UNICEF sind in Somalia an der Seite der Kinder, um sie mit sauberem Wasser, therapeutischer Nahrung und Medikamenten zu versorgen.
Bitte spenden Sie, um Kindern wie Fahia und ihren Familien in Somalia zu helfen. Schon mit einfachen Mitteln lässt sich die Mangelernährung behandeln, damit die Kinder schnell wieder zu Kräften kommen.

Bild 1 von 3 | Hunderttausende Kinder in Somalia sind mangelernährt und kämpfen um ihr Überleben. Sie brauchen sofort Hilfe, um nicht zu verhungern.
© UNICEF/UNI881633/Fadhaye
Bild 2 von 3 | Durchfallerkrankungen, häufig verbreitet durch verschmutztes Wasser, können für mangelernährte Kinder wie den kleinen Mohamed in Somalia lebensbedrohlich sein.
© UNICEF/UNI785736/Yasin
Bild 3 von 3 | Das wenige Wasser, das Flüsse und Brunnen noch führen, ist oft verschmutzt und macht die Kinder krank. UNICEF versorgt die Menschen vor Ort mit sauberem Trinkwasser.
© UNICEF/UNI881553/Fadhaye
So unterstützen Sie mit einer Spende Kinder in Somalia
- 88 €z. B. für 300 Päckchen lebensrettende Erdnusspaste
- 161 €z. B. für 700 Päckchen hochproteinhaltige Kekse
- 294 €z. B. für 6 Erste-Hilfe-Pakete
Somalia leidet unter den Folgen des Klimawandels
Somalia ist besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Zuletzt herrschte im Land die schlimmste Dürre seit 40 Jahren. Familien, die sich nicht mehr versorgen konnten, mussten auf der Suche nach Nahrung ihr Zuhause und ihre Landwirtschaft zurücklassen. Auf die Dürre folgten Überschwemmungen, ausgelöst durch das Wetterphänomen El Niño . Regenfälle und Sturzfluten haben Hunderttausenden Menschen ihre Häuser und ihre Existenzgrundlage geraubt. Lebensmittel sind ebenso knapp wie sauberes Wasser – die Preise sind so stark gestiegen, dass viele Menschen nicht mehr wissen, wie sie sich und ihre Familien ernähren sollen.
Insgesamt sind fast sechs Millionen Menschen in Somalia auf sofortige humanitäre Hilfe angewiesen, darunter 3,7 Millionen Kinder (Stand: September 2025). Und Somalia ist kein Einzelfall: Auch in anderen Teilen Afrikas leiden Millionen Kinder Hunger.
Die anhaltende Dürre hat Leyla, 46, ihre Lebensgrundlage genommen: Gemeinsam mit ihrer Familie musste sie ihr Zuhause verlassen. Seitdem ist sie ständig in Sorge um die Zukunft ihrer Kinder und Enkel – vor allem um den zweijährigen Farhan, der aufgrund der schwierigen Lage unter Mangelernährung leidet.
So hilft UNICEF mit Ihrer Spende, die Hungerkrise in Somalia zu beenden
UNICEF ist seit vielen Jahren in Somalia im Einsatz und versorgt die Kinder vor Ort mit dem Nötigsten. Mangelernährte Kinder werden in den Gesundheitsstationen und von mobilen Gesundheitsteams behandelt. Kinder erhalten Impfungen gegen gefährliche Krankheiten wie Cholera. Damit sie weiter lernen können, errichten wir Lernzentren und statten diese mit Lernmaterialien aus. Dort haben die Kinder auch die Gelegenheit, Sanitäranlagen zu nutzen.
Wir unterstützen auch bei dem Bau von Wasserleitungen. So haben Familien zuhause sauberes Wasser, die weiten Wege zu Wasserstellen werden reduziert. Das alles ist nur mit Hilfe von UNICEF-Unterstützer*innen wie Ihnen möglich. Vielen Dank!
So helfen wir hungernden Kindern in Somalia
So helfen wir hungernden Kindern in Somalia
Spezialnahrung: Wir behandeln Tausende schwer unterernährte Mädchen und Jungen in Somalia. Sie bekommen von uns lebensrettende und besonders reichhaltige Spezialnahrung – vor allem Erdnusspaste und Spezialmilch.
Sauberes Wasser: Hunderttausende Menschen in Somalia versorgen wir mit sauberem Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen. Nur mit sauberem Wasser können wir den Ausbruch von gefährlichen Infektionskrankheiten wie etwa Cholera verhindern.
Medizinische Grundversorgung: Unsere Gesundheitshelferinnen und -helfer impfen Hunderttausende Kinder in Somalia gegen gefährliche Krankheiten wie Polio oder Masern. Mit mobilen Gesundheitsteams erreichen sie auch schwer zugängliche Regionen.
Informationen für Mütter: UNICEF-Gesundheitszentren bieten regelmäßige Informationsrunden für Mütter an. Hebammen erklären ihnen, wie sie ihre Kinder trotz karger Zutaten besser ernähren können.

Bild 1 von 3 | Ein Kleinkind wird in einer Klinik in Somalia mit Sauerstoff behandelt, nachdem es schwer erkrankt war. In dem Land im Osten Afrikas gibt es immer wieder Ausbrüche von Polio, Masern und Diphterie.
© UNICEF/UNI910148/Yasin
Bild 2 von 3 | Der 18 Monate alte Abdi wird im Gesundheitszentrum im Barwwaaqo-Lager auf Mangelernährung untersucht. Seine Familie ist vor der Dürre geflohen und versucht sich in der Region ein neues Leben aufzubauen.
© UNICEF/UNI881772/Fadhaye
Bild 3 von 3 | Die acht Monate alte Arsha litt an Fieber und schwerem Durchfall. Im Gesundheitszentrum bekommt das mangelernährte Mädchen Spezialnahrung und Wasser, um schneller wieder gesund zu werden.
© UNICEF/UNI850139/Hill
Ihre Spende gegen den Hunger in Somalia
Helfen Sie mit Ihrer Spende, damit wir mangelernährte Kinder in Somalia mit dem Nötigsten versorgen können.
Hintergrundinfos: Häufige Fragen und Antworten zur Hungerkrise in Somalia
Nach Schätzungen von UNICEF haben derzeit 4,8 Millionen Menschen in Somalia nicht genug zu essen und sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen (Stand September 2025). Hunger und Krankheiten treffen insbesondere die Kinder im Land. Rund 1,85 Millionen Kinder unter fünf Jahren leiden an akuter Mangelernährung – sie benötigen dringend therapeutische Nahrung, Medikamente und sauberes Wasser.
Somalia liegt im äußersten Osten des afrikanischen Kontinents, am Horn von Afrika. Diese Region ist besonders stark vom Klimawandel betroffen: Immer wieder gibt es Dürreperioden, die zu Missernten und Viehsterben führen. Wasserstellen und Flüsse trocknen aus, sodass einzelne Gebiete unbewohnbar werden.
Viele Kinder in Somalia sind akut mangelernährt – etwa 421.000 von ihnen so schwer, dass ihr Leben bedroht ist. Sie benötigen vor allem therapeutische Nahrung, um schnell wieder zu Kräften zu kommen. UNICEF versorgt sie vor Ort mit Erdnusspaste und Spezialmilch sowie sauberem Trinkwasser. Auch Medikamente und Impfungen gegen lebensbedrohliche Infektionskrankheiten werden dringend gebraucht, um das Leben der mangelernährten Kinder zu retten.
Schwangere Frauen können sich in den von UNICEF unterstützten Gesundheitszentren untersuchen lassen und erhalten wichtige Mikronährstoffe, um ihre Gesundheit und die ihrer Babys zu unterstützen. Außerdem bieten wir in den UNICEF-Gesundheitszentren Informationsrunden zur Ernährung an. Hebammen geben den Müttern hier Tipps, wie sie ihre Kinder mit wenigen Lebensmitteln besser ernähren können.
Warum UNICEF?
Sie fragen sich, warum Sie für UNICEF spenden sollten? Ganz einfach:
Ihre Spende verändert Kinderleben. Unsere Teams helfen den Kindern vor Ort. Und Sie von zuhause aus.
- Sie spenden – und wir impfen Aichata in Mali als Baby gegen Malaria, damit sie besser vor der tödlichen Krankheit geschützt ist.
- Sie spenden – und wir geben dem 18-monatigen Nasratullah in Afghanistan therapeutische Nahrung, damit er wieder Energie hat zum Spielen.
- Sie spenden – und wir bohren in Tansania ein Wasserloch im Dorf von Tausi, damit die Elfjährige nicht mehr stundenlang unterwegs ist zum Wasserholen und wieder zur Schule gehen kann.
UNICEF wurde 1946 als Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen gegründet. Seitdem setzen wir uns in über 190 Ländern für die Kinderrechte und für Kinder in Not ein. Jedes Kind ist uns gleich wichtig – unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Besonders kümmern wir uns um die ärmsten und am meisten benachteiligten Kinder: Kinder in Krisenregionen, entlegenen Dörfern oder auf der Flucht.
Wir arbeiten mit Regierungen und lokalen Organisationen zusammen, um gemeinsam das Beste für die Kinder zu erreichen und ihnen direkt während einer Krise, aber auch langfristig zu helfen. Unsere Partner vertrauen uns, weil wir seit Jahrzehnten weltweit als Hilfsorganisation für Kinder anerkannt sind.
Wir sind Profis in Sachen Logistik und geübt darin, Kindern bei Krisen und Katastrophen schnell zu helfen. Das ist wichtig, denn für Kinder in Not zählt jede Minute. Innerhalb von 72 Stunden bringen wir unsere Hilfsgüter in jeden Winkel der Erde.
Wie wir das machen? Wir haben ein riesiges Warenlager in Kopenhagen – das größte humanitäre Lager weltweit. Hier verpacken wir unsere Hilfsgüter und verschicken sie dorthin, wo Kinder sie bereits dringend erwarten. Dazu kommen fünf weitere große UNICEF-Warenlager sowie hunderte kleinere Regionallager auf den verschiedenen Kontinenten. Weit über Tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Beschaffung und Lieferung von UNICEF-Hilfsgütern, um Kinder und Familien für eine gesündere, sicherere und hoffnungsvollere Zukunft zu rüsten: Von Spezialnahrung und Impfstoffen bis hin zu Erste-Hilfe-Sets und Schulrucksäcken – die UNICEF-Logistik-Experten sorgen dafür, dass die wertvolle Fracht heil am richtigen Ort ankommt, egal ob per Flugzeug, Lastwagen, Schiff oder manchmal auch per Motorrad oder Lastesel.
In unserem jährlichen Geschäftsbericht erfahren Sie, wie viel Geld UNICEF Deutschland eingenommen hat, in welche Länder wir die Spendengelder überwiesen haben und wie sie den Kindern vor Ort in dem Jahr konkret geholfen haben. Sie können sich im Geschäftsbericht auch darüber informieren, wie hoch die interne Kostenquote bei UNICEF Deutschland ist und wie viel wir zum Beispiel für Personal und Spendenwerbung ausgeben.
Das DZI-Spendensiegel bestätigt seit Jahren unsere verantwortungsvolle Verwaltung der Spendengelder. UNICEF Deutschland lässt sich regelmäßig prüfen, um höchste Transparenz und Seriosität zu gewährleisten. Mit dem DZI-Spendensiegel gehören wir seit vielen Jahren zu den besonders vertrauenswürdigen Spendenorganisationen.
Allein kann man wenig bewirken, gemeinsam aber viel. Mit Ihrer Spende werden Sie Teil einer großen UNICEF-Gemeinschaft. Über 300.000 Menschen in Deutschland unterstützen unsere Programme mit einer Dauerspende – zum Beispiel für Ernährung, Gesundheit, Bildung und Kinderschutz.
Dazu kommen Hunderttausende Einzelspenderinnen und -spender, Tausende Ehrenamtliche, zahlreiche Unternehmen sowie viele Prominente, die sich für UNICEF engagieren. Gemeinsam können wir die Welt für Kinder verändern.

UNICEF: Seit Jahrzehnten sind wir für Kinder im Einsatz, weltweit in über 190 Ländern.
© UNICEF/UNI610093/Dejongh- UNICEF-Dauerspende: Kindern regelmäßig helfenMit Ihren regelmäßigen Spenden können wir langfristige Hilfsprojekte planen und sofort auf Krisen reagieren. Ihre Spende wird dort eingesetzt, wo Hilfe dringend gebraucht wird.
- Unterstützen Sie UNICEF – auch ohne GeldspendeSie können uns auch ohne Geldspende unterstützen: zum Beispiel mit einem Ehrenamt oder Newsletter-Abo, indem Sie an Umfragen teilnehmen oder Inhalte in sozialen Medien teilen.