UNICEF hilft Kindern im Südsudan

Aktuell: Überflutungen im Südsudan

Kinder brauchen Schutz vor dem Hochwasser

Extreme Regenfälle haben in den vergangenen Monaten großflächige Gebiete im Südsudan überschwemmt. Mehr als 850.000 Menschen sind von dem verheerenden Hochwasser betroffen. Die Fluten haben Häuser und Ackerland zerstört und damit den Lebensraum von Tausenden Familien vernichtet. In manchen Regionen sind es die stärksten Überflutungen seit 60 Jahren, vor allem entlang der großen Flüsse Nil und Lol. Es gibt nicht genug sauberes Wasser, und immer mehr Kinder erkranken an schwerem Durchfall.

Schon in den Vorjahren haben dramatische Überschwemmungen die Not der Kinder im Südsudan verschärft. Vor den heftigen Regenfällen in diesem Jahr herrschte eine lange Dürrezeit. Große Teile der Ernten fielen aus, Millionen Kinder haben jetzt nicht genug zu essen. Viele von ihnen sind so schwer mangelernährt, dass sie bald sterben könnten, wenn wir ihnen nicht helfen.

Angesichts der dramatischen Notlage durch die Flut haben wir unsere Nothilfe im Südsudan verstärkt: Wir behandeln mangelernährte Kinder, versorgen die Familien mit Trinkwasser und mit medizinischer Hilfe.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit für die Kinder im Südsudan mit einer Spende! Vielen Dank.

Nyayiey Kun aus dem Südsudan (Foto oben) füttert ihren einjährigen Sohn mit lebensrettender Erdnusspaste. Im UNICEF-Ernährungszentrum im Flüchtlingslager Kule bei Gambella hat die junge Mutter Schutz und Hilfe gefunden. Ihr kleiner Sohn leidet unter schwerer Mangelernährung und braucht dringend therapeutische Zusatznahrung.

Südsudan, der jüngste Staat der Erde, kommt trotz ermutigender Fortschritte nicht zur Ruhe: Bewaffnete Auseinandersetzungen, eine drohende Hungerkrise und gefährliche Krankheiten wie Cholera gefährden das Leben der Kinder. Viele Familien mussten ihr Zuhause verlassen und sind auf der Flucht. Ehemalige Kindersoldaten brauchen besondere Hilfe, um sich ein neues Leben aufzubauen.

UNICEF-Hilfsprojekte im Südsudan

Ihre Spende für UNICEF-Projekte im Südsudan

Ihre Spende für UNICEF kommt an und hilft den Kindern direkt vor Ort. Sie legen dabei individuell fest, ob Sie als UNICEF-Pate mit einem monatlichen Geldbetrag helfen möchten oder ob Sie uns eine einmalige Spende zukommen lassen.

Genauso bestimmen Sie persönlich auch den Spendenzweck. Für jedes von uns unterstützte Projekt haben wir jeweils ein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Wenn Ihnen ein ganz bestimmtes UNICEF-Projekt besonders am Herzen liegt, können Sie dieses mit Ihrer zweckgebundenen Spende ganz gezielt unterstützen. Sie können aber auch ganz einfach uns die Entscheidung überlassen, wie und in welchem Land wir Ihre Spende einsetzen. Dank einer solchen zweckungebundenen Spende bringen wir unsere Hilfe dann genau dorthin, wo die Kinder sie aktuell am dringendsten brauchen.

Übrigens: Ihre Spende können Sie steuerlich geltend machen. Bei einem Jahresspendenbetrag von mindestens 25 Euro bekommen Sie von uns im Februar des Folgejahres automatisch eine Spendenbescheinigung.

Weitere Informationen zum Einsatz Ihrer Spende.

Cholera im Südsudan: Let's keep it zero

Cholera Südsudan: Junge mit Keep it zero-Zeichen
© UNICEF Südsudan/2016/Farran

Die Angst vor einem erneuten Cholera-Ausbruch im Südsudan ist groß. Die Regenzeit hat früher und heftiger begonnen als erwartet. Überflutungen verschmutzen die Wasserquellen, über die Hälfte der Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Viele sanitäre Anlagen sind in schlechtem Zustand - oder gar nicht erst vorhanden. Zudem gibt es nicht genug zu essen.  

Die lebensgefährliche Infektionskrankheit könnte jederzeit wieder ausbrechen, wenn wir nicht jetzt handeln. Das Ziel unserer Helfer vor Ort ist, dass kein Kind im Südsudan mehr an Cholera erkrankt! Unser Motto: „Let's keep it zero!“ 

Südsudan: So helfen wir mit Ihrer Spende im Kampf gegen Cholera

In betroffenen Regionen und Flüchtlingslagern organisieren UNICEF-Helfer die Wasserversorgung für Hunderttausende Menschen. Sauberes Wasser verhindert die Ansteckung mit der oft tödlich verlaufenden Krankheit. Mit Partnern vor Ort bauen wir einfache Toiletten-Anlagen und verteilen Hygiene-Sets mit Seife, Zahnpasta und Waschmittel.