UNICEF hilft Kindern in Südsudan

Nyayiey Kun aus Südsudan füttert ihren einjährigen Sohn mit lebensrettender Erdnusspaste. Im UNICEF-Ernährungszentrum im Flüchtlingslager Kule bei Gambella hat die junge Mutter Schutz und Hilfe gefunden. Ihr kleiner Sohn leidet unter schwerer Mangelernährung und braucht dringend therapeutische Zusatznahrung.

Südsudan, der jüngste Staat der Erde, kommt trotz ermutigender Fortschritte nicht zur Ruhe: Bewaffnete Auseinandersetzungen, eine drohende Hungerkrise und gefährliche Krankheiten wie Cholera gefährden das Leben der Kinder. Viele Familien mussten ihr Zuhause verlassen und sind auf der Flucht. Ehemalige Kindersoldaten brauchen besondere Hilfe, um sich ein neues Leben aufzubauen.

UNICEF-Projekte Südsudan

Cholera im Südsudan: Let's keep it zero

Cholera Südsudan: Junge mit Keep it zero-Zeichen
© UNICEF Südsudan/2016/Farran

Die Angst vor einem erneuten Cholera-Ausbruch im Südsudan ist groß. Die Regenzeit hat früher und heftiger begonnen als erwartet. Überflutungen verschmutzen die Wasserquellen, über die Hälfte der Menschen hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Viele sanitäre Anlagen sind in schlechtem Zustand - oder gar nicht erst vorhanden. Zudem gibt es nicht genug zu essen.  

Die lebensgefährliche Infektionskrankheit könnte jederzeit wieder ausbrechen, wenn wir nicht jetzt handeln. Das Ziel unserer Helfer vor Ort ist, dass kein Kind im Südsudan mehr an Cholera erkrankt! Unser Motto: „Let's keep it zero!“ 

Südsudan: So helfen wir mit Ihrer Spende im Kampf gegen Cholera

In betroffenen Regionen und Flüchtlingslagern organisieren UNICEF-Helfer die Wasserversorgung für Hunderttausende Menschen. Sauberes Wasser verhindert die Ansteckung mit der oft tödlich verlaufenden Krankheit. Mit Partnern vor Ort bauen wir einfache Toiletten-Anlagen und verteilen Hygiene-Sets mit Seife, Zahnpasta und Waschmittel.

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