Südsudan Hungersnot: Eine Mutter im Südsudan hält ihr schwer mangelernährtes Kind

SÜDSUDAN: HUNGERNDE KINDER – JETZT SPENDEN

MANGELERNÄHRTE KINDER BRAUCHEN DRINGEND UNSERE HILFE

Dieses Mädchen (Foto oben) ist völlig geschwächt vom Hunger. Es kann kaum noch alleine den Kopf heben. Und es ist kein Einzelfall. Schätzungsweise sechs Millionen Menschen im Südsudan hungern. Darunter sind über eine Million Kinder unter fünf Jahren. Die Mädchen und Jungen leiden am meisten unter der dramatischen Ernährungssituation im Land. Sie haben nicht genug zu essen und sind akut mangelernährt.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, das Leben der Kinder im Südsudan zu retten!

Dank Spezialnahrung ist Maria auf einem guten Weg

Maria wog gerade einmal sechs Kilo, als ihre Mutter mit ihr in ein von uns unterstütztes Krankenhaus im Südsudan kam. Maria ist zwei Jahre alt und müsste in ihrem Alter eigentlich schon doppelt so viel wiegen. Zum Glück erhielt sie schnell Spezialnahrung von UNICEF, die ihr schon nach wenigen Tagen neue Kraft gab. Ihrem fröhlichen Lachen kann man ansehen, dass sie auf einem guten Weg ist.

Jetzt spenden für Kinder im Südsudan

1 Impfschutz-Paket gegen lebensbedrohende Krankheiten
150 Päckchen Erdnusspaste für schwer unterernährte Kinder
30.000 Reinigungs-Tabletten für Trinkwasser
Südsudan Hungersnot: Ein Mädchen auf der Flucht mit Teddybär im Arm

Angst und Unsicherheit, die kein Teddybär nehmen kann: Die dreijährige Nyamal versteht nach der Flucht vermutlich kaum, was passiert ist.
© UNICEF/UNI176406/Holt

Anhaltende Hungerkrise

Nach dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Jahr 2013 wurde die Lage im Südsudan für die Kinder immer dramatischer. Mehrere Millionen Menschen flohen vor der Gewalt und Brandschatzung in Nachbarländer oder suchten Zuflucht in sichereren Regionen des Südsudan.

Im September 2018 haben sich die verfeindeten Gruppen im Südsudan auf ein gemeinsames Friedensabkommen geeinigt. Das gibt uns neue Hoffnung für unsere Arbeit in diesem von Gewalt, Armut und Hunger gebeutelten Land. Die Lage für die Kinder ist aber nach wie vor katastrophal: Unzählige Mädchen und Jungen haben noch immer nicht genug zu essen. Unsere Mitarbeiter vor Ort berichten von Kindern, die Gras, Blätter und Holz essen, weil sie so hungrig sind. 

Manche Teile des Landes stehen kurz vor einer Hungersnot. 

Armut und miserable Ernten verstärken die Krise 

Die Armut der Bevölkerung war auch schon vor dem Bürgerkrieg groß. Durch die anhaltende Gewalt konnten die Menschen im Land jahrelang keine kontinuierliche Landwirtschaft mehr betreiben. Die Produktion von Nahrungsmitteln kam zeitweilig fast vollständig zum Erliegen. Die Ernten im Jahr 2018 sind deshalb extrem schlecht ausgefallen. In den letzten Monaten sind die kargen Vorräte viel zu schnell zur Neige gegangen. 

Malaria, Cholera und fehlendes Trinkwasser

Krankheiten wie Masern und Malaria sind eine ständige Bedrohung im Südsudan, vor allem für die vom Hunger geschwächten Kinder. Zudem fürchten die Menschen einen erneuten Ausbruch der Cholera. Die Krankheit kann für Kinder innerhalb weniger Stunden lebensgefährlich werden, weil der Brechdurchfall die kleinen Körper rasend schnell austrocknen lässt. Cholera wird vor allem durch verunreinigtes Wasser übertragen. Tausende Menschen im Südsudan haben noch immer keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen – das will UNICEF ändern.

Unsere Hilfe im Südsudan ist breit aufgestellt

UNICEF ist immer vor Ort im Südsudan und mit starken internationalen Partnern breit für die Nothilfe aufgestellt. Drei Beispiele dafür, wie UNICEF im Südsudan den Kindern hilft:

  • Versorgung mit Nahrungsmitteln 
    Zusammen mit seinen Partnern im Land behandelt UNICEF allein im Jahr 2018 rund 200.000 Kinder mit akuter schwerer Mangelernährung. Gemeinsam mit einem Netzwerk von 40 Nichtregierungs- und UN-Organisationen unterstützt UNICEF landesweit 620 therapeutische Ernährungsprogramme sowie 50 stationäre therapeutische Ernährungszentren.
  • Sauberes Wasser, sanitäre Anlagen und allgemeine Hygiene
    In betroffenen Regionen und Flüchtlingslagern wie in Juba, Tongping, Bor oder Melut organisiert UNICEF die Wasserversorgung für Hunderttausende Menschen. Sauberes Wasser ist frei von Keimen und Bakterien und verhindert für Kinder oft tödliche Krankheiten wie Durchfall und Cholera. UNICEF baut außerdem einfache Toiletten-Anlagen und verteilt Hygiene-Sets mit Seife, Zahnpasta und Waschmittel.
  • Lebensrettende Impfungen
    Gemeinsam mit Partnern vor Ort führt UNICEF großangelegte Impfkampagnen durch. Eins unserer Ziele für 2018 ist zum Beispiel, 1,5 Millionen Kinder gegen Masern zu impfen. Auch gegen Polio schützen wir die Kinder mit Impfungen. Insgesamt konnten wir schon mehrere Millionen Kinder im Südsudan mit lebensrettenden Impfungen versorgen.
Die Kinder im Südsudan brauchen Essen und sauberes Wasser.

© UNICEF/UN0159459/Meyer

Unterstützen Sie unsere Hilfe im Südsudan mit Ihrer Spende und schützen Sie die Kinder vor Krankheiten und vor den tödlichen Folgen einer Hungersnot. Herzlichen Dank!

Länderinfo Südsudan

  • Ca. 13 Millionen Einwohner
    Jüngster afrikanischer Staat: Seit 2011 unabhängig vom Sudan
    Hauptstadt: Juba 
  • Nachbarländer:
    Sudan, Äthiopien, Kenia, Uganda, Zentralafrikanische Republik, Demokratische Republik Kongo
  • 2013 bis 2018: Bürgerkrieg
    September 2018: Friedensvertrag
    Teile des Landes trotzdem noch immer sehr unsicher
  • Probleme im Land:
    ethnische Konflikte und Bürgerkriege
    jahrelange Kämpfe um Macht und Ressourcen
    extreme Armut und fehlende Bildung
    Hunger und Mangelernährung
    Überschwemmungen in der Regenzeit, Dürren in der Trockenzeit

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