Südsudan Hungersnot: Eine Mutter im Südsudan hält ihr schwer mangelernährtes Kind

HUNGERKRISE IM SÜDSUDAN: JETZT KINDERLEBEN RETTEN

TAUSENDE MÄDCHEN UND JUNGEN SIND DRINGEND AUF HILFE ANGEWIESEN

Dieses Mädchen ist völlig geschwächt vom Hunger. Es kann kaum noch den Kopf alleine heben. Und sie ist kein Einzelfall. Im Februar ist für den Südsudan offiziell eine Hungernot ausgerufen worden. Zwar konnte die offizielle Warnstufe dank umfangreicher humanitärer Hilfe mittlerweile wieder zurückgesetzt werden, aber die Lage im Land bleibt verzweifelt. Die Zahl der Menschen, die nicht genug zu essen haben, ist von 4,9 Millionen im Februar auf sechs Millionen angestiegen und damit größer denn je.

Der Bürgerkrieg im Südsudan hat die Produktion von Nahrungsmitteln zum Erliegen gebracht. Wer darunter am meisten leidet, sind Kinder und ihre Familien. Diese Familien wissen nun nicht mehr weiter. Sie brauchen dringend unsere Hilfe.

Jetzt spenden für Kinder im Südsudan

Erdnusspaste für ein mangelernährtes Kind für zwei Monate
30.000 Wasserreinigungstabletten für sauberes Trinkwasser
10 Erste-Hilfe-Sets für Notfallbehandlungen

Hungerkrise im Südsudan: Das tut UNICEF für die Kinder

Seit Ausbruch des Bürgerkrieges ist die Lage im Südsudan jeden Monat dramatischer geworden. Vor der Gewalt und Brandschatzung flohen seit Ende 2013 Millionen Menschen, unter anderem in die Hauptstadt Juba.

Südsudan Hungersnot: Ein Mädchen auf der Flucht mit Teddybär im Arm

Angst und Unsicherheit, die kein Teddybär nehmen kann: Die dreijährige Nyamal versteht nach der Flucht vermutlich kaum, was passiert ist.
© UNICEF/UNI176406/Holt

Die Armut der Bevölkerung wurde immer größer, die Menschen immer verzweifelter. Schließlich kam der Hunger. Die UNICEF-Mitarbeiter vor Ort berichten mittlerweile von Kindern, die Gras, Blätter und Holz essen, weil sie so hungrig sind.

UNICEF ist immer vor Ort im Südsudan und mit starken internationalen Partnern breit für die Nothilfe aufgestellt. Zwei Beispiele der UNICEF-Arbeit gegen die Folgen der Hungerkrise:

  • Versorgung mit Nahrungsmitteln: 
    Zusammen mit seinen Partnern will UNICEF im Jahr 2017 im Südsudan rund 207.000 Kinder mit akuter schwerer Mangelernährung behandeln. Gemeinsam mit einem Netzwerk von 40 Nichtregierungs- und UN-Organisationen unterstützt UNICEF landesweit 620 therapeutische Ernährungsprogramme sowie 50 stationäre therapeutische Ernährungszentren.
  • Wasser, sanitäre Anlagen und allgemeine Hygiene: 
    In betroffenen Regionen und Flüchtlingslagern wie in Juba, Tongping, Bor oder Melut organisiert UNICEF die Wasserversorgung für Hunderttausende Menschen: Sauberes Wasser grenzt Keime und Bakterien ein und verhindert für Kinder oft tödlich endende Krankheiten wie Durchfall. Weitere Maßnahmen wie der Bau von Latrinen und die Ausgabe von Hygiene-Sets mit Seife, Zahnpasta und Waschmittel sind geplant.

Unterstützen Sie unsere Hilfe vor Ort und schützen Sie die Kinder in Südsudan vor den tödlichen Folgen des Hungers - vielen Dank!

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In Dar'a (Syrien) lernen Kinder in einem notdürftig zur Schule umgerüsteten Gebäude.

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