Südsudan Hungerkrise: Eine Mutter im Südsudan hält ihr schwer mangelernährtes Kind

HUNGERSNOT IM SÜDSUDAN: JETZT KINDERLEBEN RETTEN

250.000 MÄDCHEN UND JUNGEN SIND DRINGEND AUF UNSERE HILFE ANGEWIESEN

Dieses Mädchen ist völlig geschwächt vom Hunger. Es kann kaum noch den Kopf alleine heben. Und sie ist kein Einzelfall. Seit dem 20. Februar ist für den Südsudan offziell eine Hungernot ausgerufen worden. Das bedeutet, es sterben jeden Tag Menschen an den Folgen des Hungers, rund 250.000 Kinder sind in Lebensgefahr.

Der Bürgerkrieg im Südsudan hat die Produktion von Nahrungsmitteln zum Erliegen gebracht. Wer darunter am meisten leidet, sind Kinder und ihre Familien. Diese Familien wissen nun nicht mehr weiter. Sie brauchen dringend unsere Hilfe.

Südsudan Konflikt: Mangelernährung bei Kindern

Ein UNICEF-Gesundheitshelfer untersucht Kinder auf Anzeichen von Mangelernährung.
© UNICEF/809B8834/Holt

Seit Ausbruch des Bürgerkrieges ist die Lage im Südsudan jeden Monat dramatischer geworden. Vor der Gewalt und Brandschatzung flohen seit Ende 2013 Millionen Menschen, unter anderem in die Hauptstadt Juba. Die Armut wurde immer größer, die Bevölkerung immer verzweifelter. Schließlich kam der Hunger und wurde immer größer. Die UNICEF-Mitarbeiter vor Ort berichten mittlerweile von Kindern, die sogar Gras, Blätter und Holz essen, weil sie so hungrig sind.

Dieser Zustand ist unmenschlich und muss aufhören. Bitte spenden Sie jetzt um die Kinder im Südsudan mit Nahrung zu versorgen und langfristig zu behandeln. UNICEF arbeitet seit Jahren vor Ort und hilft mit starken Partnern dort, wo die Not am größten ist. So können sie helfen:

Erdnusspaste für ein mangelernährtes Kind für zwei Monate
30.000 Wasserreinigungstabletten für sauberes Trinkwasser
10 Erste-Hilfe-Sets für Notfallbehandlungen

Süsudan: Spenden Sie gegen den Hunger

Das tut UNICEF für Kinder im Südsudan:

UNICEF ist immer vor Ort im Südsudan und mit starken internationalen Partnern breit für die Nothilfe aufgestellt. Zwei Beispiele der UNICEF-Arbeit gegen die Folgen der Hungersnot:

  • Versorgung mit Nahrungsmitteln: Zusammen mit seinen Partnern will UNICEF im Jahr 2017 im Südsudan rund 207.000 Kinder mit akuter schwerer Mangelernährung behandeln. Gemeinsam mit einem Netzwerk von 40 Nichtregierungs- und UN-Organisationen unterstützt UNICEF landesweit 620 therapeutische Ernährungsprogramme sowie 50 stationäre therapeutische Ernährungszentren.
  • Wasser, sanitäre Anlagen und allgemeine Hygiene: In betroffenen Regionen und Flüchtlingslagern wie in Juba, Tongping, Bor oder Melut organisiert UNICEF die Wasserversorgung für Hunderttausende Menschen: Sauberes Wasser grenzt Keime und Bakterien ein und verhindert für Kinder oft tödlich endende Krankheiten wie Durchfall. Weitere Maßnahmen wie der Bau von Latrinen und die Ausgabe von Hygiene-Sets mit Seife, Zahnpasta und Waschmittel sind geplant.

Unterstützen Sie unsere Hilfe vor Ort und schützen Sie die Kinder in Südsudan vor den tödlichen Folgen des Hungers - vielen Dank!

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