Helfen Sie den Kindern im Sudan mit Ihrer Spende!

Sudan: Hunger und Flucht bedrohen die Kinder

Die sudanesischen Kinder brauchen Essen und Schutz

Seit Jahrzehnten wird der Sudan immer wieder von brutalen Konflikten erschüttert. Die Kinder leiden am meisten unter der Gewalt. Noch dazu sind mehr als zwei Millionen Kinder im Land mangelernährt. UNICEF ist für die Kinder im Sudan da und versorgt sie mit dem, was sie zum Überleben brauchen.

Kinder im Sudan brauchen medizinische Hilfe, um zu überleben.

So wie dieser Junge brauchen auch Tausende weitere Kinder im Sudan medizinische Hilfe. 

© UNICEF/UN0281540

Sudan: Flüchtlinge im eigenen Land

Unzählige Menschen im Sudan sind seit Jahren auf der Flucht vor der Gewalt. Auf der verzweifelten Suche nach Sicherheit haben sie ihre Heimat verlassen und alles zurückgelassen. Schätzungsweise 1,8 Millionen Sudanesen sind Binnenvertriebene: Sie leben als Flüchtlinge in ihrem eigenen Land. Die meisten leben in provisorischen Zeltlagern, zum Beispiel in der Region Darfur. Rund 5,5 Millionen Menschen insgesamt brauchen humanitäre Hilfe im Sudan. 2,6 Millionen von ihnen sind Kinder. In allen Teilen des riesigen Landes fehlen Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente.

Kinder im Sudan brauchen Schutz vor Krieg und Gewalt

Die Kinder im Sudan tragen die Hauptlast des jahrzehntelangen Konflikts. Die Gewalt muss aufhören."

- Henrietta Fore, UNICEF-Direktorin

Zwei Millionen mangelernährte Kinder

Mehr als zwei Millionen Kinder im Sudan sind unterernährt, Hunderttausende von ihnen sogar lebensbedrohlich. Immer wieder werden die Lebensmittel im Land knapp. Oft kommt es zu Sandstürmen und langanhaltenden Dürren. In manchen Jahren führen die starken Regenfälle in der Regenzeit zu Überschwemmungen. Durch die Trockenheit und die Überflutungen geraten die Ernten in Gefahr. Hunderttausende haben nicht genug zu essen und wissen nicht, wie sie an Lebensmittel für ihre Familien kommen sollen.

Ein Kleinkind gilt als unterernährt, wenn das Maßband im roten Bereich ist.
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Einfach und wirkungsvoll: Mit einem Maßband prüft ein Gesundheitshelfer, ob dieses Kind mangelernährt ist. Wenn ja, wird es in einem von UNICEF unterstützten Ernährungszentrum weiterbehandelt.

© UNICEF/UN0204446/Omer
Erdnusspaste hilft mangelernährten Kindern – zum Beispiel diesem Baby.
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Das Schlimmste hat er hinter sich: Hash (7 Monate) war schwer mangelernährt, aber dank der Spezialnahrung hat er endlich zugenommen. Auf der Station für unterernährte Kinder kann er sich weiter erholen.

© UNICEF/UN0211905/Noorani
Gesunde Ernährung und Hygiene-Regeln lernen Mütter von einer UNICEF-Gesundheitshelferin.
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Die bunten Bilder sprechen fast für sich: Eine UNICEF-Gesundheitshelferin zeigt jungen Müttern, welche Nahrung ihre Kinder brauchen, um gesund aufzuwachsen. Und auch, welche Hygiene-Regeln sie dabei beachten müssen.

© UNICEF/UN0211894/Noorani

Wenn akute Mangelernährung schnell genug behandelt wird, haben die Kinder eine Chance zu überleben. Sie bekommen von uns nährstoffreiche und stark sättigende Spezialnahrung: Zum Beispiel therapeutische Milch oder Erdnusspaste.

Unsere Mitarbeiter setzen ihre Hilfe im Sudan unbeirrt fort, trotz aller Schwierigkeiten. Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie den Einsatz in einer der schlimmsten Krisenregionen der Welt.

UNICEF bringt Medikamente und Nahrung in den Sudan.
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Karton für Karton werden die UNICEF-Hilfsgüter im Sudan entladen. Diese Kiste hier enthält Medikamente und andere medizinische Artikel.

© UNICEF/UN0320095
UNICEF versorgt Schulkinder im Sudan mit Schulbedarf.
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Sie freuen sich, dass sie weiter lernen können: Dank der Hilfslieferungen von UNICEF sind diese Kinder gut ausgestattet mit Schulheften. 

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Schülerinnen werfen ihre UNICEF-Rucksäcke in die Luft.
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Auch bei diesen Schülerinnen in West-Darfur ist die Freude über die UNICEF-Schulrucksäcke groß.

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UNICEF versorgt hungernde Kinder im Sudan.
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So wie dieses Baby im Sudan sollte jedes Kleinkind aussehen: Gut genährt, satt und zufrieden. UNICEF hilft mangelernährten Kindern mit spezieller Nahrung, damit sie wieder stark werden.

© UNICEF/UN0281536

So helfen wir den sudanesischen Kindern vor Ort

Ernährung: Wir behandeln mangelernährte Kinder mit spezieller therapeutischer Nahrung.

Kinderschutz: Wir helfen den Flüchtlingen auch mit psychosozialer Unterstützung, damit sie ihre Traumata verarbeiten können.

Wasser: Wir liefern sauberes Wasser zum Trinken und Kochen.

Bildung: Wir richten Notschulen ein. Und die Kinder bekommen von uns Schulbücher und –hefte, damit sie weiter lernen können.

Sudan: Weiterhin politisch instabile Situation

Politische Unruhen im Frühjahr 2019 führten zu sehr gewaltsamen Auseinandersetzungen, in die Kinder mit hineingezogen wurden. Mädchen und Jungen wurden immer wieder gezwungen, als Kindersoldaten zu kämpfen, oder sie wurden sexuell missbraucht. Die Angriffe und militärischen Kampfhandlungen richteten sich auch gegen Schulen, Krankenhäuser und Gesundheitszentren.

Nach langen Verhandlungen wurde im Sommer 2019 eine Übergangsregierung gebildet – aber die Situation im Sudan bleibt fragil.

Brennende Auto-Reifen bei gewaltvollen Auseinandersetzungen im Sudan.

Proteste und Straßenkämpfe im Sudan ließen die Gewalt im Land erneut eskalieren. 

© UNICEF/UN0319912/Shazly AFP-Services

Langfristige Hilfe für die Kinder

Die Kinder im Sudan brauchen uns. Unterstützen Sie die verlässliche UNICEF-Hilfe in der Krisenregion, damit Mädchen und Jungen gesund und sicher aufwachsen können. 

Kinder im Sudan brauchen unsere Hilfe.

Dankeschön an jeden von Ihnen, der den Mädchen und Jungen im Sudan mit einer Spende hilft! 

© UNICEF/UN0281537
Info

Länderinfo Sudan

Das Land ist von jahrzentelangen Konflikten geprägt.

  • Hauptstadt: Khartum 
  • Bevölkerung: ca. 40 Millionen Einwohner
    überwiegend muslimisch, christliche Minderheit
  • Landessprache: Arabisch 
  • Unabhängige Republik seit 1956
  • Herausforderungen im Land:
    Jahrzehntelange gewalttätige Auseinandersetzungen
    Mehrere Millionen Binnenflüchtlinge
    Große Armut unter der Bevölkerung
    Hohe Kindersterblichkeit
    Unzureichende medizinische Versorgung
    Wiederkehrende Dürren