
Krieg im Sudan: Kinder leiden unter Gewalt, Vertreibung und Hunger
Das Wichtigste in Kürze:
Im Sudan herrscht Krieg. Kinder werden getötet oder verletzt. 17 Millionen Kinder brauchen Hilfe.
Unsere Teams sind vor Ort und helfen. Allein im letzten Jahr konnten wir über 600.000 hungernde Kinder mit Spezialnahrung behandeln.
Mit Ihrer Spende bewirken Sie, dass Kinder im Sudan überleben können. Schon mit 44 Euro können wir ein geschwächtes Kind mit rettender Erdnusspaste versorgen.
Aktuelle Situation im Sudan: Eine der größten humanitären Krisen weltweit
Halima, die Sie oben auf dem Bild mit ihren Kindern Shamsadeen und Imtenan sehen, ist vor dem Krieg geflohen. Über 500 Kilometer liegen hinter ihnen, es ging über Berge und durch Flüsse. Nur noch zwei kleine Taschen Hab und Gut sind ihnen geblieben. Es ist bereits das zweite Mal, dass die Familie fliehen musste. "Die Tage der Flucht waren lang, die Kinder sind erschöpft und hungrig", sagt Halima.
Über drei Jahre Krieg im Sudan haben zu einer humanitären Katastrophe geführt: Insgesamt sind rund neun Millionen Menschen vertrieben – so viele wie in keinem anderen Land. Die Flüchtlingscamps, in denen Kinder und ihre Familien traumatisiert, erschöpft und oft mangelernährt ankommen, sind überfüllt. Uns erreichen Berichte über schwere Kinderrechtsverletzungen wie Tötungen, Verstümmelungen und sexualisierte Gewalt. Der Hunger hat ein katastrophales Ausmaß erreicht: In Darfur, Süd-Darfur und Süd-Kordofan droht eine Hungersnot. Schon jetzt sind dort fast 135.000 Menschen von katastrophaler Ernährungsunsicherheit betroffen; teilweise herrschen bereits Zustände wie bei einer Hungersnot. Über 17 Millionen Kinder im Sudan sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Die Not der Kinder im Sudan ist gewaltig. Sie erleben Dinge, die ein Kind niemals erleben sollte. Wir von UNICEF sind trotz großer Herausforderungen vor Ort im Einsatz. Wir müssen die Hilfe dringend ausweiten! Unterstützen Sie die Kinder im Sudan – für sie zählt jeder Tag.

Bild 1 von 6 | Tayba hat auf der Flucht aus Al-Fashir ihre Zwillinge in einem Graben zur Welt gebracht, während um sie herum die Kämpfe zunahmen. Erschöpft und mangelernährt hoffen sie in Tawila auf Hilfe. Geschichten wie die von Tayba und ihrer Familie hören die UNICEF-Teams vor Ort täglich.
© UNICEF/UNI914623/Jamal
Bild 2 von 6 | So wie die von Umsiyad: Auf der Flucht aus Kordofan verlor sie eines ihrer Kinder. Mangelernährung hatte ihre dreijährige Tochter so sehr geschwächt, dass sie die Reise nicht überlebte. Trotz Trauer und Verzweiflung versucht Umsiyad für ihre anderen Kinder stark zu sein.
© UNICEF/UNI953211/Dawod
Bild 3 von 6 | Rund neun Millionen Menschen im Sudan sind auf der Flucht vor den Kämpfen. Die Flucht erschwert ihren Zugang zu Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Camps für Geflüchtete sind oft überfüllt und Familien harren dort unter prekären Bedingungen aus.
© UNICEF/UNI914631/Jamal
Bild 4 von 6 | Wenn Kinder fliehen müssen, sind sie besonders gefährdet, Opfer von Gewalt, sexueller Ausbeutung, Menschenhandel und Zwangsarbeit zu werden. Sie werden aus ihrem vertrauten Umfeld gerissen und müssen sich in einer völlig fremden Umgebung zurechtfinden.
© UNICEF/UNI935551/Jamal
Bild 5 von 6 | Durch Gewalt und Vertreibung müssen viele Kinder die Schule verlassen. Acht Millionen Mädchen und Jungen wird damit das Recht auf Bildung genommen, so wie der zwölfjährigen Nujum. Seit über zwei Jahren kann sie nicht am Unterricht teilnehmen und arbeitet stattdessen mit ihrer Mutter, um etwas Geld für Lebensmittel zu verdienen.
© UNICEF/UNI934902/UNICEF
Bild 6 von 6 | Die Gesundheitsversorgung im Sudan ist vielerorts zusammengebrochen: 40 Prozent der Gesundheitseinrichungen sind nicht funktionsfähig, Krankheitsausbrüche haben durch niedrige Impfraten und schlechte Hygienebedingungen leichtes Spiel. Dies bringt Kinder in eine tödliche Gefahr.
© UNICEF/UNI962501/Elfatih
Hilfe für die Kinder im Sudan
Die Kinder im Sudan brauchen sofort Hilfe. UNICEF bringt dringend benötigte Hilfsgüter ins Land. Helfen Sie mit Ihrer Spende!
So helfen wir den Kindern im Sudan
Auch unter extremen Bedingungen sind UNICEF-Teams im Sudan täglich vor Ort – um Kinder zu schützen und Leben zu retten. In den am stärksten vom Konflikt betroffenen Gebieten konzentrieren sich unsere Kolleg*innen auf lebensrettende Maßnahmen. Gleichzeitig leisten wir Hilfe in Regionen, in die Familien fliehen. Viele Gebiete sind schwer zu erreichen, der Zugang ist durch den Konflikt oder beschädigte Infrastruktur stark beeinträchtigt. Auch kommt es immer wieder zu Angriffen auf humanitäre Hilfskräfte.
Trotz dieser Herausforderungen kommt unsere Hilfe bei den Kindern an. Mit mobilen Gesundheits- und Ernährungsteams wirken wir dem enormen Notstand in der medizinischen Versorgung entgegen. Ein Ziel ist es dabei, den Hunger einzudämmen, Kinder auf Mangelernährung zu untersuchen und sie bei Bedarf zu behandeln. Denn Schätzungen zufolge werden 2026 rund 825.000 Kinder unter fünf Jahren an schwerer Mangelernährung leiden. Um Kinder inmitten des Krieges auch Perspektiven zu bieten, richten wir kinderfreundliche Orte ein, an denen sie lernen und spielen können und psychosoziale Hilfe erhalten.
So hilft Ihre Spende Kindern im Sudan
Unsere UNICEF-Teams im Sudan tun alles dafür, um Kindern und Familien in der aktuellen Notlage zu helfen:
Ernährung: Wir behandeln mangelernährte Kinder mit spezieller therapeutischer Nahrung.
Gesundheit: Wir versorgen die Menschen im Sudan mit lebenswichtigen Medikamenten. Zum Beispiel impfen wir Kinder gegen lebensgefährliche Krankheiten wie Cholera.
Wasser: Wir liefern sauberes Wasser zum Trinken und Kochen, damit die Kinder geschützt sind vor Krankheiten.
Kinderschutz: Wir helfen geflüchteten Kindern mit psychosozialer Unterstützung, damit sie ihre Traumata verarbeiten können.
Bildung: Wir richten Notschulen ein. Und die Kinder bekommen von uns Schulbücher und -hefte, damit sie weiter lernen können.

Bild 1 von 7 | Impfungen und medizinische Hilfe: Auch während des Krieges unterstützt UNICEF Routineimpfungen im Sudan. Wir liefern Impfstoffe, sorgen für die Kühlkette und führen große Impfkampagnen durch gegen Krankheiten wie Masern, Polio und Diphtherie. Impfungen sind eine der wirksamsten Möglichkeiten, um Kinderleben zu retten.
© UNICEF/UNI827425/Abdulmajid
Bild 2 von 7 | Sauberes Wasser und Hygiene: Die fünfjährige Amna im Flüchtlingslager Wadsharefey freut sich, dass sie jetzt sauberes Wasser holen kann, wann immer sie es braucht. Die Wasserstation ist solarbetrieben und wurde von UNICEF und Partnern eingerichtet.
© UNICEF/UNI851861/Rajab
Bild 3 von 7 | Spezialnahrung für mangelernährte Kinder: Akut mangelernährte Kinder brauchen dringend therapeutische Nahrung, die wir von UNICEF für sie bereitstellen. Manche Kinder sind so geschwächt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Dort bekommen sie zum Beispiel stärkende Infusionen, so wie dieses Baby hier im Alban Gadeed Krankenhaus in Khartum.
© UNICEF/UNI815691/Elfatih
Bild 4 von 7 | Schutz vor Krankheiten: Malaria ist eine der tödlichsten Krankheiten der Welt. Wir haben im Sudan damit begonnen, Kinder mit dem neuen Malaria-Impfstoff zu impfen. Und wir verteilen Moskitonetze, um die Ausbreitung von Malaria zu verhindern. "Das neue Netz ohne Löcher wird uns vor Mücken schützen", sagt die zehnjährige Bakhiya.
© UNICEF/UNI859935/Isamaldeen
Bild 5 von 7 | Psychosoziale Hilfe: Im Flüchtlingslager Shagarab hat ein Mädchen bei einer Malstunde mitgemacht. Sie hat eine Rose gemalt und ein Mädchen in Herzchenkleidung. UNICEF richtet im Sudan sichere Räume für geflüchtete Kinder ein, in denen sie lernen, spielen und malen können.
© UNICEF/UNI837616/Rajab
Bild 6 von 7 | Hilfsgüter für Familien: In einem Warenlager in Nord-Darfur stehen Hilfsgüter bereit, mit denen UNICEF geflüchtete Familien versorgt. Die Familien kommen mit wenig oder gar nichts in den Flüchtlingslagern an: ohne Nahrung und ohne die grundlegendsten Dinge zum Überleben.
© UNICEF/UNI789979/Jamal
Bild 7 von 7 | Bildung: Viele Mädchen und Jungen im Sudan haben durch Flucht und Gewalt Schulstoff verpasst. UNICEF unterstützt Schulen, in denen sie das Versäumte nachholen können. An diesen Schulen bekommen die Kinder auch Schulmaterial wie Bücher, Bleistifte und Rucksäcke.
© UNICEF/UNI918168/Jamal
Hintergrundinfos: Häufige Fragen und Antworten zum Krieg im Sudan
Der Sudan ist flächenmäßig der drittgrößte Staat und gleichzeitig eines der ärmsten Länder auf dem afrikanischen Kontinent. Seit Jahrzehnten wird das Land immer wieder von Gewalt und Konflikten erschüttert.
Der aktuelle Krieg ist im April 2023 zwischen den sudanesischen Regierungstruppen (SAF) und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) ausgebrochen. Nach dem Beginn der Kämpfe in der Hauptstadt Khartum haben sich diese schnell auf weite Teile des Landes ausgeweitet. Während Khartum inzwischen wieder unter Kontrolle der Regierungstruppen steht, sind die Bundesstaaten Darfur und Kordofan zurzeit besonders schwer von der Gewalt betroffen. Die Zivilist*innen, besonders die Kinder, leiden am meisten unter dem Krieg.
Viele Gebiete sind aufgrund der Kämpfe für Hilfsorganisationen nur schwer erreichbar. Unseren Kolleg*innen gelingt es aber immer wieder, auch in diese Regionen Hilfsgüter für Kinder und ihre Familien zu bringen.
Auch außerhalb der von einer Hungersnot bedrohten Gebiete leiden Millionen Kinder und Familien im Sudan schon seit Monaten unter Hunger und extremer Ernährungsunsicherheit. Mehr als drei Millionen Kinder waren bereits vor dem derzeitigen Machtkampf und der Gewalteskalation im Land mangelernährt.
Oft kommt es im Sudan zu Sandstürmen und langanhaltenden Dürren. In manchen Jahren führen starke Regenfälle in der Regenzeit zu Überschwemmungen. Beide Phänomene haben dramatische Folgen: Durch die Trockenheit und auch durch die Überflutungen fallen Ernten aus.
Aufgrund der schweren Kämpfe seit April 2023 können viele Menschen ihre Felder nicht mehr bestellen oder mussten ihre Heimat ganz verlassen. Die landwirtschaftliche Produktion ist stark eingebrochen. Rund die Hälfte der Bevölkerung weiß nicht, wie sie noch an Lebensmittel für ihre Familien kommen soll. Oft ist der Zugang zu Lebensmitteln durch aktive Kämpfe blockiert.
Wenn akute Mangelernährung bei Kindern schnell genug behandelt wird, haben die Kinder eine hohe Chance zu überleben. Sie bekommen von uns nährstoffreiche und stark sättigende Spezialnahrung, zum Beispiel therapeutische Milch oder Erdnusspaste.
Schon seit vielen Jahren setzt sich UNICEF im Sudan für eine bessere Grundversorgung der Kinder ein. Obwohl unser Einsatz aufgrund des Krieges sehr schwierig ist, sind über 400 UNICEF-Kolleg*innen vor Ort und leisten lebensrettende Hilfe für Kinder. Ende Februar gelang es uns beispielsweise, in einem gemeinsamen UN-Konvoi erstmals seit drei Monaten wieder Hilfslieferungen in die stark umkämpfte Region Süd-Kordofan zu bringen und die Städte Dilling und Kadugli zu erreichen. Die beiden Städte waren über zwei Jahre weitgehend von humanitärer Hilfe abgeschnitten.
In Regionen, die besonders stark durch die Kämpfe betroffen und wo grundlegende Dienste zusammengebrochen sind, liegt unser Fokus auf lebensrettender Hilfe, wie zum Beispiel medizinischer Grundversorgung, sauberem Trinkwasser sowie Untersuchung und Behandlung mangelernährter Kinder.
Gleichzeitig leisten wir Hilfe in Aufnahmegemeinden und Flüchtlingslagern, in denen Binnenvertriebene Zuflucht finden. Wir leisten psychosoziale Hilfe, damit Kinder das Erlebte verarbeiten können. Durch Bildungsangebote können Kinder zudem versäumten Lernstoff wieder aufholen. Darüber hinaus helfen wir Familien mit Bargeldhilfen und führen Kinder wieder mit ihren Familien zusammen, wenn sie bei Angriffen oder auf der Flucht getrennt wurden.
Die Zahl schwerer Kinderrechtsverletzungen nimmt weiter zu. Schon in den ersten beiden Jahren des Krieges ist die Zahl um 1.000 Prozent gestiegen. Kinder werden getötet oder verstümmelt, als Kindersoldat*innen rekrutiert oder entführt. Seit Ausbruch des Krieges wurden über 4.300 Kinder getötet oder verstümmelt. Dies sind die Zahlen, die durch die Vereinten Nationen verifiziert werden konnten. Es ist wahrscheinlich, dass die tatsächlichen Zahlen höher sind. Erst im März wurden mindestens zwölf Kinder bei einem Angriff auf ein Krankenhaus in Ost-Darfur getötet, 26 weitere verletzt.
Anlass zur Sorge gibt uns auch die Zunahme von Vergewaltigungen und sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Frauen. Laut einem UNICEF-Bericht werden in dem Krieg bereits Kleinkinder im Alter von nur einem Jahr vergewaltigt.
Besonders alarmierend ist die Situation in den Bundesstaaten Darfur und Kordofan. Immer wieder geraten auch Schulen und Krankenhäuser unter Beschuss. Die Kinder werden in die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Konfliktparteien mit hineingezogen, obgleich sie nichts für den Krieg können. Noch dringender als zuvor brauchen sie jetzt unsere Aufmerksamkeit und Hilfe. Trotz der gefährlichen Sicherheitslage vor Ort machen wir von UNICEF im Sudan weiter. Wir setzen alles daran, unsere Hilfe für Kinder aufrechtzuerhalten.
Die medizinische Versorgung im Sudan ist beinahe vollständig zum Erliegen gekommen. Rund 40 Prozent der Gesundheitseinrichtungen sind nicht funktionsfähig. Dies setzt Kinder einer erhöhten Gefahr für tödliche Krankheiten aus. Insbesondere mangelernährte Kinder oder solche, die durch Flucht und Vertreibung ohnehin schon geschwächt sind, haben ein besonders hohes Risiko zu erkranken.
Durch die fehlende Grundversorgung können sich Krankheiten wie Dengue-Fieber, Hepatitis E und Malaria immer weiter ausbreiten. Der Mangel an sauberem Wasser und die schlechten hygienischen Bedingungen verschärfen die Situation zusätzlich und erhöhen die Gefahr für beispielsweise Durchfallerkrankungen. Die Impfrate bei Kindern unter fünf Jahren ist durch den Krieg auf etwa 50 Prozent gesunken, wodurch hochinfektiöse Krankheiten wie die Masern stark auf dem Vormarsch sind.
Mit mobilen Gesundheits- und Ernährungsteams, breit angelegten Impfkampagnen, Trinkwasser und Hygienediensten versorgen unsere Hilfskräfte vor Ort Kinder in den Konfliktregionen, Camps für Vertriebene und Aufnahmegemeinden. Allein im Januar 2026 konnten wir so schon mehr als 110.000 Menschen mit grundlegender medizinischer Versorgung erreichen und fast einer Million Menschen sauberes Wasser zur Verfügung stellen.
Die Bildungskrise im Sudan nimmt ein beispielloses Ausmaß an. Obwohl mithilfe von UNICEF zahlreiche Schulen wiedereröffnet werden konnten, bleiben über 30 Prozent weiterhin geschlossen. Teils aufgrund der anhaltenden Gewalt oder, weil sie als Notunterkünfte für geflüchtete Menschen dienen, beschädigt oder zerstört sind.
Insgesamt können im Sudan acht Millionen Kinder nicht zur Schule gehen, viele bereits seit mehreren Jahren. Dies raubt ihnen nicht nur das Recht auf Bildung, sondern setzt sie auch einem erhöhten Risiko für Ausbeutung, Rekrutierung oder Missbrauch aus.
Warum UNICEF?
Sie fragen sich, warum Sie für UNICEF spenden sollten? Ganz einfach:
Ihre Spende ermöglicht uns, Kinderleben zu verändern – mit Impfungen und Medikamenten gegen lebensbedrohliche Krankheiten, mit therapeutischer Nahrung, mit Zugang zu sauberem Trinkwasser, Bildung und weiteren Angeboten, die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen. Sie spenden, damit Kinder wie Noor und Ashadia in Bangladesch dringend benötigte Impfungen bekommen, sauberes Trinkwasser haben und regelmäßig zur Schule gehen können.
Seit 1946 setzen sich die Helfer*innen von UNICEF für Kinder in Not ein – mittlerweile in mehr als 190 Ländern auf der ganzen Welt. Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion setzen wir uns für die Rechte von Kindern ein und unterstützen Kinder in Not. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Organisationen erreichen wir die Kinder schnell und können nachhaltig helfen.
UNICEF gibt es seit 80 Jahren. Im Laufe unserer Arbeit als Hilfsorganisation haben wir große logistische Erfahrung und ein weltumspannendes Hilfsnetzwerk aufgebaut. Dazu zählen nicht nur unsere Warenlager mit Hilfsgütern in Kopenhagen und anderen Ländern, sondern auch weit über tausend Mitarbeitende weltweit, die sicherstellen, dass Kinder in Not innerhalb von 72 Stunden Hilfe bekommen – in jedem Winkel der Erde.
Wir halten unsere internen Kosten so gering wie möglich, von Verwaltung über Reisekosten bis hin zu Honoraren und Spendenwerbung. Auf diese Weise können knapp 80 Prozent Ihrer Spende direkt in den Projektländern eingesetzt werden. Den Einsatz von Spenden legen wir in unserem Transparenzportal detailliert offen.
In unserem jährlichen Geschäftsbericht dokumentieren wir genau, wie viele Spenden wir bei UNICEF Deutschland erhalten haben und wie diese eingesetzt worden sind, um notleidenden Kindern weltweit zu helfen. Neben den Ausgaben für unsere Hilfsprojekte können Sie dort auch unsere internen Kosten detailliert nachvollziehen. Unser verantwortungsvoller Umgang mit Spenden wird seit vielen Jahren durch das DZI-Spendensiegel bestätigt.
Gemeinsam helfen verbindet: Die deutsche UNICEF-Gemeinschaft besteht nicht nur aus mehr als 300.000 regelmäßigen Spenderinnen und Spendern, sondern auch aus Hunderttausenden Einzelspenderinnen und -spendern, ehrenamtlich Engagierten in lokalen UNICEF-Gruppen und Prominenten, die sich für UNICEF engagieren. Sie alle tragen dazu bei, Kinderleben zu verändern.

Lebensrettende UNICEF-Hilfsgüter erreichen die Provinz Kordofan, darunter Erdnusspaste für mangelernährte Kinder.
Danke an alle, die mit einer Spende unsere Arbeit für die Kinder im Sudan unterstützen!
© UNICEF/UNI857148/UNICEF