
Sauberes Wasser: So hilft UNICEF Kindern weltweit
Das Wichtigste in Kürze
- Weltweit haben über zwei Milliarden Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser (Stand: 2025). Krankheiten, die durch schmutziges Wasser verbreitet werden, sind insbesondere für Kinder oft lebensbedrohlich.
- Der Klimawandel verschärft die Wasserkrise und macht die weltweite Wasserversorgung immer unvorhersehbarer. Millionen Kinder sind dadurch gefährdet.
- UNICEF bringt sauberes Wasser dorthin, wo es dringend gebraucht wird. Mit dem Bau von Brunnen, der Reparatur von Wassersystemen und mobiler Trinkwasserversorgung unterstützen wir Kinder und ihre Familien.
Aktuelle Situation zur Wasserversorgung auf der Welt
Mehr als zwei Milliarden Menschen haben kein sauberes Trinkwasser oder bekommen es nur unter großen Schwierigkeiten. Das bringt vor allem die Kinder in Gefahr: Infektionskrankheiten wie Malaria oder Cholera können sich durch verschmutztes Wasser schnell ausbreiten. In vielen Regionen der Erde zählt verunreinigtes Wasser daher zu den Haupt-Todesursachen bei Kindern unter fünf Jahren. UNICEF setzt sich weltweit dafür ein, dass mehr Kinder Zugang zu sicherem Wasser bekommen, wie die Schüler*innen der Unna Primary School in Uganda (oben im Bild).
Die Ursachen für die weltweite Wasserkrise sind vielfältig: In wirtschaftlich instabilen Ländern fehlen oft Wassersysteme, Brunnen und Kläranlagen. Dürren lassen Flüsse und Seen austrocknen, oder aber bestehende Wasserleitungen werden durch Zyklone und Überschwemmungen zerstört. Auch im Zuge bewaffneter Konflikte werden Wasserstellen beschädigt. Viele Kinder müssen Tag für Tag weit laufen, um für ihre Familien Wasser zu holen – zum Spielen und Lernen bleibt kaum Zeit.
Der Zugang zu sicherem Wasser und einer grundlegenden Sanitärversorgung ist entscheidend, um mehr Kindern eine gesunde Zukunft zu ermöglichen. Unsere Mitarbeiter*innen unterstützen den Bau von Brunnen, reparieren Wasserleitungen, liefern Wasser in großen Tanks in wasserarme Regionen und klären über Hygiene auf. Den Kindern zeigen wir, wie sie sich die Hände mit Seife waschen und sich so vor Krankheiten schützen können.
So tragen Sie mit Ihrer Spende dazu bei, dass mehr Kinder sauberes Trinkwasser haben
So unterstützen Sie mit Ihrer Spende Wasserprojekte von UNICEF
UNICEF engagiert sich gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen auf der ganzen Welt, um zu verhindern, dass weiterhin jedes Jahr Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten sterben, die durch verschmutztes Wasser und fehlende Sanitäranlagen verursacht werden.

Bild 1 von 5 | Wasserleitungen reparieren: Wir reparieren Wasserleitungen und -systeme, die im Krieg oder durch Naturkatastrophen beschädigt wurden – wie hier in Afghanistan.
© UNICEF/UNI823788/Meerzad
Bild 2 von 5 | Wassersysteme aufbauen: Unsere Mitarbeiter*innen vor Ort bauen einfache Wassersysteme und Wasseraufbereitungsanlagen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen bohren und installieren wir Brunnen, damit Menschen wie hier im Sudan Zugang zu sauberem Wasser haben.
© UNICEF/UNI812987/Mahamat
Bild 3 von 5 | Sanitäre Anlagen: Wir bauen und reparieren sanitäre Anlagen, um die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen und damit mehr Kinder Zugang zu einer Toilette haben.
© UNICEF/UNI783690/Lopez
Bild 4 von 5 | Mobile Trinkwasserversorgung: In großen Lastwagen liefern wir sicheres Trinkwasser in wasserarme Regionen – so haben selbst in den entlegensten Gebieten Kinder Zugang zu sauberem Wasser.
© UNICEF/UNI900254/
Bild 5 von 5 | Hygiene: Wir zeigen Kindern und ihren Familien, wie sie sich richtig die Hände waschen und klären über die wichtigsten Hygieneregeln auf, damit mehr Kinder gesund bleiben.
© UNICEF/UNI915396/
Hintergrundinformationen: Häufige Fragen und Antworten zum Thema sauberes Wasser
Sauberes und sicheres Wasser ist frei von Verunreinigungen und bei Bedarf jederzeit verfügbar. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Trinkwasserquelle innerhalb von 30 Minuten (Hin- und Rückweg) erreichbar sein muss.
Weltweit haben mehr als zwei Milliarden Menschen keinen gesicherten Zugang zu sauberem Wasser (Stand: 2025). Insbesondere in Afrika, Lateinamerika und Asien herrscht vielerorts ein dramatischer Wassermangel. 739 Millionen Kinder können nicht jederzeit sauberes Wasser nutzen (Stand: 2025). Prognosen besagen, dass die Wasserknappheit infolge des Klimawandels künftig zunehmen wird. Anhaltende Dürren machen die Wasserversorgung schwieriger, gleichzeitig führen Stürme, Starkregen und Überschwemmungen oft dazu, dass bestehende Wassersysteme und sanitäre Anlagen zerstört werden.
Der Klimawandel mit anhaltenden Dürren und anderen Naturkatastrophen, Konflikte und Kriege, fehlende Infrastruktur und Armut verschärfen die Wasserknappheit oder erschweren den Zugang zu sicherem Trinkwasser.
Nachhaltige Entwicklung beginnt mit Kindern. Zentrales Leitprinzip der Agenda 2030 ist es daher, die Lebenssituation der Kinder zu verbessern und kein Kind zurückzulassen. Ziel 6 der insgesamt 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen ist es daher, den Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen zu gewährleisten, um zu verhindern, dass Kinder durch schmutziges Wasser krank werden.
Viele Infektionskrankheiten, die sich durch verschmutztes Wasser verbreiten, setzen Kindern besonders zu. Ihre Körper haben dem Fieber und dem Flüssigkeitsverlust bei Durchfallerkrankungen wie Cholera kaum etwas entgegenzusetzen. Noch gefährlicher sind diese Krankheiten für Kinder, wenn sie bereits durch Mangelernährung geschwächt sind.
Warum UNICEF?
Sie fragen sich, warum Sie für UNICEF spenden sollten? Ganz einfach:
Ihre Spende ermöglicht uns, Kinderleben zu verändern – mit Impfungen und Medikamenten gegen lebensbedrohliche Krankheiten, mit therapeutischer Nahrung, mit Zugang zu sauberem Trinkwasser, Bildung und weiteren Angeboten, die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen. Sie spenden, damit Kinder wie Noor und Ashadia in Bangladesch dringend benötigte Impfungen bekommen, sauberes Trinkwasser haben und regelmäßig zur Schule gehen können.
Seit 1946 setzen sich die Helfer*innen von UNICEF für Kinder in Not ein – mittlerweile in mehr als 190 Ländern auf der ganzen Welt. Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion setzen wir uns für die Rechte von Kindern ein und unterstützen Kinder in Not. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Organisationen erreichen wir die Kinder schnell und können nachhaltig helfen.
UNICEF gibt es seit 80 Jahren. Im Laufe unserer Arbeit als Hilfsorganisation haben wir große logistische Erfahrung und ein weltumspannendes Hilfsnetzwerk aufgebaut. Dazu zählen nicht nur unsere Warenlager mit Hilfsgütern in Kopenhagen und anderen Ländern, sondern auch weit über tausend Mitarbeitende weltweit, die sicherstellen, dass Kinder in Not innerhalb von 72 Stunden Hilfe bekommen – in jedem Winkel der Erde.
Wir halten unsere internen Kosten so gering wie möglich, von Verwaltung über Reisekosten bis hin zu Honoraren und Spendenwerbung. Auf diese Weise können knapp 80 Prozent Ihrer Spende direkt in den Projektländern eingesetzt werden. Den Einsatz von Spenden legen wir in unserem Transparenzportal detailliert offen.
In unserem jährlichen Geschäftsbericht dokumentieren wir genau, wie viele Spenden wir bei UNICEF Deutschland erhalten haben und wie diese eingesetzt worden sind, um notleidenden Kindern weltweit zu helfen. Neben den Ausgaben für unsere Hilfsprojekte können Sie dort auch unsere internen Kosten detailliert nachvollziehen. Unser verantwortungsvoller Umgang mit Spenden wird seit vielen Jahren durch das DZI-Spendensiegel bestätigt.
Gemeinsam helfen verbindet: Die deutsche UNICEF-Gemeinschaft besteht nicht nur aus mehr als 300.000 regelmäßigen Spenderinnen und Spendern, sondern auch aus Hunderttausenden Einzelspenderinnen und -spendern, ehrenamtlich Engagierten in lokalen UNICEF-Gruppen und Prominenten, die sich für UNICEF engagieren. Sie alle tragen dazu bei, Kinderleben zu verändern.

Ihre Spende hilft, damit mehr Kinder wie der 12-jährige Ramesh in Indien Zugang zu sicherem Wasser haben.
© UNICEF/UNI915297/Panjwani