Monsun in Asien: Ein Junge steht im Schlamm nach Überschwemmungen in Pakistan
Monsun in Asien: Ein Junge steht im Schlamm nach Überschwemmungen in Pakistan

Monsun in Asien: Spenden und helfen Sie den Kindern

Überschwemmungen in Pakistan bringen Millionen Kinder in Gefahr

In den Sommermonaten tritt in Südasien der Monsun auf und bringt Millionen Kinder in Gefahr. 2022 wütet er besonders heftig in Pakistan: Extreme Regenfälle – bis zu fünfmal so stark wie im Durchschnitt der letzten 30 Jahre – und Erdrutsche zerstörten Hunderttausende Wohnhäuser, Schulen und Gesundheitszentren. Mehr als 500 Kinder sind bereits in den Fluten gestorben (Stand: 15.09.2022). Mindestens 3,4 Millionen Kinder in Pakistan sind durch die Überschwemmungen in Gefahr und brauchen humanitäre Hilfe.

Helfen Sie mit Ihrer Spende

Schicken Sie mit Ihrer Spende Hilfe zu den vom Monsun betroffenen Kindern und ihren Familien. Jeder Beitrag zählt. Vielen Dank!

Die Situation in den überschwemmten Regionen ist katastrophal: Viele Kinder waren schon vor dem Monsun mangelernährt und kämpfen jetzt zusätzlich gegen Durchfallerkrankungen, Malaria oder das Dengue-Fieber. Auch unter den Müttern sind viele krank und erschöpft. Unzählige Familien haben auf höher gelegenen Abschnitten Schutz vor den Fluten gesucht, oft direkt neben gefährlichen Straßen. Dort leben nun Eltern mit ihren Kindern im Freien, ohne Trinkwasser und ohne Nahrung. Sie haben kaum etwas, um sich vor der noch immer sengenden Sonne zu schützen. Und die Kinder sind noch weiteren Bedrohungen ausgesetzt, denn auch Schlangen und Skorpione sind allgegenwärtig.

Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist riesig. UNICEF tut alles, um betroffene Kinder und Familien in Pakistan zu unterstützen und sie vor den Gefahren durch Krankheiten und Unterernährung zu schützen. So bringen wir tonnenweise Hilfsgüter in die überfluteten Gebiete, unter anderem sauberes Trinkwasser. Das ist sehr wichtig, denn wenn die Menschen das durch die Überschwemmungen verdreckte Wasser trinken, ist die Gefahr von Krankheiten sehr groß. Zudem verteilen wir Hygieneartikel und Medikamente.

Helfen Sie den Kindern in den Monsunregionen. Spenden Sie für einfache, aber wirksame Hilfsgüter. Jeder Beitrag zählt und kommt bei den Kindern an. Vielen Dank!

UNICEF-Hilfsgüter werden in Pakistan eingeflogen, um den Monsun-Opfern zu helfen.

Bild 1 von 5 | Zu nächtlicher Stunde kamen Anfang September die ersten 32 Tonnen UNICEF-Hilfsgüter auf dem Flughafen in Karachi an. Viele weitere Tonnen folgten in den Tagen und Wochen darauf.

© UNICEF/UN0698748/Butt
Überschwemmungen Pakistan: In der Provinz Sindh haben sich Familien auf eine höher gelegene Straße geflüchtet.

Bild 2 von 5 | Vom Flughafen aus gehen die UNICEF-Hilfslieferungen weiter dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht werden: Hier verteilen Mitarbeiter in der Provinz Sindh gerade Hygienesets an von der Flut betroffene Familien.

© UNICEF/UN0698619/Zaidi
Pakistan: Frauen bringen die von UNICEF erhaltenen Hilfsgüter in ihre provisorischen Unterkünfte.

Bild 3 von 5 | Auf einer höher gelegenen Straße haben diese Familien Zuflucht vor den verheerenden Überschwemmungen gesucht. Ausgestattet mit den UNICEF-Hygienesets kehren sie in ihre provisorischen Unterkünfte zurück.

© UNICEF/UN0698655/Zaidi
UNICEF stellt in Pakistan sicheres Wasser zum Trinken und Kochen bereit.

Bild 4 von 5 | Sauberes Wasser ist entscheidend dafür, dass sich in der aktuellen Notlage in Pakistan keine ansteckenden Krankheiten ausbreiten. UNICEF stellt große faltbare Wassertanks bereit, aus denen sich die Familien Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen abfüllen können.

© UNICEF/UN0698649/Zaidi
Mobile Gesundheitsteams versorgen die Kinder in den von der Flut betroffenen Gebieten.

Bild 5 von 5 | Gerade jetzt während des Hochwassers brauchen die Kinder in Pakistan weiterhin medizinische Hilfe. UNICEF schickt deshalb mobile Gesundheitsteams in die von der Flut betroffenen Gebiete. Die Mitarbeiter*innen untersuchen die Kinder, versorgen sie mit Medikamenten und impfen sie gegen Infektionskrankheiten.

© UNICEF/UN0691115/Sami Malik

In den Regionen in Pakistan, die von den Fluten am schwersten betroffen sind, leben die ärmsten Teile der Bevölkerung. Schon vor der Naturkatastrophe hatten hier überdurchschnittlich viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäranlagen, und 40 Prozent der Kinder waren chronisch mangelernährt. 

  • 3,4 Mio.
    Kinder

    brauchen dringend Hilfe

  • 1/3
    des Landes

    steht unter Wasser

  • 33 Mio.
    Menschen

    sind von den Fluten betroffen

Blog

Flut in Pakistan: Wie die Klimakrise Millionen Kinder gefährdet

Deshalb ist es jetzt umso wichtiger, diese Mädchen und Jungen schnell mit nachhaltiger Hilfe zu versorgen. Wenn sie bereits geschwächt sind, ist es für sie besonders gefährlich, jetzt im Freien zu schlafen und vielleicht verschmutztes Wasser trinken zu müssen.

Monsun in Asien: Jedes Jahr heftige Regenfälle und Überschwemmungen

Jedes Jahr zwischen Juni und September treffen heftige Regenfälle Südasien. Das zerstörerische Hochwasser der Monsunzeit überflutet unzählige Gebiete, setzt Häuser, Straßen und Felder unter Wasser und macht ganze Landstriche unbewohnbar. 

Die Flüchtlingscamps der Rohingya in Bangladesch gehören zu den Gebieten, die unseren Helfer*innen vor Ort in der Regenzeit immer besonders große Sorgen machen. Sie bestehen aus einfachen, oft am Hang gebauten Hütten, die im Monsun akut erdrutschgefährdet sind. UNICEF hilft in den Flüchtlingscamps mit, dass zahlreiche Familien an sichere Orte umgesiedelt werden.

Der Monsun hat Südasien mit voller Wucht getroffen.

Bild 1 von 7 | Der drei Jahre Mahi Akter sitzt weinend in den Armen seiner Mutter. Ihr Haus im Rohingya-Camp in Bangladesch wurde durch den Monsun zerstört.

© UNICEF/UN0326881/Nybo
Die steigenden Wasserpegel in Nepal gefährden das Haus dieser Kinder.

Bild 2 von 7 | Umgeben von Wassermassen: Zwei Kinder in Nepal stehen vor ihrem Haus, das durch die tagelangen Regenfälle des Monsuns überflutet wurde. Und der Wasserpegel stieg noch weiter an ...

© UNICEF/Nepal/Rajesh Jha
Monsun in Bangladesch 2019: Der Abdruck eines Kinderfußes im Schlamm

Bild 3 von 7 | Schlamm, überall Schlamm: Der Fußabdruck eines Kindes im Matsch im Flüchtlingscamp Kutupalong während des Monsuns 2019.

© UNICEF/UN0326869/Nybo
Der anhaltende Regen hat Schulen und unzählige andere Gebäude zerstört.

Bild 4 von 7 | Hunderte Schulen wurden durch den Monsun im Norden Bangladeschs zerstört. Tausende Menschen wurden in Notunterkünfte gebracht, um ein sicheres Dach über dem Kopf zu haben.

© UNICEF/Bangladesch/Zhantu
Der Monsun 2019 bringt zerstörerische Wassermassen.

Bild 5 von 7 | Im nepalesischen Distrikt Saptari hatte der Monsun ganze Gemeinden überflutet. Unzählige Menschen mussten ihre Häuser verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen.

© UNICEF/Nepal/Rajesh Jha
Monsun in Bangladesch 2019: Zwei Männer sichern einen Weg mit Sandsäcken

Bild 6 von 7 | Männer versuchen, ihre Hütten vor den Überflutungen und Erdrutschen zu schützen. Sie sichern einen Weg mit Sandsäcken.

© UNICEF/UN0325326/Brown
Monsun in Bangladesch 2019: Ein Mann schaufelt Schlamm aus seinem Haus

Bild 7 von 7 | Abdul Hakim (19) schaufelt in Bangladesch Schlamm aus seinem zerstörten Haus: "Ich schaufele und schaufele, aber der Schlamm kommt immer zurück."

© UNICEF/UN0326877/Nybo

Covid-19 macht die Situation bei Hochwasser noch kritischer. Denn in den Notunterkünften, in die zahlreiche Menschen vor den Wassermassen fliehen, ist Abstand halten schwierig bis unmöglich. Die Gefahr einer Ansteckung ist dort besonders groß.

In allen betroffenen Ländern brauchen die Mädchen und Jungen während der Monsunzeit unsere Unterstützung – am meisten diejenigen, die schon vorher in großer Armut lebten. Wir als Hilfsorganisation sind vor Ort, um schnell und zielgerichtet zu helfen – beispielsweise mit Nahrung und Medikamenten. Wir füllen unsere Lager jedes Jahr schon einige Zeit vor dem Monsun mit Hilfsgütern auf. Dann verlieren wir keine wertvolle Zeit, wenn es zum Hochwasser kommt.

Helfen Sie den Kindern mit Ihrer Spende

Jeder Beitrag kommt an, und schon ein kleiner Beitrag bewirkt viel.

Dank Ihrer Spende: So können wir in den Monsun-Gebieten in Südasien helfen

Das Wasser reißt mitunter alles mit sich, was eine Familie besaß. Den Kindern und Familien in den vom Monsun betroffenen Gebieten fehlt es dann am Nötigsten.

Unsere Hilfsmaßnahmen nach der Naturkatastrophe

  • Hilfe gegen Unterernährung: Durch die extreme Lage sind Kinder, die ohnehin schon unternährt sind, besonders gefährdet. Wir liefern energiereiche Spezialnahrung, die Mädchen und Jungen schnell zu Kräften bringt.

  • Medizinische Versorgung: Unsere Helfer*innen impfen die Familien in den Monsun-Gebieten gegen ansteckende Krankheiten wie die Cholera. Außerdem verteilen unsere Mitarbeiter*innen Erste-Hilfe-Pakete.

  • Wasser und Hygiene: In den Rohingya-Camps in Bangladesch werden mit UNICEF-Unterstützung neue Toilettenanlagen gebaut. Wir bringen den Menschen zudem Hilfsgüter wie Trinkwasser und Hygienepakete mit Seife, Zahnbürsten und Waschmittel.

Monsun in Bangladesch: UNICEF-Helfer erklärt Kindern Cholera-Impfung

Während der Regenzeit steigt die Gefahr, dass durch verschmutztes Wasser die Cholera ausbricht. Wir führen große Impfkampagnen durch, damit Kinder gegen die Krankheit geschützt sind.

© UNICEF/UN0208863/Brian Sokol

Ein weiterer zentraler Punkt unserer Hilfe ist es, durch Regen und Sturm beschädigte sanitäre Anlagen so schnell wie möglich zu reparieren. Nur mit sauberem Wasser und Hygienemaßnahmen können wir verhindern, dass sich in überschwemmten Gebieten Krankheiten wie Covid-19 oder Cholera ausbreiten. Danke, dass Sie die UNICEF-Nothilfe mit Ihrer Spende möglich machen!

Info

Wetterphänomen Monsun

Der Monsun kehrt jährlich wieder. Er ist eine besondere Form der Luftzirkulation und betrifft tropische und subtropische Regionen in Asien und Afrika sowie teilweise Europa und Australien. Der Monsun geht einher mit extrem starken Winden und heftigsten Regenfällen, die aus den Folgen der Luftzirkulation entstehen. Sie kosten jedes Jahr vor allem in Asien Menschenleben  und richten große Zerstörungen an, die lange Wiederaufbaumaßnahmen bedeuten.

Durch die starke Klimabeeinflussung des Monsuns auf Länder wie Nepal, Indien oder auch die Philippinen, Indonesien und Kambodscha, brauchen die Menschen vor Ort schnelle Hilfe, denn die Monsunwinde und ihre Auswirkungen sind unberechenbar. Wenn es zu Fluten und Überschwemmungen kommt, muss alles sehr schnell gehen. Darum ist UNICEF in allen betroffenen Regionen gut gewappnet, um den Kindern schnell und zuverlässig zu helfen.

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