Monsun in Asien: Mutter mit Kind im überschwemmten Viertel von Bangladesch

Monsun in Asien: Spenden und helfen Sie den Kindern

Überschwemmungen bringen Kinder in Gefahr

In den Sommermonaten tritt in Südasien der Monsun auf – und bringt Millionen Kinder in Gefahr. Dieses Jahr hat heftiger Regen in den Flüchtlingscamps der Rohingya in Bangladesch und in Indien bereits verheerende Schäden angerichtet (Stand 4. August 2021). 

In Bangladesch wurden zahlreiche Hütten der Rohingya überschwemmt. Menschen mussten aus den Fluten gerettet werden, viele Familien verloren ihre Unterkunft. Auch einige unserer Hilfseinrichtungen in den Camps wurden zerstört, unter anderem Lernzentren, Latrinen und Corona-Infozentren. Unsere Helfer*innen sind im Einsatz, betroffene Familien zu unterstützen und die Einrichtungen so schnell wie möglich wieder aufzubauen. Doch der Regen dauert an.



Helfen Sie mit Ihrer Spende

Schicken Sie mit Ihrer Spende Hilfe zu den vom Monsun betroffenen Kindern und ihren Familien. Jeder Beitrag zählt. Vielen Dank!

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Der Monsun wird noch einige Monate andauern, normalerweise geht die Monsunzeit bis September. Im vergangenen Sommer hatten die Regenfälle vor allem in Bangladesch, Nepal, Indien sowie Bhutan verheerende Überschwemmungen angerichtet. Tausende Dörfer standen unter Wasser. 

Allein in Bangladesch waren schätzungsweise 1,3 Millionen Kinder von dem Hochwasser betroffen. Insgesamt verloren Millionen Familien 2020 durch den Monsun ihr Zuhause, etwa durch Überflutungen oder Erdrutsche.

Monsun 2020 in Bangladesch: Ein Vater steht mit seinem Kind auf dem Arm im Hochwasser

Bauer Sirajul Islam aus Bangladesch mit seinem Sohn Rabiul auf dem Arm. Im Hintergrund ist die Unterkunft der Familie zu sehen.

© UNICEF/UNI351914/Chakma

Covid-19 macht die Situation bei Hochwasser noch kritischer. Denn in den Notunterkünften, in die zahlreiche Menschen vor den Wassermassen fliehen, ist Abstand halten schwierig bis unmöglich. Die Gefahr einer Ansteckung ist dort besonders groß.

Die Kinder in der Monsunregion brauchen während der Regenzeit dringend einfache Hilfsgüter wie Hygieneartikel und Trinkwasser. 

Monsun in Asien: Jedes Jahr heftige Regenfälle und Überschwemmungen

Jedes Jahr zwischen Juni und September treffen heftige Regenfälle Südasien. Das zerstörerische Hochwasser der Monsunzeit überflutet unzählige Gebiete, setzt Häuser, Straßen und Felder unter Wasser und macht ganze Landstriche unbewohnbar. 

Die Flüchtlingscamps der Rohingya in Bangladesch gehören zu den Gebieten, die unseren Helfer*innen vor Ort in der Regenzeit immer besonders große Sorgen machen. Sie bestehen aus einfachen, oft am Hang gebauten Hütten, die im Monsun akut erdrutschgefährdet sind. UNICEF hilft in den Flüchtlingscamps mit, dass zahlreiche Familien an sichere Orte umgesiedelt werden.

Der Monsun hat Südasien mit voller Wucht getroffen.
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Der drei Jahre Mahi Akter sitzt weinend in den Armen seiner Mutter. Ihr Haus im Rohingya-Camp in Bangladesch wurde durch den Monsun zerstört.

© UNICEF/UN0326881/Nybo
Die steigenden Wasserpegel in Nepal gefährden das Haus dieser Kinder.
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Umgeben von Wassermassen: Zwei Kinder in Nepal stehen vor ihrem Haus, das durch die tagelangen Regenfälle des Monsuns überflutet wurde. Und der Wasserpegel stieg noch weiter an ...

© UNICEF/Nepal/Rajesh Jha
Monsun in Bangladesch 2019: Der Abdruck eines Kinderfußes im Schlamm
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Schlamm, überall Schlamm: Der Fußabdruck eines Kindes im Matsch im Flüchtlingscamp Kutupalong während des Monsuns 2019.

© UNICEF/UN0326869/Nybo
Der anhaltende Regen hat Schulen und unzählige andere Gebäude zerstört.
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Hunderte Schulen wurden durch den Monsun im Norden Bangladeschs zerstört. Tausende Menschen wurden in Notunterkünfte gebracht, um ein sicheres Dach über dem Kopf zu haben.

© UNICEF/Bangladesch/Zhantu
Der Monsun 2019 bringt zerstörerische Wassermassen.
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Im nepalesischen Distrikt Saptari hatte der Monsun ganze Gemeinden überflutet. Unzählige Menschen mussten ihre Häuser verlassen, um sich in Sicherheit zu bringen.

© UNICEF/Nepal/Rajesh Jha
Monsun in Bangladesch 2019: Zwei Männer sichern einen Weg mit Sandsäcken
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Männer versuchen, ihre Hütten vor den Überflutungen und Erdrutschen zu schützen. Sie sichern einen Weg mit Sandsäcken.

© UNICEF/UN0325326/Brown
Monsun in Bangladesch 2019: Ein Mann schaufelt Schlamm aus seinem Haus
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Abdul Hakim (19) schaufelt in Bangladesch Schlamm aus seinem zerstörten Haus: "Ich schaufele und schaufele, aber der Schlamm kommt immer zurück."

© UNICEF/UN0326877/Nybo

In allen betroffenen Ländern brauchen die Mädchen und Jungen während der Monsunzeit unsere Unterstützung – am meisten diejenigen, die schon vorher in großer Armut lebten. Wir als Hilfsorganisation sind vor Ort, um schnell und zielgerichtet zu helfen – beispielsweise mit Nahrung und Medikamenten. Wir füllen unsere Lager jedes Jahr schon einige Zeit vor dem Monsun mit Hilfsgütern auf. Dann verlieren wir keine wertvolle Zeit, wenn es zum Hochwasser kommt.

Dank Ihrer Spende: So können wir in den Monsun-Gebieten in Südasien helfen

Das Wasser reißt mitunter alles mit sich, was eine Familie besaß. Den Kindern und Familien in den vom Monsun betroffenen Gebieten fehlt es dann am Nötigsten.

Unsere Hilfsmaßnahmen nach der Naturkatastrophe

Hilfe gegen Unterernährung: Durch die extreme Lage sind Kinder, die ohnehin schon unternährt sind, besonders gefährdet. Wir liefern energiereiche Spezialnahrung, die Mädchen und Jungen schnell zu Kräften bringt.

Wasser und Hygiene: In den Rohingya-Camps in Bangladesch werden mit UNICEF-Unterstützung neue Toilettenanlagen gebaut. Wir bringen den Menschen zudem Hilfsgüter wie Trinkwasser und Hygienepakete mit Seife, Zahnbürsten und Waschmittel.

Medizinische Versorgung: Unsere Helfer*innen impfen die Familien in den Monsun-Gebieten gegen ansteckende Krankheiten wie die Cholera. Außerdem verteilen unsere Mitarbeiter*innen Erste-Hilfe-Pakete.

Monsun in Bangladesch: UNICEF-Helfer erklärt Kindern Cholera-Impfung

Während der Regenzeit steigt die Gefahr, dass durch verschmutztes Wasser die Cholera ausbricht. Wir führen große Impfkampagnen durch, damit Kinder gegen die Krankheit geschützt sind.

© UNICEF/UN0208863/Brian Sokol

Ein weiterer zentraler Punkt unserer Hilfe ist es, durch Regen und Sturm beschädigte sanitäre Anlagen so schnell wie möglich zu reparieren. Nur mit sauberem Wasser und Hygienemaßnahmen können wir verhindern, dass sich in überschwemmten Gebieten Krankheiten wie Covid-19 oder Cholera ausbreiten. Danke, dass Sie die UNICEF-Nothilfe mit Ihrer Spende möglich machen!

Info

Wetterphänomen Monsun

Der Monsun kehrt jährlich wieder. Er ist eine besondere Form der Luftzirkulation und betrifft tropische und subtropische Regionen in Asien und Afrika sowie teilweise Europa und Australien. Der Monsun geht einher mit extrem starken Winden und heftigsten Regenfällen, die aus den Folgen der Luftzirkulation entstehen. Sie kosten jedes Jahr vor allem in Asien Menschenleben  und richten große Zerstörungen an, die lange Wiederaufbaumaßnahmen bedeuten.

Durch die starke Klimabeeinflussung des Monsuns auf Länder wie Nepal, Indien oder auch die Philippinen, Indonesien und Kambodscha, brauchen die Menschen vor Ort schnelle Hilfe, denn die Monsunwinde und ihre Auswirkungen sind unberechenbar. Wenn es zu Fluten und Überschwemmungen kommt, muss alles sehr schnell gehen. Darum ist UNICEF in allen betroffenen Regionen gut gewappnet, um den Kindern schnell und zuverlässig zu helfen.