Monsun in Asien: Mutter mit Kind im überschwemmten Viertel von Bangladesch

MONSUNE IN ASIEN: ÜBERSCHWEMMUNGEN BEDEUTEN GEFAHR FÜR KINDER

KINDER IN MONSUN-GEBIETEN

Jedes Jahr tritt der Monsun in Südasien auf – aber 2019 war er besonders heftig: Unwetter und tagelang anhaltende Regenfälle führten in Bangladesch, Indien und Nepal zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Viele Menschen starben.

Das zerstörerische Hochwasser der Regenzeit hatte viele bewohnte Gebiete und ganze Landstriche überflutet und unbewohnbar gemacht. Hunderttausende Menschen waren durch die großen Regenmengen obdachlos geworden, einige retteten sich auf die Dächer ihrer Häuser. Tausende mussten in Notunterkünfte gebracht werden.

Auch in den Flüchtlingscamps der Rohingya in Bangladesch standen die Wege unter Wasser, viele der am Hang gebauten Hütten waren akut erdrutschgefährdet. Zahlreiche Familien mussten umgesiedelt werden.

In allen betroffenen Ländern brauchen die Mädchen und Jungen während der Monsunzeit unsere Unterstützung – am meisten diejenigen, die schon vorher in großer Armut lebten.

Wir sind als Hilfsorganisation in allen vom Monsun getroffenen Regionen in Asien vor Ort und können mit Ihrer Unterstützung schnell und zielgerichtet helfen – beispielsweise mit Nahrung und Medikamenten.

Bei jedem Monsun ist die Not der Kinder groß. Ihre Spende macht es möglich, dass wir uns gut auf diese Notfälle vorbereiten können und jederzeit einsatzbereit sind!

DANK IHRER SPENDE: SO KONNTEN WIR IN DEN MONSUN-GEBIETEN IN SÜDASIEN HELFEN

In Nepal war es in der Hauptstadt Kathmandu zu schweren Verwüstungen gekommen. Wände und ganze Gebäude stürzten durch die Wassermassen ein. Auch Indien war durch den Monsun 2019 schwer betroffen: Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer und wurden zu reißenden Strömen. Zwischenzeitlich waren der Verkehr und die Hilfstransporte an vielen Orten lahmgelegt. Straßen und Brücken waren durch den Starkregen zerstört, sodass manche Gebiete kaum zugänglich waren.

Die Monsunzeit in den Ländern wie Indien, Nepal und Bangladesch setzt meistens im Juni oder Juli ein. Die starken Niederschläge halten dann oft über Wochen und Monate an und lassen die Wasserpegel immer weiter steigen. Normalerweise hält diese Regenzeit bis ca. Oktober an.

So helfen wir den Mädchen und Jungen während eines Monsuns:

Hilfe gegen Unterernährung: Durch die extreme Lage sind Kinder, die ohnehin schon unternährt sind, besonders gefährdet. Wir liefern energiereiche Spezialnahrung, die Mädchen und Jungen schnell zu Kräften bringt.

Wasser und Hygiene: In den Rohingya-Camps in Bangladesch werden mit UNICEF-Unterstützung neue Toilettenanlagen gebaut. Wir bringen den Menschen zudem Hilfsgüter wie Trinkwasser und Hygienepakete mit Seife, Zahnbürsten und Waschmittel.

Medizinische Versorgung: Unsere Helfer impfen die Menschen in den Monsun-Gebieten gegen ansteckende Krankheiten wie die Cholera. Außerdem verteilen unsere Mitarbeiter Erste-Hilfe-Pakete.

Monsun in Bangladesch: UNICEF-Helfer erklärt Kindern Cholera-Impfung

Während der Regenzeit steigt die Gefahr, dass durch verschmutztes Wasser die Cholera ausbricht. Wir führen große Impfkampagnen durch, damit Kinder gegen die Krankheit geschützt sind.
© UNICEF/UN0208863/Brian Sokol

Dank Ihrer Spende sind wir gut aufgestellt

Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die Arbeit unserer Helferinnen und Helfer in Südasien. Dank Ihrer Hilfe können wir uns in Indien, Nepal und Bangladesch schon jetzt gut auf den nächsten Monsun vorbereiten. Wir bringen Hilfsgüter wie zum Beispiel Wasser und Medikamente in die Region, damit wir im Ernstfall jedes Kind schnell erreichen. Danke! 

1 Ernährungspaket mit nahrhafter Erdnusspaste und Keksen
20.000 Reinigungstabletten für Trinkwasser
5 Erste-Hilfe-Pakete mit Medikamenten und Nährstoffpulver

Wetterphänomen Monsun

Der Monsun kehrt jährlich wieder. Er ist eine besondere Form der Luftzirkulation und betrifft tropische und subtropische Regionen in Asien und Afrika sowie teilweise Europa und Australien. Der Monsun geht einher mit extrem starken Winden und heftigsten Regenfällen, die aus den Folgen der Luftzirkulation entstehen. Sie kosten jedes Jahr vor allem in Asien Menschenleben  und richten große Zerstörungen an, die lange Wiederaufbaumaßnahmen bedeuten.

Monsun in Asien: Überschwemmungen in Nepal im August 2017

© UNICEF/UN076310/Jung Thapa


Durch die starke Klimabeeinflussung des Monsuns auf Länder wie Nepal, Indien oder auch die Philippinen, Indonesien und Kambodscha, brauchen die Menschen vor Ort schnelle Hilfe, denn die Monsunwinde und ihre Auswirkungen sind unberechenbar. Wenn es zu Fluten und Überschwemmungen kommt, muss alles sehr schnell gehen. Darum ist UNICEF in allen betroffenen Regionen gut gewappnet, um den Kindern schnell und zuverlässig zu helfen.


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