UNICEF hilft benachteiligten Kindern in Brasilien

Brasilien: Sport gibt Chancen

Hilfe für benachteiligte Kinder

Das Recht auf Spiel und Sport ist längst nicht für alle brasilianischen Kinder verwirklicht. Denn Brasilien ist ein Land der sozialen Gegensätze: Trotz wirtschaftlicher Erfolge wächst rund ein Drittel der Jugendlichen in Armut auf – oft ohne eine gute Schul- oder Berufsausbildung. In den Favelas der großen Städte oder auf dem Land prägen oft Perspektivlosigkeit, Diskriminierung und Gewalt den Alltag. Auch das Problem der Kinderarbeit ist in Brasilien noch nicht überwunden: Hunderttausende brasilianische Mädchen und Jungen müssen arbeiten, um ihre Familien zu unterstützen.

UNICEF setzt auf die Kraft des Sports, damit gerade benachteiligte Kinder Gemeinschaft erleben und Erfolg haben können.

Fußball in Brasilien
Bild 1 von 4

Olinda, Brasilien: Dieses Mädchen trainiert voller Eifer für das nächste Spiel. Auch dieses Angebot wird von UNICEF gefördert. 

© UNICEF/NYHQ2006-1337/Versiani
Angela Merkel besucht UNICEF-Projekt: Gruppenbild Kinder
Bild 2 von 4

Kinder beim Straßenfußballfest - der Sport gibt ihnen neues Selbstbewusstsein und macht stark gegen Gewalt. 

© Manuela Cavadas
Brasilien: Sport gibt Chancen
Bild 3 von 4

Auf ihrem Schulhof nutzen diese Mädchen die Pause, um eine Runde zu kicken. UNICEF unterstützt eine lokale Organisation in Brasilien, die Kindern aus Randgruppen im Nordosten Brasiliens Sport- und Kulturaktivitäten anbietet.

© UNICEF/UNI45381/Versiani
UNICEF-Spielekiste
Bild 4 von 4

Blick in eine UNICEF-Spielekiste: Egal ob Fußball, Springseil oder Badminton – mit Hilfe unserer Spenderinnen und Spendern bringen wir Kinder in Bewegung!

© UNICEF/NYHQ2005-1697/Estey

Das Recht auf Spiel

UNICEF möchte benachteiligten Kindern in Brasilien Gehör verschaffen und ihr Recht auf Spiel und Sport stärken. Als Mitglied eines Teams können sie sich austoben und gemeinsam Teamgeist entwickeln. Der Sport vermittelt den Kindern Selbstbewusstsein und schafft zugleich eine Umgebung, in der das Lernen Spaß macht – und in der sich Probleme wie Gewalt und Diskriminierung spielerisch bearbeiten lassen. Ganz nebenbei lernen die Mädchen und Jungen auch Disziplin, Respekt und Verantwortung: Werte, die ihnen Kraft und Orientierung geben.

Das hat UNICEF in Brasilien erreicht

UNICEF nutzt das Thema Sport in Brasilien, um gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen – im Sinne des „Sports for Development“-Ansatzes, den UNICEF weltweit fördert. Er stärkt die Kinder, hilft Vorurteile abzubauen und fördert gesellschaftliche Solidarität. Dabei haben wir schon viel für die Kinder in Brasilien bewirkt. Zum Beispiel:

Sport für benachteiligte Kinder: UNICEF hat in benachteiligten Regionen schon viele Lehrer*innen und Betreuer*innen ausgebildet, damit sie Kinder in Fußball, Judo oder Leichtathletik trainieren können – mit Fokus auf „Fair Play“. 

Aufklärungsarbeit mit Sport: Jedes Kind hat das Recht auf Spiel und Freizeit. Mit zahlreichen Kampagnen im Fernsehen, im Radio und auf Plakaten hat sich UNICEF dafür starkgemacht. Prominente Sportler*innen und Sportreporter*innen haben diese Arbeit bereits unterstützt.

Integration von Kindern mit Behinderung: Besonders setzt UNICEF sich dafür ein, dass auch behinderte Kinder gemeinsam mit anderen an Sportangeboten teilnehmen können. Sport gibt ihnen Selbstvertrauen, verändert ihr Selbstbild und das Bild, das andere von ihnen haben. Gemeinsam mit dem Bildungsministerium hat UNICEF ein Fortbildungsprogramm für Lehrer*innen und lokale Behörden entwickelt, damit behinderte Kinder besser in den Alltag integriert werden.