Ecuador: Teilnehmer an einem Training zur Gewaltprävention.

ECUADOR: KINDER VOR GEWALT SCHÜTZEN

STEHEN SIE KINDERN IN DER PROVINZ ESMERALDAS ZUR SEITE

Gewalt ist an der Tagesordnung in Ecuador. Mädchen und Jungen erfahren dabei nicht nur häusliche Gewalt. Auch Schulen sind längst keine sicheren Orte mehr, obwohl sich Kinder gerade hier geschützt und sicher fühlen sollten.

Weit über die Hälfte der Kinder zwischen fünf und elf Jahren wird geschlagen und körperlich bestraft – etwa bei Ungehorsam im Unterricht oder zu Hause. Jedes zehnte junge Mädchen wird sexuell missbraucht – meist von Familienmitgliedern.

Gewalt verhindern: Kinder lernen spielerisch, sich gegen sexuellen Missbrauch zu wehren.

Es sieht lustig aus, geht aber um ein ernstes Thema: Im Spiel mit einem Puppentheater lernen die Kinder, wie sie selbst "Superhelden" werden und Gewalt und sexuellem Missbrauch vorbeugen können.
© UNICEF Ecuador/2017/Escobar

Gewalt ist ein Teufelskreislauf

Neben der alltäglichen Gewalt gefährdet auch der Konflikt im angrenzenden Kolumbien und der Drogenhandel viele Kinder, vor allem in der Provinz Esmeraldas. In Bandenkriegen werden sie nicht nur als Arbeiter und Drogenkuriere missbraucht. Eine steigende Zahl an Mädchen und Jungen wird skrupellos verkauft, verschleppt und im schlimmsten Fall ermordet. Um Mädchen und Jungen besser zu schützen, arbeiten UNICEF Ecuador und UNICEF Kolumbien gemeinsam an grenzübergreifenden Kinderschutzprojekten, die Kinder in beiden Ländern nachhaltig schützen. 

Unterstützen Sie die Arbeit unserer Helfer vor Ort, damit noch mehr Kinder gewaltfrei und ohne Angst aufwachsen können!  

SO HELFEN SIE KINDERN IN ECUADOR

12 Handpuppen zum Spielen
Ein Jahr Schutz und Betreung für ein Kind
Schulung für einen Sozialarbeiter, der Kinder betreut

UNICEF bringt Kinder mit Ihren Spenden in Sicherheit

Rundum-Ausbildung von Sozialarbeitern
Sozialarbeiter werden mit UNICEF-Materialien darauf geschult, gefährdete Familien zu beraten und zu begleiten. So können von Gewalt betroffene Kinder besser identifiziert und unmittelbar geschützt werden.

Mobile Gesundheitsteams
Auch Gesundheitshelfer werden ausgebildet, Mädchen und Jungen, die sexuell missbraucht wurden, zu erkennen, zu betreuen und zu beraten. Dazu zählen insbesondere die Vermittlung hin zu polizeilicher Hilfe und juristischer Betreuung der Opfer.

Jeder Beitrag schützt Kinder vor Gewalt - spenden Sie jetzt. Vielen Dank!

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