Drohende Hungersnot in Äthiopien: UNICEF hilft mangelernährten Kindern

Äthiopien: Drohende Hungersnot in Region Tigray

Mangelernährte Kinder brauchen dringend Hilfe, um zu überleben

In einem Gesundheitszentrum in der äthiopischen Region Tigray wird die eineinhalbjährige Meseret (Foto oben) von einem Gesundheitshelfer untersucht und gemessen. Sie leidet an Durchfall, der für mangelernährte Kinder schnell lebensgefährlich werden kann.

Hungerhilfe in Äthiopien

Helfen Sie den Kindern mit einer Spende für Lebensmittel und Trinkwasser!

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Die Hungerkrise im Norden Äthiopiens wird immer dramatischer, und es droht eine Hungersnot. Millionen Äthiopier in der Bürgerkriegsregion Tigray brauchen humanitäre Hilfe. Rund 350.000 Menschen in Tigray sind in einer katastrophalen Ernährungssituation. Ein großer Teil von ihnen sind Kinder. Sie brauchen Lebensmittel und andere lebenswichtige Hilfsgüter. Wenn wir ihnen jetzt nicht helfen, könnten Zehntausende verhungern.

Hunger in Äthiopien: Ein Baby beißt in einen nährstoffhaltigen Keks.

UNICEF unterstützt die Ernährung von Kindern im Norden Äthiopiens, um Mangelernährung entgegenzuwirken – zum Beispiel mit nährstoffreichen Spezialkeksen.

© UNICEF/UN0412581/Leul Kinfu

Mangelernährung bedeutet Lebensgefahr

Immer mehr Kleinkinder und Babys in Äthiopien leiden Hunger. Zehntausende von ihnen sind so schwer mangelernährt, dass ihr Leben in Gefahr ist. UNICEF-Helfer*innen sind vor Ort und versorgen die Kinder mit Spezialnahrung, Wasser und Medikamenten. Wir müssen jetzt gemeinsam handeln, um den Mädchen und Jungen in Äthiopien zu helfen.

Hungerhilfe in Äthiopien: So setzen wir Ihre Spende ein

Wir untersuchen Kinder auf ihren Ernährungszustand hin und behandeln mangelernährte Kinder mit therapeutischer Nahrung.

In großen Tanks liefern wir das dringend benötigte saubere Trinkwasser in die Region und versorgen so Hunderttausende Familien in Äthiopien und den Nachbarländern.

Wir beschaffen Medikamente für die Kinder und kümmern uns darum, dass die Mädchen und Jungen die wichtigsten Impfungen erhalten.

Unsere mobilen Gesundheitsteams erreichen auch Kinder in entlegenen Gebieten, damit auch sie eine medizinische Grundversorgung bekommen.

Situation in der Region Tigray spitzt sich zu

Im vergangenen November ist der Konflikt in der umkämpften Region Tigray eskaliert. Seitdem hat sich die Lage für Millionen Menschen immer mehr zugespitzt, und Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Sie haben ihr Zuhause zurückgelassen, können sich nicht mehr um die Landwirtschaft und die Ernten in ihrer Heimat kümmern. Dadurch wird die Nahrungsmittelkrise im Land noch weiter verstärkt.

Ein äthiopischer Junge sitzt vor einer provisorischen Unterkunft in einem Flüchtlingscamp im Sudan.

Tausende äthiopische Familien sind vor der Gewalt in ihrer Heimat geflüchtet.

© UNICEF/UN0403220/Abdalkarim

Durch den gewaltsamen Konflikt wurden auch äthiopische Gesundheitseinrichtungen und Wasserleitungen zerstört. Den Kindern in Äthiopien fehlen lebenswichtige Dinge, vor allem Lebensmittel und sauberes Trinkwasser.

Die äthiopischen Mädchen und Jungen sind einem hohen Todesrisiko ausgesetzt, vor allem in unzugänglichen Gebieten. Sie brauchen dringend unsere lebensrettende Hilfe. Offiziell wurde noch keine Hungersnot in Äthiopien ausgerufen, doch die Nahrungsmittel sind in manchen Regionen so knapp, dass die Situation einer Hungersnot gleich kommt.

Drei Mädchen in einem Flüchtlingscamp freuen sich, dass sie miteinander spielen und lachen können.

Die Kinder in der äthiopischen Krisenregion brauchen humanitäre Hilfe. Ihre Spende hilft in der aktuellen Hungerkrise!

© UNICEF/UN0403202/Abdalkarim