Ebola Kongo spenden: Eine Frau mit Atemschutzmaske geht mit ihrem Kind an der Hand an einer Gesundheitsstation im Kongo vorbei.

Demokratische Republik Kongo: Tödliches Ebolavirus ausgebrochen

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich seit Mai 2026 das Ebolavirus aus. Ebola ist hochansteckend und verläuft oft tödlich. Für Kinder ist Ebola besonders gefährlich: Sie infizieren sich besonders oft und haben ein noch höheres Sterberisiko als Erwachsene. Mehrere Tausend Menschen haben sich bereits mit Ebola infiziert. UNICEF leistet Nothilfe in den von Ebola betroffenen Regionen und ist für die Familien da.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unsere Teams sind vor Ort und haben allein innerhalb der ersten Wochen 150 Tonnen Hilfsgüter in die Region geliefert.
  • Ihre Spende wirkt: Mit 40 Euro können wir zum Beispiel ein Hygieneset für eine Familie im Kongo bereitstellen, mit Seife, Eimer und Hygieneartikeln.
  • Bei uns spenden Sie sicher: UNICEF trägt das DZI-Spendensiegel, und unsere Website wurde vom TÜV Saarland ausgezeichnet.
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Aktuelle Situation: Besonders gefährliche Ebolavariante – Kinder in Lebensgefahr

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo breitet sich seit Mitte Mai 2026 das Ebolavirus aus. Ebola gilt als extrem gefährlich und verläuft oft tödlich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ausbruch zur internationalen Gesundheitsnotlage erklärt.

Für Kinder ist Ebola besonders gefährlich: Bei Kindern und Jugendlichen mit bestätigter Ebolainfektion ist das Sterberisiko fast doppelt so hoch wie bei Erwachsenen. Viele Kinder verlieren ihre Eltern durch das Virus. Andere müssen wochenlang isoliert von ihren Familien leben, wenn diese oder sie selbst sich infiziert haben. Kinder verlieren außerdem den Zugang zu lebenswichtiger medizinischer Hilfe, werden ausgegrenzt oder können nicht länger in die Schule gehen.

Die Lage ist sehr ernst: Bis zum 29. September 2026 gab es in der Demokratischen Republik Kongo über 8.200 bestätigte Ebolafälle und fast 4.000 bestätigte Todesfälle. Kinder sind überproportional stark betroffen: Fast 2.100 Kinder sind an Ebola erkrankt, knapp 1.200 Kinder sind daran gestorben.

Mittlerweile sind sieben Provinzen in der Demokratischen Republik Kongo vom aktuellen Ausbruch betroffen (Stand: 29. September 2026). Die meisten Ebolafälle treten in den Provinzen Ituri und Nord-Kivu auf. Der Ebolaerreger dieses Ausbruchs gehört zu einer sehr seltenen Virusvariante. Es gibt weder Impfstoffe noch eine gezielte Behandlung gegen diese Variante.

Im Osten des Kongo ist das Gesundheitssystem sehr schwach. Viele Menschen pendeln außerdem zwischen Kongo und dem Nachbarland Uganda und könnten so das Virus weiterverbreiten. All das erschwert die Eindämmung des Ausbruchs.

Ebola Kongo: Ein Ebolahelfer in Schutzanzug desinfiziert ein UNICEF-Ebola-Behandlungszelt.

Juni 2026: Ein von UNICEF unterstützter Ebolahelfer in der Provinz Ituri desinfiziert ein Zelt, in dem Ebolakranke behandelt wurden. 

© UNICEF/UNI1001002/James

Das Virus darf sich nicht weiter ausbreiten. Unsere Hilfe muss jetzt schneller sein als das Virus. Unser Team ist von Anfang an für die Kinder vor Ort. Jetzt brauchen wir Ihre Unterstützung. Jeder Beitrag zählt!

Mit Ihrer Spende Kinder vor dem gefährlichen Ebolavirus schützen

Ebola bedeutet Lebensgefahr für Kinder. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass sich aus dem aktuellen Ebola-Ausbruch keine Pandemie entwickelt und wir mehr Hygienematerial und medizinische Hilfsgüter in die Ebolagebiete bringen können. 

So helfen wir Kindern gegen Ebola in der Demokratischen Republik Kongo

Allein innerhalb der ersten drei Wochen seit dem aktuellen Ebolaausbruch haben wir von UNICEF 150 Tonnen Hilfsgüter zur Prävention und Eindämmung der Ebolainfektionen in die Demokratische Republik Kongo gebracht. Unter den Hilfsgütern sind Desinfektionsmittel und Seife, Schutzkleidung für Helfer*innen, Infrarot-Thermometer, sauberes Wasser und Tabletten zum Reinigen von Wasser.

Wir arbeiten rund um die Uhr daran, die Epidemie so schnell es geht einzudämmen, um so viele Kinder wie möglich vor dem tödlichen Ebolavirus zu schützen. So tragen wir in der aktuellen Krise zur Bekämpfung von Ebola bei:

  • Wasser & Hygiene: Wir liefern sauberes Wasser sowie andere Hygiene-Hilfsgüter wie Eimer und Seife in die Demokratische Republik Kongo. Wir installieren auch mobile Händewaschstationen für Kinder. 

  • Gesundheitshilfe: Wir stellen medizinische Hilfsgüter wie zum Beispiel medizinische Schutzkleidung und auch Fieberthermometer bereit. 

  • Information & Aufklärung: Wir klären darüber auf, was Ebola überhaupt ist, wie man sich schützen kann und wie wichtig es ist, sich bei Symptomen so schnell wie möglich behandeln zu lassen. 

  • Kinderschutz: Wir kümmern uns um Kinder, deren Eltern wegen Ebola behandelt werden müssen, und stehen ihnen psychologisch zur Seite. 

Hintergrundinfos: Häufige Fragen und Antworten zu Ebola im Kongo

Warum für UNICEF spenden?

Spenden und helfen im Kampf gegen die Ebolakrankheit

Unterstützen Sie unsere Ebola-Nothilfe für Kinder. Dank Ihrer Spende leisten wir Aufklärung, liefern sauberes Wasser und medizinische Hilfsgüter in die Ebolagebiete und unterstützen Kinder mit psychosozialer Hilfe. Vielen Dank! 

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