Ebola im Kongo: Mädchen wäscht sich die Hände

EBOLA-NOTHILFE IM KONGO – JETZT FÜR KINDER SPENDEN

EBOLA-AUSBRUCH IM KONGO – JETZT SPENDEN UND HELFEN

Im Frühling 2020 war die Hoffnung groß: Über mehrere Wochen hatte es in der Demokratischen Republik Kongo keinen neuen Ebola-Fall gegeben. Die Epidemie stand kurz vor ihrem Ende. Doch dann gab es ernüchternde Nachrichten: Im April starb ein junger Mann im Osten des Kongo an Ebola. Und im Mai brach das Virus zusätzlich auch im Nordwesten des riesigen Landes aus. Mehrere Erkrankte sind seitdem bereits an der Viruserkrankung gestorben (Stand: 1. Juni 2020). 

Die Epidemie im Kongo ist noch immer nicht überwunden. Das Ebola-Virus bedroht weiter akut das Leben von Kindern und Familien.

2018 war Ebola im Kongo ausgebrochen.

2018 war im Kongo die lebensgefährliche Infektionskrankheit Ebola ausgebrochen.
© UNICEF/UNI312451/Brown

Im August 2018 war die hochgefährliche Infektionskrankheit Ebola nach einer längeren Pause erneut in der Demokratischen Republik Kongo ausgebrochen. Seitdem hat UNICEF zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Kindern zu helfen und die Situation im Kongo zu verbessern. Unsere Hilfe vor Ort geht weiter, und wir brauchen weiterhin Spenden! So hilft Ihre Spende:

Ebola-Schutzpaket für eine Familie
20.000 Wasser-Reinigungstabletten
Handpumpe für sauberes Trinkwasser

Ein Drittel der Erkrankten im Kongo sind Kinder

Ebola verbreitet sich rasend schnell. Die Virus-Krankheit ist hochgradig ansteckend und überträgt sich über Körperflüssigkeiten. Wer sich mit Ebola infiziert, bekommt hohes Fieber und Blutungen. Die Überlebenschancen sind schlecht, und die Mehrheit der Erkrankten stirbt an Ebola. Für Kinder ist die Gefahr noch größer als für den Rest der Bevölkerung: Das Risiko, an Ebola zu sterben, ist für sie noch höher als für Erwachsene. Mangelernährte Mädchen und Jungen sowie Kinder unter fünf Jahren sind besonders gefährdet.

UNSERE EBOLA-NOTHILFE IM KONGO  

Aufklärung: Hygiene hilft gegen tödliches Virus

Eine unserer wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen Ebola: Eine gute Aufklärung, vor allem zum Thema Hygiene. Für Kinder stehen deshalb nicht nur Rechnen, Schreiben oder Lesen auf dem Stundenplan, sondern auch Händewaschen. Der siebenjährige Kambale zum Beispiel erzählt: "Heute habe ich gelernt, dass wir uns die Hände waschen sollen – und dass wir an Ebola sterben könnten, wenn wir das nicht tun."

Schüler erfahren von ihrem Lehrer, was sie gegen Ebola tun können.

Schulkinder lernen, dass sie unbedingt Hygiene-Regeln einhalten müssen, um sich zu schützen – vor allem gründliches Händewaschen.
© UNICEF/UN0235949/Nybo

Kambale lebt in der Provinz Nord-Kivu im Ostkongo, wo Ebola ausgebrochen war. Die Ebola-Krise hatte sich 2019 so stark verschärft, dass die WHO im Sommer den Gesundheitsnotstand in der Demokratischen Republik Kongo ausgerufen hatte. Seit dem Beginn dieses Ausbruchs gab es gut 3.300 bestätigte Ebola-Fälle, und mehr als 2.100 Menschen sind daran gestorben (Stand: 1. Juni 2020).

Im Kongo wissen große Teile der Bevölkerung noch immer nicht, wie gefährlich Ebola ist und wie sie sich schützen können. Unsere Helfer informieren deshalb über Hygiene und auch über die Krankheit selbst – per Hausbesuch, Flugblatt, Megafon oder auch über die Medien. So haben wir schon Millionen Kongolesen erreicht.

Hilfsgüter für den Kongo 

Zudem stellt UNICEF wichtige Hilfsgüter zur Verfügung – zum Beispiel Seife, Eimer und Chlor-Tabletten, mit denen Wasser zu Trinkwasser aufbereitet werden kann. Wir liefern auch Tanks mit Trinkwasser und versorgen damit Schulen und Einrichtungen des Gesundheitssystems.

Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir in Hunderten Schulen Stationen zum Händewaschen installiert. Mehrere Tausend Lehrerinnen und Lehrer wurden von uns zum Thema Ebola geschult. Jetzt geben sie alle wichtigen Informationen über das Virus und die Krankheit an ihre Schülerinnen und Schüler weiter. 

Ebola: Gesundheitshelfer im Kongo bereiten sich auf ihren Einsatz vor.

UNICEF liefert medizinische und andere Hilfsgüter in den Kongo, beispielsweise Schutzanzüge. 
© UNICEF/UN0209048/Naftalin

Noch dazu bringen wir schützende Kleidung in die betroffenen Regionen im Kongo. Dazu gehören medizinische Handschuhe und Atemmasken. Die Ärzte und Gesundheitshelfer brauchen auch dringend Fieberthermometer. Sie sind besonders wichtig, weil eine erhöhte Körpertemperatur ein frühes Anzeichen von Ebola sein kann.

Psychosoziale Hilfe 

Auch psychologisch stehen wir den Kindern zur Seite. Durch den aktuellen Ebola-Ausbruch haben manche Kinder im Kongo ihre Eltern verloren oder wurden von ihnen getrennt. UNICEF hat Psychologen dafür ausgebildet, sich um diese Kinder zu kümmern. Die Kinder können mit ihnen sprechen und ihre Sorgen mit ihnen teilen. 

Ebola im Kongo: Pflegerin Ruth kümmert sich um ein Baby

Eine Helferin kümmert sich mit viel Hingabe um ein Baby, dessen Mutter an Ebola gestorben ist. 
© UNICEF/UN0311514/Tremeau

SPENDEN FÜR EBOLA-BETROFFENE

Die Ebola-Gefahr im Kongo ist weiter nicht gebannt. Besonders gefährlich: Das Ebola-Virus kann in den Körperflüssigkeiten der Überlebenden eine Zeitlang bestehen bleiben. Die Überlebenden selbst sind zwar immun, können die Krankheit aber noch auf andere Personen übertragen, zum Beispiel auf Kinder.

Wir bleiben also besonders wachsam und werden weiter alles dafür tun, das Gesundheitssystem im Kongo zu stärken. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten unermüdlich daran, das Ebola-Virus dauerhaft zu stoppen. Sie können helfen, Kinder und Familien zu schützen.

INFOS ÜBER EBOLA IM KONGO

Möglichst schnell behandeln 

Bei einer Infektion ist es entscheidend, möglichst schnell mit der Behandlung durch Ärzte zu starten: Je früher es losgeht, desto größer ist die Chance, Ebola zu überleben. Die Kinder vor dieser extrem gefährlichen Krankheit zu schützen und ihnen im Krankheitsfall beizustehen, steht für uns im Mittelpunkt unserer Ebola-Nothilfe.

In einer von UNICEF unterstützten Einrichtung werden Kinder versorgt.

Ebola-Überlebende sind immun gegen die Krankheit und kümmern sich um betroffene Kleinkinder. 
© UNICEF/UN0264158/Hubbard

Eine besondere Rolle beim Begleiten der Kinder spielen Ebola-Überlebende: Nach überstandener Krankheit sind sie selbst immun. Sie können sich um erkrankte Kinder kümmern, ohne sich anzustecken. In manchen Ebola-Behandlungszentren sind sie Tag und Nacht an der Seite der Kinder. Vor allem emotional sind sie enorm wichtig für die Kinder. 

Gefahr für die Nachbarländer

Für die Nachbarländer des Kongo besteht die Gefahr, dass das Virus die Landesgrenzen überschreiten und es dort zu einem Ebola-Ausbruch kommen könnte. In Uganda zum Beispiel gab es 2019 vereinzelte Fälle. Auch Burundi, der Südsudan und Ruanda sind gefährdet. Tausende Menschen passieren täglich die Grenze zwischen den drei Ländern und dem Kongo. Deshalb ist das Risiko hoch, dass es zu einer Ausbreitung von Ebola hierher kommen könnte. 

In den Grenzregionen aller drei Länder wurden Vorkehrungen getroffen. Die aufgestellten Nothilfe-Pläne, die UNICEF unterstützt, sehen unter andere Gesundheitschecks an den Grenzen sowie verstärkte Aufklärungsarbeit über Schutzmaßnahmen vor.

Kongo: Hunger, Krieg und Gewalt

Ebola ist eine gravierende, aber bei Weitem nicht die einzige Gefahr für Kinder in der Demokratischen Republik Kongo: Seit Jahren leiden sie unter Hunger, Krieg und Gewalt. Hinzu kommen weitere gefährliche Krankheiten wie die Cholera und zuletzt vor allem die Masern. Im letzten Jahr sind mehrere Tausend Menschen im Kongo an den Masern gestorben. Und natürlich steckt auch der Kongo mitten in der globalen Corona-Pandemie – mit steigenden Infektionszahlen. Die Kinder im Kongo brauchen daher unbedingt weiter unsere Hilfe! 

Mit Ihrer Spende Ebola dauerhaft stoppen! 

Gemeinsam mit Ihrer Unterstützung können wir dafür sorgen, dass das Ebola-Virus dauerhaft gestoppt wird. Lassen Sie uns dafür sorgen, dass die Mädchen und Jungen im Kongo gesund aufwachsen können. 

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