Demokratische Republik Kongo: Zwei von Hunger und Ebola bedrohte Kinder

DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO: HUNGER GEFÄHRDET KINDERLEBEN

HUNGER, ARMUT UND KONFLIKTE

Diese zwei Mädchen (oben im Bild) könnten jetzt im Kindergarten oder in der Schule sein. Sie könnten unbeschwert spielen und lernen. Stattdessen sind sie auf der Flucht in einem der blutigsten Kriege, die es momentan überhaupt gibt. Mit dem Krieg einher geht der Hunger, der immer mehr Kinder in Lebensgefahr bringt. Die beiden Geschwister leben in einer Notunterkunft im Ostkongo. So wie unzählige andere Kinder im Land haben sie bereits Gewalt miterleben müssen, die kein Kind jemals sehen sollte.

In der Demokratischen Republik Kongo droht eine Hungersnot. Ohne unsere Hilfe, zum Beispiel durch spezielle Zusatznahrung, können die Kinder diese Krise nicht überstehen. Dafür brauchen wir weiterhin Ihre Unterstützung.

Nothilfe: UNICEF stellt den Binnenflüchtlingen Notunterkünfte bereit.

So wie diese Flüchtlingsfamilie sind gerade mehrere Millionen Menschen im Kongo Flüchtlinge im eigenen Land. Sie fliehen vor Konflikten und der daraus resultierenden Hungerkrise.
© UNICEF/UN0162342/Tremeau

In der Demokratischen Republik Kongo kämpfen seit Jahren verschiedene bewaffnete Gruppen gegeneinander. Millionen Menschen sind auf der Flucht, um der Gewalt zu entkommen. Dadurch können sie ihre Felder nicht mehr bewirtschaften, und die Ernten fallen noch geringer aus als sonst. Die Vorräte in der Demokratischen Republik Kongo sind längst aufgebraucht, und die Hungerkatastrophe ist gewaltig: Zwei Millionen Kinder hungern und sind schwer mangelernährt.

Humanitäre Hilfe in der Demokratischen Republik Kongo

Die humanitäre Katastrophe in der Demokratischen Republik Kongo ist eine der schlimmsten weltweit. In den Medien wird nur wenig darüber berichtet. UNICEF-Helfer sind aber seit vielen Jahren für die Kinder aktiv. Sie setzen alles daran, den Kindern eine gesunde und sichere Zukunft zu ermöglichen, und konnten schon unzähligen Kindern helfen.

Nothilfe im Kongo: UNICEF ist für die Kinder vor Ort!

Seit vielen Jahren arbeiten wir für die Kinder im Kongo und konnten schon Hunderttausenden Kindern helfen. Mit Ihrer Spende sorgen wir dafür, dass wir auch in Zukunft weiter für die Kinder im Kongo da sein werden.
© UNICEF/UN0162337/Tremeau

HUNGER UND KRANKHEITEN: JETZT HELFEN

Die Kinder in der Demokratischen Republik Kongo sind den Auseinandersetzungen, dem Hunger und lebensgefährlichen Krankheiten schutzlos ausgeliefert. Die Bedrohung durch Ebola ist zuletzt gestiegen, es wurden 2.000 Fälle gemeldet (Stand Juni 2019). Zudem breiten sich die Masern aus: Knapp 2.000 Menschen sind alleine in diesem Jahr bereits an den Masern gestorben. Zwei Drittel der Todesopfer sind Kinder unter fünf Jahren. Insgesamt gibt es in diesem Jahr bereits weit über 100.000 Masern-Verdachtsfälle im Kongo (Stand: Juli 2019).

Die Kinder brauchen dringend unsere Hilfe. Bitte spenden Sie für die Mädchen und Jungen! 

Gianfranco Rotigliano bittet dringend um Spenden für die Kinder im Kongo

Unsere Mitarbeiter vor Ort wissen, was zu tun ist. Was wir jetzt dringend brauchen, ist mehr finanzielle Unterstützung, um das Leben der Kinder zu retten."

- Dr. Gianfranco Rotigliano, UNICEF-Leiter Kongo

Krisenpaket mit Nahrung, Wasser-Tabletten und Decke
150 Päckchen Erdnusspaste gegen Unterernährung
Drei Familien-Hygienesets zum Schutz vor Krankheiten

Brutale Gewalt gegen Kinder

Die unvorstellbare Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo macht vor den Kindern und der restlichen Zivilbevölkerung nicht Halt. In der Kasai-Region im Westen des Landes tobte ein besonders brutaler Konflikt. Kinder wurden vertrieben, verletzt und getötet. Die Nachwirkungen der schweren Kasai-Krise sind auch jetzt noch spürbar und machen das Leben vieler Kinder im Kasai unerträglich.

Hunger und Krankheiten: UNICEF schützt Kinderleben

UNICEF hilft Hunderttausenden unterernährten Kindern mit spezieller Nahrung gegen den Hunger – z.B. mit Erdnusspaste und Spezialmilch.

Die traumatisierten Kinder brauchen Ansprechpartner, um über ihre Nöte und Sorgen zu sprechen. UNICEF bietet ihnen in kinderfreundlichen Zonen genau diese Möglichkeit an – und auch die Chance, einfach mal wieder zu spielen.

UNICEF kümmert sich um die Wasserversorgung für Hunderttausende Menschen im Kongo – damit die Familien Wasser haben zum Kochen, Waschen und um sich vor Krankheiten zu schützen.

Um die Kinder gegen gefährliche Krankheiten zu schützen, führt UNICEF große Impfaktionen durch. 2018 hat UNICEF z.B. ca. eine Million Kinder gegen die gefährlichen Masern geimpft.

Ein Großteil der Menschen im Kongo lebt unterhalb der Armutsgrenze.

Frühstück im Kongo – und zwar nicht für eine Person, sondern für eine achtköpfige Familie. Der Kongo ist eines der ärmsten Länder der Welt. Zwei Millionen Kinder im Kongo erleiden Hunger und sind schwer mangelernährt. 
© UNICEF/UN0162298/Tremeau

Infos: Demokratische Republik Kongo

Einwohner  Fläche  Geburtenzahl
Der Kongo hat 81 Millionen Einwohner.  Das Land ist flächenmäßig mit 2.344.858 km² extrem groß (etwa 6-mal so groß wie Deutschland). Es ist ein sehr geburtenstarkes Land: Jede Frau bringt durchschnittlich sechs Kinder zur Welt. Ein Viertel aller Frauen im Kongo sind noch unter 18 Jahren alt, wenn sie das erste Mal Mutter werden. Gleichzeitig ist die Müttersterblichkeit sehr hoch: Eine von 24 Frauen stirbt während der Geburt.

Ethnien  Sprachen  Rohstoffe 
Mehr als 200 verschiedene Ethnien leben im Land. Ähnlich viele Sprachen werden im Kongo gesprochen. Der Kongo ist zwar reich an Rohstoffen, aber u.a. durch Korruption und Ausbeutung eines der ärmsten der Welt.

Unabhängigkeit und Kriege 
1960 wurde der Kongo unabhängig. Davor war das Land eine belgische Kolonie. Seit den 90-er-Jahren gab es im Kongo mehrere schwere Kriege zwischen unterschiedlichen Rebellengruppen. Vor allem im Osten des Kongos finden bis heute brutale Kämpfe verschiedener bewaffneter Gruppen statt.

Die Hungerkrise im Kongo bringt immer mehr Kinder in Lebensgefahr. UNICEF ist an der Seite der Kinder und tut alles dafür, ihr Leben zu schützen. Nicht nur in der Kasai-Region, auch in der restlichen Demokratischen Republik Kongo ist UNICEF für die Kinder da. Sie möchten mithelfen? Wir freuen uns über Ihre Spende!

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