Mosambik Überschwemmungen: Eine Mutter mit Kind steht vor einer überschwemmten Straße.

Naturkatastrophen und Hunger in Mosambik: Kinder brauchen Hilfe

Das Wichtigste in Kürze

  • Mosambik leidet unter den Folgen des Klimawandels. Mehr als 700.000 Menschen in Mosambik sind unter anderem von Wirbelstürmen und Überschwemmungen betroffen – darunter 350.000 Kinder (Stand: Februar 2026).

  • Hunger, verunreinigtes Wasser, Krankheiten und zunehmende Gewalt bedrohen die Kinder in Mosambik. Etwa jedes sechste Kind ist mangelernährt.

  • UINICEF leistet Nothilfe in Mosambik. Unsere Helfer*innen vor Ort sichern den Zugang zu sauberem Wasser und Nahrung, medizinischer Versorgung und Bildung für die Kinder.

Aktuelle Situation in Mosambik

Wie viele Länder im südlichen und östlichen Afrika ist Mosambik besonders stark vom Klimawandel betroffen. Nach außergewöhnlich starken Regenfällen im Januar 2026 kam es erneut zu schweren Überschwemmungen. Tausende Häuser wurden überflutet oder zerstört. Straßen, Wasserversorgungssysteme und landwirtschaftliche Flächen wurden beeinträchtigt. Mehr als 700.000 Menschen sind betroffen – viele davon sind Kinder.

Besonders bedrohlich für Kinder sind bei einer solchen Katastrophe verunreinigtes Wasser, fehlende sanitäre Einrichtungen und Lebensmittelknappheit. Viele Kinder in Mosambik sind bereits chronisch mangelernährt. In Kombination mit von Wasser übertragenen Infektionskrankheiten kann das lebensgefährlich werden. Denn vielerorts fehlt es an Medikamenten und medizinischer Versorgung.

Die Wetterextreme verschärfen die ohnehin schon schwierige Situation in Mosambik: Seit Jahren besteht ein Konflikt im Norden des Landes, der mehr als 400.000 Menschen zur Flucht getrieben hat. Hunderttausende Kinder sind von Gewalt, Entführungen und Rekrutierungen bedroht.

Bei Naturkatastrophen zählt jede Minute. Unsere Kolleg*innen sind in den betroffenen Gebieten im Einsatz. Unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir die Kinder schnell mit Hilfe erreichen können.

So unterstützen Sie mit einer Spende unsere Hilfe in Mosambik

So helfen wir Kindern in Mosambik

Wir von UNICEF arbeiten seit mehr als 50 Jahren in Mosambik. Angesichts der aktuellen Lage liegt unser Fokus darauf, bereits im Vorfeld auf Naturkatastrophen in Mosambik vorbereitet zu sein, um unmittelbar Nothilfe für die Kinder und ihre Familien leisten zu können.

  • Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen vor Ort versorgen wir mangelernährte Kinder mit therapeutischer Nahrung Erdnusspaste und Spezialmilch, damit sie schnell wieder zu Kräften kommen.

  • Wir impfen Kinder gegen vermeidbare Infektionskrankheiten wie Tetanus, Diphtherie, Cholera und Polio. Mit mobilen Impf-Teams erreichen wir auch Menschen in entlegenen oder schwer zugänglichen Gebieten.

  • Wir unterstützen den Bau und die Reparatur von Toilettenanlagen und Wassersystemen, um die Hygieneversorgung in den Dörfern sicherzustellen. Wenn nötig, organisieren wir Trinkwasser-Lieferungen in isolierte Gebiete.

  • Wir unterstützen den Aufbau von Notunterkünften und speziellen kinderfreundlichen Orten, in denen Kinder nach Naturkatastrophen Schutz finden. Gemeinsam mit Partnern vor Ort bieten wir psychosoziale Unterstützung, um den Kindern zu helfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten.

  • Wie stellen in betroffenen Regionen Präparate zur Wasserreinigung bereit. Sie töten Keime im Wasser ab, sodass sich Krankheiten nicht so schnell ausbreiten können.

  • Wir helfen, durch Wirbelstürme und Überschwemmungen beschädigte Schulen zu reparieren oder neu aufzubauen. Wir richten auch Übergangsschulen ein und stellen Lernmaterial zur Verfügung.

Spenden Sie jetzt für die Nothilfe in Mosambik

Helfen Sie, damit wir Kinder in den Krisengebieten von Mosambik mit dem Nötigsten versorgen können.

Hintergrundinfos zu Kindern in Mosambik

Warum UNICEF?

Sie fragen sich, warum Sie für UNICEF spenden sollten? Ganz einfach:

Hungersnot verhindern: Ein Kleinkind mit Zucchini in der Hand bei einem UNICEF-Helfer auf dem Arm

UNICEF: Seit Jahrzehnten sind wir für Kinder im Einsatz, weltweit in über 190 Ländern. 

© UNICEF/UNI610093/Dejongh

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