Indien Corona: Ein UNICEF-Helfer klärt über die Gefahren des Coronavirus auf.

Corona-Katastrophe in Indien – jetzt spenden

Corona-Krise in Indien: Familien brauchen weiterhin Hilfe

Eine besonders heftige Corona-Welle hatte im Frühjahr 2021 Indien erfasst und die Lage im Land dramatisch verschärft. In der Hochphase der damaligen Welle wurden täglich Hunderttausende Neuinfektionen gemeldet. Noch bevor ausreichend viele Inder*innen geimpft waren, stiegen die Fallzahlen rapide an, und das Coronavirus breitete sich besorgniserregend schnell aus. Im

Corona-Hilfe für Indien

Helfen Sie den Menschen mit Ihrer Spende für Sauerstoff und Corona-Tests!

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Im Winter 2021/2022 folgte eine weitere Corona-Welle mit erneut hohen täglichen Infektionszahlen. Während der Corona-Wellen in Indien sind viele Krankenhäuser stark überlastet. Es mangelt dann an medizinischem Sauerstoff, weil viele Menschen künstlich beatmet werden müssen. Tausende Erkrankte kämpfen in diesen Phasen jeden Tag ums Überleben. 

Die Kinder und Familien in Indien brauchen weiterhin Hilfe, um den Kampf gegen Corona zu gewinnen und die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Wir von UNICEF helfen vor Ort und unterstützen Krankenhäuser und Gesundheitspersonal. 

Mithilfe Ihrer Spende für die Corona-Hilfe in Indien sorgen wir für dringend benötigte Hilfsgüter, wie:

  • zusätzliche Generatoren, damit mehr Sauerstoff produziert werden kann
  • große Mengen Corona-Tests, um neue Infektionen festzustellen
  • Medikamente für die Behandlung von an Covid-19 erkrankten Menschen

In einer Videobotschaft berichtete Yasmin Haque, die damalige Leiterin von UNICEF Indien, im Mai 2021 von der dramatischen Lage vor Ort.

Coronakrise in Indien: Gesundheitsversorgung von Kindern gefährdet

UNICEF leistet weiterhin Nothilfe in Indien. Unsere Helfer*innen sind in ganz Indien im Dauereinsatz, um das Gesundheitssystem zu stärken und Familien in dieser schweren Krise zu unterstützen. Das ist auch deshalb wichtig, weil die Pandemie unmittelbare Folgen für Kinder hat. 

Mädchen und Jungen durchleben eine Tragödie. Zehntausende Kinder haben ihre Eltern oder Angehörige verloren, die sich mit dem Virus infiziert haben. UNICEF beobachtet, dass in sozialen Medien zeitweilig vermehrt illegale Adoptionsangebote verbreitet werden. "Das erhöht das Risiko von Menschenhandel und Gewalt", sagt Yasmin Haque. Die Zahl der gemeldeten Kinderheiraten ist 2021 um erschreckende 50 Prozent angestiegen.

Durch die Überlastung von Kliniken und Gesundheitsstationen wird zudem auch die Versorgung von Mädchen und Jungen schwer beeinträchtigt. UNICEF befürchtet, dass die Corona-Pandemie in Indien zu zahlreichen Todesfällen bei Kindern unter fünf Jahren führt, weil die medizinische Grundversorgung nicht mehr dauerhaft gewährleistet ist. 

Außerdem droht die Ernährung von Mädchen und Jungen durch die Folgen der Coronakrise weiter eingeschränkt zu werden. Schon jetzt ist die Hälfte der indischen Kinder unter fünf Jahren mangelernährt. 

UNICEF setzt alles daran, dass Kinder weiter Zugang zu medizinischer Versorgung, sozialen Hilfsangeboten und Bildung haben.

Indien Corona: Ein Baby wird geimpft. Viele Corona-Neuinfektionen haben das Gesundheitssystem in Indien beeinträchtigt.
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Ein Baby erhält in einem von UNICEF unterstützten Krankenhaus eine Routine-Impfung. Während der stärksten Corona-Welle kam es in Indien zu einer hohen Ausbreitung des Virus. Viele Krankenhäuser waren phasenweise überlastet.

© UNICEF/UN0558969/Singh
Indien Corona: Eine Mutter hält ihr Kind in den Armen. Spenden für die Coronahilfe in Indien.
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Das Gesundheitssystem in Indien ist durch die Corona-Krise stark unter Druck geraten: Die vielen Neuinfektionen und die hohe Corona-Inzidenz beeinträchtigen auch die Versorgung von Kindern.

© UNICEF/UNI364727/Panjwani

Seit Beginn der Pandemie versorgen wir gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen das Gesundheitspersonal mit wichtiger Schutzausrüstung und helfen auch bei der Verteilung von Corona-Impfstoffen. In Aufklärungskampagnen informieren wir die Bevölkerung über die Gefahr durch das Virus. Millionen Kinder und ihre Familien wurden zudem mit Hygieneartikeln wie Seife versorgt. 

Wir dürfen die Familien in Indien nicht allein lassen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.