Libanon spenden: Ein geflüchteter Junge im südlichen Libanon liegt unter einer Decke.

Kämpfe im Libanon bringen Kinder in Gefahr

Kinder brauchen Schutz und Hilfe

Hilfe für die Kinder im Libanon

Mit Ihrer Spende können wir die Kinder mit Hilfsgütern versorgen.

Anfang März 2026 sind die Kämpfe im Libanon erneut eskaliert. Es kommt zu heftigen Luftangriffen, bei denen Berichten zufolge durchschnittlich täglich zehn Kinder getötet werden (Stand: 12. März 2026).

Über 800.000 Menschen sind auf der Flucht vor den Kämpfen, darunter 280.000 Kinder (Stand: 12. März 2026), und es werden stündlich mehr. Überall im Libanon wurden Notunterkünfte eingerichtet, die schon jetzt größtenteils voll belegt sind und in denen es zu wenig Wasser, Matratzen und Decken gibt.

Viele Häuser und wichtige Infrastruktur wie Krankenhäuser, Wassersysteme und Schulen waren schon vor der jüngsten militärischen Eskalation beschädigt oder zerstört. Dies macht die Situation für die Kinder jetzt umso verzweifelter. Im ganzen Land wurden Schulen geschlossen. Eine Million Kinder können nicht mehr zur Schule gehen.

Unsere Teams sind bereits im Einsatz, um betroffene Familien im Libanon zu unterstützen: Wir versorgen Geflüchtete in Notunterkünften mit lebensrettenden Hilfsgütern und liefern Medikamente und andere medizinische Produkte an Kliniken. Bitte helfen Sie den betroffenen Kindern im Libanon jetzt mit Ihrer Spende!

Mit einer Spende Kinder im Libanon unterstützen

Die Kinder im Libanon brauchen weiterhin Hilfe. Mit Ihrer Spende können wir sie mit Hilfsgütern versorgen. Danke für Ihre Unterstützung!

Großer Bedarf an humanitärer Hilfe

In Folge der schweren Gewalt während des Konflikts 2024 hat sich die humanitäre Situation der Menschen im Libanon verschlechtert. Mehr als 4.000 Menschen sind in der Zeit ums Leben gekommen, darunter über 300 Kinder. Mehr als 1.500 Kinder wurden bei Angriffen teilweise schwer verletzt. Hunderttausende Kinder haben Angst, Gewalt und Unsicherheit erlebt und mussten mit ihren Familien flüchten. In Notunterkünften suchten sie Zuflucht vor der Gewalt.

Aufgrund der Eskalation der Gewalt konnten zwei Millionen Kinder nicht mehr zur Schule gehen. Im November 2024 wurde ein Waffenstillstand vereinbart, doch die Lage blieb fragil, und es kam immer wieder zu Verletzungen der Waffenruhe. 1,3 Millionen Kinder waren auch nach Inkrafttreten der Waffenruhe auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Unsere Nothilfe für Kinder im Libanon

Gemeinsam mit unseren Partnern leisten wir Hilfe für Kinder im Libanon, die von der Gewalt und den Folgen des Krieges betroffen sind. Wir versorgen die Kinder mit lebenswichtigen Hilfsgütern. Und wir kümmern uns darum, dass Schulen wieder aufgebaut werden, Wassersysteme repariert werden und das Gesundheitssystem unterstützt wird. So helfen wir konkret:

  • Wasser: Die Kinder sind auf sauberes Wasser angewiesen, um gesund zu bleiben. Wir reparieren zum Beispiel beschädigte Wasserleitungen und installieren Solarpumpen und neue Wassersysteme.

  • Gesundheit: Unsere mobilen Gesundheitsteams stellen lebensrettende Medikamente und Impfungen für Geflüchtete bereit. Außerdem unterstützen wir die Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen.

  • Hygiene: Vertriebene Familien in Notunterkünften bekommen von uns Hygieneartikel wie Seife und Wassereimer.

  • Kleidung und Schutz vor Kälte: Wir verteilen Kleidung und Decken an die Geflüchteten und versorgen sie auch mit Schlafsäcken, Matratzen und Heizgeräten.

  • Psychosoziale Hilfe: In vielen Notunterkünften bietet UNICEF auch psychosoziale Unterstützung für Kinder an, damit diese ihre Erfahrungen von Flucht und Gewalt besser verarbeiten können.

Überblick: So hilft UNICEF Kindern im Nahen Osten

Fest steht: Auf allen Seiten haben Kinder durch den eskalierenden Nahost-Konflikt Angst. Die Gewalt prägt ihren Alltag. Sie lässt kein Kind unberührt. Wenn Kinder Hilfe brauchen, ist UNICEF für sie da – ganz gleich wo.

Spenden für die Kinder im Libanon

Schicken Sie mit Ihrer Spende Hilfe zu Kindern wie Malak und ihren Familien. Jeder Beitrag zählt. Vielen Dank!

Hintergrund: Krisen und Armut gefährden Kinder im Libanon

Libanon Krise: Eine Familie vor ihrer Unterkunft in einem Flüchtlingslager

Die Mehrheit der Menschen im Libanon lebt unterhalb der Armutsgrenze. Diese Familie, die aus Palästina stammt, lebt schon seit mehreren Jahren in einem Flüchtlingscamp. "Uns fehlt das Geld für Lebensmittel, Wasser, Medikamente", sagt der Vater.

© UNICEF/UN0482291
Länderinfo
Fakten zum Libanon

UNICEF ist seit 1948 als Kinderhilfsorganisation im Libanon aktiv.

Zahlen und Fakten zum Libanon:

  • Hauptstadt: Beirut
  • Einwohnerzahl: ca. 5,5 Millionen
  • Nachbarländer: Israel, Syrien
  • Amtssprache: Arabisch

Aktuelle Herausforderungen im Land:

  • immer wieder aufflammende Gewalt zwischen Libanon und Israel 
  • hohe Arbeitslosigkeit
  • zunehmende Armut in der Bevölkerung
  • starke Inflation
  • anhaltende Wirtschaftskrise
  • Bildungskrise
  • hohe Zahl an Geflüchteten vor allem aus dem Bürgerkriegsland Syrien
  • Zehntausende Vertriebene innerhalb des Landes 

Außerdem wissenswert:

  • Im August 2020 kam es in der libanesischen Hauptstadt Beirut zu zwei schweren Explosionen, die enorme Zerstörung anrichteten. 200 Menschen starben durch die Explosionen, ganze Stadtviertel wurden in Trümmer gelegt. Schätzungsweise 100.000 Kinder waren von den Folgen der Explosionen betroffen. UNICEF leistete unmittelbar nach der Katastrophe Nothilfe und unterstützte hilfsbedürftige Kinder auch langfristig.
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