Die geflüchteten Kinder aus Venezuela sind zahlreichen Gefahren ausgesetzt.

KRISE IN VENEZUELA: GEFAHREN FÜR DIE KINDER

FLUCHT VOR HUNGER UND ARMUT

Die kleine Maikel (Foto oben) aus Venezuela klammert sich müde an ihre Mutter. Die junge Frau hat Venezuela verlassen, weil sie keine Zukunft mehr für ihre Familie dort sah. Ihren mühsamen Weg nach Kolumbien wird sie jetzt zu Fuß fortsetzen. In Venezuela herrschen chaotische Zustände, viele Familien wissen nicht, wie sie ihren Kindern etwas zu essen kaufen können. 

Eine junge Mutter trägt schützend ihr Baby auf dem Arm.

Aus Sorge um die Zukunft ihrer Kinder verlassen viele Eltern ihr Land.
© UNICEF/UN0247683/Arcos

Mehrere Millionen Kinder in Venezuela und der Region brauchen unsere Hilfe und unseren Schutz. UNICEF ist an der Seite der Mädchen und Jungen. Sie auch?

Migration bringt Gefahren für Kinder 

Kinder und Jugendliche sind während der Flucht, in den Aufnahmezentren und auch in den Ankunftsländern großen Risiken ausgesetzt. Viele von ihnen erleben Fremdenfeindlichkeit und werden diskriminiert. Manche werden während der Flucht von ihren Familien getrennt. Andere Mädchen und Jungen werden Opfer von Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung. 

UNICEF hilft den Kindern in Venezuela und der Region

In Venezuela selbst hat sich die Situation für Kinder noch weiter verschlechtert. Krankheiten wie die Masern – die man mit einer Impfung vermeiden könnte – sind wieder auf dem Vormarsch. Mehr als eine Million Kinder gehen aktuell nicht zur Schule. Vielen fehlen eine medizinische Grundversorgung und ausreichend Lebensmittel. Mehrere Millionen Menschen haben momentan kein sauberes Wasser.

So sind wir für die Kinder da:

Mobile Gesundheitsteams: Wir bieten den Familien grundlegende Gesundheitsservices an. Zum Beispiel impfen wir die Kinder und behandeln sie, wenn sie krank sind.

Kinderschutz: Wir richten kinderfreundliche Räume ein, in denen die Mädchen und Jungen geschützt spielen, basteln und lernen können. Sie haben dort auch Ansprechpartner für ihre Probleme und Sorgen. 

Richtlinien entwickeln: Mit den Regierungen der Nachbarländer Venezuelas erarbeiten wir Richtlinien, wie migrierte Kinder am besten geschützt werden können. Ein besonderer Fokus sind dabei unbegleitete Kinder.

Mangelernährung-Checks: Unsere Gesundheitshelfer überprüfen, ob die Kinder unterernährt sind. Mangelernährten Kindern helfen wir mit Spezialnahrung, damit sie schnell wieder zu Kräften kommen.

Wasser und Hygiene: Wir verteilen Wasch- und Hygiene-Sets (mit Seife und Desinfektionsmittel) und liefern sauberes Trinkwasser in die Region. Und wir klären über die wichtigsten Hygiene-Regeln auf. 

Bildung: Damit die Kinder regelmäßig zur Schule gehen können, setzen wir uns in den beteiligten Ländern für das Recht der Kinder auf Bildung ein. Außerdem verteilen wir auch Lernmaterialien.

Bildergalerie: Wasser, Impfungen, Kinderschutz

IHRE SPENDE FÜR VENEZUELA

Mit Ihrer Unterstützung möchten wir unsere Hilfsprogramme für die Kinder in Venezuela und der Region weiter fortsetzen. Denn die Mädchen und Jungen haben das Recht, in einer sicheren und gesunden Umgebung aufzuwachsen. Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, die Situation für die Kinder zu verbessern.

20 Schulrucksäcke
4 Impfschutz-Sets
2 Hygiene-Pakete
Ecuador: Das kleine Mädchen spielt in einem Child-Friendly-Space

Ihre Hilfe kommt an – herzlichen Dank für jede Unterstützung!
© UNICEF/UN0253255/Moreno Gonzalez

Info: Warum flüchten so viele Menschen aus Venezuela?

Mehrere Millionen Venezolaner haben ihr Land verlassen. Der Grund: Venezuela steckt in einer schweren politischen und wirtschaftlichen Krise. Durch eine Hyperinflation ist das Geld quasi wertlos geworden. Unzählige Venezolaner sind verarmt und können sich und ihren Familien nicht mehr genug zu essen und trinken kaufen. Viele Kinder sind dadurch mangelernährt. Immer wieder kommt es zu langanhaltenden Stromausfällen. Die medizinische Versorgung im Land ist zusammengebrochen – es fehlen Medikamente und medizinische Geräte.

Die Menschen fliehen vor Chaos, Armut und Hunger. Sie brauchen dringend Lebensmittel, Trinkwasser, medizinische Versorgung und Sicherheit.

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