EBOLA: VIELE FAKTEN – UND EIN PAAR LICHTBLICKE
Donnerstag, 31. Oktober 2019, 12:09 Uhr
von Susanne Nandelstädt | 0 Kommentare

WAS IST EBOLA UND WIE HILFT UNICEF?

Fieber, Gliederschmerzen, Müdigkeit. Bloß eine dicke Erkältung im Anmarsch und in ein paar Tagen ist "alles wieder gut"? Keineswegs. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich um Ebola-Viren handelt, die diese Symptome ausgelöst haben. Dann ist die Situation sofort lebensbedrohlich: Nur jeder zweite Erkrankte überlebt.

Ebola-Fakten: Die Sterblichkeitsrate bei Ebola liegt extrem hoch.

© UNICEF/UN011657/Holt

Ebola ist eine gnadenlose und furchterregende Krankheit – für Erwachsene, aber vor allem für Kinder. Viele Mädchen und Jungen verlieren ihre Familienangehörigen, erkranken selbst an Ebola oder müssen Wochen in Isolation verbringen, weil sie Kontakt mit einem Ebola-Patienten hatten. Von Ebola betroffene Kinder sind in einer extremen Ausnahmesituation und brauchen jede Menge emotionale Zuwendung – und zugleich ganz praktische Hilfe. So wie aktuell beim Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo, bei dem mehr als ein Drittel der Erkrankten Kinder sind.

Ebola: Helferinnen kümmern sich um Kinder, deren Eltern an Ebola erkrankt sind.

© UNICEF/UN0335212/Perret/UN Photo

Wie wir diesen Kindern helfen und was die wichtigsten Fakten zum Thema Ebola sind, möchte ich Ihnen heute in diesem Blog-Beitrag zusammenfassen. Damit es zwischendrin auch etwas Hoffnungsvolles zu lesen gibt, habe ich für Sie ein paar "Lichtblicke" mitgebracht – denn die gibt es auch, zum Glück!

ALLGEMEINE FAKTEN ÜBER EBOLA

Definition, Übertragung und Symptome

Ebola, auch Ebola-Fieber genannt, ist eine lebensgefährliche Virus-Erkrankung. Sie ist extrem ansteckend. Ein hoher Prozentsatz der Erkrankten stirbt an dem Virus. Die genaue Zahl ist schwer zu ermitteln – man vermutet, dass je nach Ausbruch zwischen 30 und 90 Prozent der Infizierten durch Ebola sterben. Insgesamt liegt die Sterblichkeit bei schätzungsweise 50 Prozent.

Das tödliche Ebola-Fieber wird über Körperflüssigkeiten übertragen.

© UNICEF/UN0333485/Wotton

Am häufigsten wird das Virus von Mensch zu Mensch übertragen, und zwar durch direkten körperlichen Kontakt über Körperflüssigkeiten – Speichel, Urin, Kot, Blut, Schweiß etc. Wenn die Krankheit weiter fortgeschritten ist, wird die Ansteckungsgefahr noch größer: Dann kann die Krankheit auch über Gegenstände übertragen werden, die der Kranke berührt hat, z.B. Kleidung oder eine infizierte Nadel. Und: Eine Übertragung ist auch über infizierte Tiere möglich, beispielsweise bei der Jagd, Schlachtung und Zubereitung von erkrankten Wildtieren (Stichwort "Bushmeat").

Die Krankheitszeichen sind anfangs ziemlich unspezifisch und können einem grippalen Infekt ähneln: Erkrankte leiden zu Beginn der Krankheit vor allem unter einer erhöhten Körpertemperatur, daneben auch unter Gliederschmerzen und Müdigkeit. Im weiteren Verlauf steigt das Fieber, und es kommen Übelkeit und Erbrechen, Muskelschmerzen, innere Blutungen und andere Symptome hinzu – bis hin zu Atemnot und Delirium.

Diagnostik und Therapie

Für eine eindeutige Diagnose von Ebola bräuchte man eigentlich modernste Labortechnik – die es in den gefährdeten Ländern aber normalerweise nicht gibt. Die Verdachtsdiagnose Ebola wird stattdessen dann gestellt, wenn ein Betroffener ebola-typische frühe Symptome entwickelt, er sich zudem in einem von Ebola betroffenen Gebiet aufhält (oder aufgehalten hat) und er Kontakt hatte zu einem Menschen, der an Ebola erkrankt ist.

Bisher gibt es keine spezifische Ebola-Therapie – noch nicht. Stattdessen werden Betroffene in den Ebola-Stationen vor allem symptomatisch behandelt. Man gibt ihnen beispielsweise fiebersenkende Mittel und versucht den Flüssigkeitshaushalt stabil zu halten. Diese recht einfachen medizinischen Maßnahmen stärken die Patienten und können lebensrettenden Einfluss auf den weiteren Verlauf der Krankheit haben. 

LICHTBLICK 1: 

Frühe Behandlung kann Leben retten

UNICEF-Helfer kümmern sich um von Ebola betroffene Kinder.

© UNICEF/UNI215715/Nybo

   

Ist es ein reines "Glücksspiel", ob man bei einer Ebola-Infektion überlebt oder nicht? Nein, denn: Je früher sich ein Erkrankter medizinisch behandeln lässt, desto höher sind seine Überlebenschancen. "Ebola muss kein Todesurteil sein", bringt es UNICEF-Mitarbeiter Elias Diab (Spezialist für Nothilfe-Einsätze im Kongo und anderen Ländern) auf den Punkt.

Der wichtigste Grundsatz, wenn jemand an Ebola erkrankt ist oder der Verdacht auf Ebola besteht, ist also: So schnell wie möglich ein Krankenhaus oder eine Gesundheitsstation aufzusuchen. 

Prävention: Ausbreitung des Virus verhindern 

Um sich vor Ebola zu schützen, sind strengste Hygienemaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen das A und O. Handhygiene, also gründliches Händewaschen, steht dabei ganz oben auf der Liste, denn damit kann der Infektionsweg unterbrochen werden. Den Körperkontakt mit Erkrankten oder mit Personen, die möglicherweise an Ebola erkrankt sind, muss man absolut vermeiden. Stattdessen ist Abstand halten das klare Gebot. Das medizinische Personal, das direkt mit den Erkrankten zu tun hat, trägt spezielle Ganzkörper-Schutzanzüge und Schutzbrillen.

Desinfizieren und andere strenge Schutzmaßnahmen sind beim Ebola-Virus existenziell.

© UNICEF/UN0335221/Perret, UN Photo

Um die weitere Ausbreitung des Ebola-Virus zu stoppen, muss vor allem eine strikte Quarantäne eingehalten werden: Jeder Ebola-Patient wird so schnell wie möglich konsequent von seinen gesunden Mitmenschen getrennt, um sie nicht zu gefährden. Die Erkrankten kommen auf so genannte "Sonderisolierstationen". Nur so kann man die hohe Ansteckungsgefahr eindämmen und eine Epidemie verhindern.

Diese Maßnahme betrifft auch Kinder – entweder, wenn sie selbst an Ebola erkrankt sind oder aber, wenn ihre Eltern sich infiziert haben und die Kinder beobachtet werden müssen, bis man weiß, ob sie sich angesteckt haben. Wie wir dafür sorgen, dass die Mädchen und Jungen trotz dieser Extremsituation möglichst viel Geborgenheit und Schutz erfahren, erfahren Sie unten in unserem "Lichtblick 4".

LICHTBLICK 2:  

Impfstoff in Sicht!

Impfstoff gegen Ebola: Ein Impfhelfer präpariert eine Spritze.

© UNICEF/UN0228947/Naftalin

    

Eine Nachricht, die hoffen lässt: Es gibt zwei mögliche Impfstoffe gegen Ebola. Beide sind für Studien bereits erfolgreich eingesetzt worden und können auch für Kinder verwendet werden. Die Impfstoffe gewährleisten einen sehr hohen Schutz gegen Ebola (über 90 Prozent Wirksamkeit). Bisher werden sie noch nicht präventiv eingesetzt, sondern nur unmittelbar in schon bestehenden Ebola-Krisen. Aber es ist (hoffentlich!) nur eine Frage der Zeit bis zur offiziellen Zulassung.

Eine lebenswichtige Maßnahme sind außerdem Gesundheitschecks an Kontrollpunkten: Um Erkrankte in Hochrisiko-Gebieten frühzeitig zu erkennen, werden an strategisch wichtigen Stellen Checkpoints eingerichtet. Hier müssen sich alle Vorbeigehenden anstellen, damit ihre Körpertemperatur gemessen werden kann. Fieber ist eins der frühesten Anzeichen von Ebola, deshalb wird jeder Passant mit erhöhter Temperatur erst einmal beobachtet und so schnell wie möglich medizinisch behandelt, wenn Verdacht auf Ebola besteht.

Eine erhöhte Temperatur ist eins der Frühsymptome bei Ebola.

© UNICEF/UN0341062/Nybo

Und schließlich ist auch eine gute Aufklärung genauso wichtig wie Schutz- und Hygienemaßnahmen: Die Menschen in den betroffenen Regionen müssen informiert sein über die Krankheit – über Ansteckungswege, Symptome und Schutzmaßnahmen und auch darüber, wie wichtig es ist, bei jedem Ebola-Verdacht direkt eine Gesundheitseinrichtung aufzusuchen. Unsere Helfer in den betroffenen Regionen versuchen mit ihren Informations-Kampagnen das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen, damit die Menschen im Ernstfall sofort wissen, was sie tun können.

Ebola: Katastrophe für Kinder

Für die Kinder ist jeder Ebola-Ausbruch eine mehrfache Katastrophe: Wenn sie erkranken, dann ist das Risiko, an der Krankheit zu sterben, noch höher als bei Erwachsenen. Beim aktuellen Ausbruch im Kongo sind sogar überproportional viele Kinder betroffen. Wenn die Mädchen und Jungen dazu noch Vorerkrankungen haben oder mangelernährt sind, ist ihr Kampf auf Leben und Tod noch schwieriger.

Ansteckungsgefahr: Ebola-Patienten werden in Sonder-Isolierstationen behandelt.

© UNICEF/UN0341083/Nybo

Noch dazu bringt Ebola für die Kinder, deren Eltern an Ebola erkrankt sind, sehr viel Angst und Unsicherheit mit sich. Phasenweise werden sie von ihren Eltern getrennt – oftmals ganz plötzlich und ohne dass sie sich verabschieden können. Viele von ihnen müssen selbst zur Beobachtung in Isolier-Stationen und sind dort größtenteils umgeben von völlig Fremden. Am härtesten trifft es die Kinder, die ein oder beide Elternteile durch Ebola verlieren.

All diese direkt oder indirekt von Ebola betroffenen Kinder brauchen unseren besonderen Schutz und unsere Fürsorge. Unsere Mitarbeiter sorgen in den Betreuungszentren für sie, damit die Mädchen und Jungen diese dramatische Zeit so gut wie möglich überstehen können.

Herkunft des Virus und bisherige Epidemien

Das Ebola-Virus wurde 1976 im damaligen Zaire (heute Demokratische Republik Kongo) entdeckt. Dort war es in der Nähe des Flusses Ebola zu einem ersten Ausbruch gekommen – jedenfalls dem ersten, der wissenschaftlich dokumentiert wurde. Nach dem Fluss wurde die Krankheit benannt. Seitdem kommt es immer wieder zu Ausbrüchen des Ebola-Fiebers, meistens im tropischen Teil Afrikas

Die bisher schwerste Ebola-Epidemie war 2014 bis 2016 in Westafrika. Offiziell starben damals mehr als 11.000 Menschen an der Infektionskrankheit. Die Dunkelziffer liegt deutlich höher, weil viele Erkrankte nicht registriert wurden. Erst Anfang 2016 galten die betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone laut Einschätzung der WHO wieder als ebola-frei.

Danach herrschte ein paar Jahre relative Ruhe bei dieser grausamen, schnell tödlich verlaufenden Virus-Erkrankung. Bis Ebola im letzten Jahr (2018) wieder ausbrach – diesmal in der Demokratischen Republik Kongo. Die Situation hat sich seitdem so weit zugespitzt, dass die WHO im Juli 2019 den Notstand im Kongo ausrief. Über 2.000 Menschen sind dort bereits am Ebola-Fieber gestorben (Stand: Oktober 2019).

LICHTBLICK 3: 

Eine "Survivor"-Geschichte

   

Was für ein Glück: Der achtjährige Jacques hat Ebola überlebt! Nach der Rückkehr in sein Dorf ist die Wiedersehensfreude bei seinen Verwandten, Freunden und Lehrern groß. Warum das etwas Besonderes ist? Weil noch immer viele Ebola-Überlebende ausgegrenzt oder verstoßen werden. 

Gefahr für Nachbarländer – und auch für Europa? 

Durch die hohe Ansteckungsgefahr des Virus besteht bei jedem Ebola-Ausbruch auch für die benachbarten Länder die Gefahr, dass sich das Virus weiterverbreitet. Beim aktuellen Ebola-Ausbruch im Kongo wurden zum Beispiel die Nachbarländer Burundi und Uganda zu Hochrisikoländern erklärt. In diesen Risikoregionen werden Nothilfe-Pläne für den Fall der Fälle entwickelt: Wie kann bei einem Ebola-Ausbruch schnell gehandelt werden? Wie kann man bei Bedarf die Gesundheitschecks an den Grenzen verstärken, damit das Virus nicht weitergetragen wird? Mit diesen Plänen bereiten sich die Nachbarländer für den Krisenfall vor.

Vorbereitung für den Ernstfall: An zentralen Stellen werden Wasser-Container zum Händewaschen aufgestellt.

© UNICEF/UN0340611/Kabuye

Immer wieder wird hier bei uns in Deutschland auch die Frage gestellt, ob das Ebola-Virus nach Europa kommen kann? Fest steht, dass kein Land der Welt absolut sicher vor einem Ebola-Ausbruch ist. Aber: Trotz des aktuellen Ausbruchs im Kongo halten Experten das Risiko für gering, dass das Ebola-Fieber nach Europa importiert wird und sich innerhalb Europas weiterverbreitet.

UNICEF HILFT KINDERN BEI EBOLA

Für Kinder ist Ebola besonders verheerend. Wir bei UNICEF konzentrieren uns auf mehrere Strategien, wie wir den Mädchen und Jungen helfen können, wenn sie von Ebola betroffen sind: Mit Aufklärung und Schulungen, Wasser- und Hygienemaßnahmen, Hilfsgütern und nicht zuletzt mit psychosozialer Unterstützung. 

Aufklärung: Von Dorf zu Dorf

Eine unserer wichtigsten Aufgaben, um die Ausbreitung von Ebola zu stoppen, ist Aufklärung. Die von uns geschulten Helfer ziehen durch die Dörfer und Städte und klären die Bewohner in den Krisenregionen darüber auf, was Ebola überhaupt ist und was die ersten Symptome der Krankheit sind. Unsere Mitarbeiter verteilen auch Informationen darüber, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann und dass es eine Impfmöglichkeit gibt. Sie erklären den Menschen, dass sie bessere Überlebenschancen haben, wenn sie sich so schnell wie möglich behandeln lassen.

Ebola: UNICEF-Helfer klären über die Infektion auf.

© UNICEF/NYHQ2014-1026/Jallanzo

Die Mitarbeiter hören auch zu bei Sorgen und beantworten die vielen Fragen, die es zu Ebola gibt. Ob Überlebende, die wieder zurückkehren in ihre Gemeinschaft, noch ansteckend sind zum Beispiel? Nein, dieser Mythos besteht zwar immer noch, aber genau solche Wissenslücken zu schließen, ist Aufgabe unserer Mitarbeiter. So tragen sie dazu bei, dass Ebola-Überlebende nicht stigmatisiert oder verstoßen werden, wenn sie in ihre Heimat-Gemeinschaft oder -Familie zurückkehren.

Damit wir die Familien in den Krisengebieten noch persönlicher erreichen, beziehen wir immer auch wichtige Meinungsbildner vor Ort in unsere Arbeit mit ein – zum Beispiel religiöse Führer, Politiker, Lehrer oder Prominente. Viele von ihnen schulen wir zum Thema Ebola, damit sie ihr Wissen anschließend weitergeben können. Allein im Kongo haben wir schon Tausende Lehrer zum Thema Ebola geschult. Die Lehrer vermitteln das Gelernte über das Virus dann direkt weiter an ihre Schüler.

LICHTBLICK 4: 

Ebola-immune Pflegerinnen haben Zeit zum Kuscheln 

Ebola-Überlebende kümmern sich liebevoll um Kinder, die an Ebola erkrankt sind.

© UNICEF/UN0311514/Tremeau

     

Ruth ist 19 und auch sie hat Ebola überlebt. Jetzt arbeitet sie als so genannte "Lullaby nurse". Ihre Aufgabe: Sie betreut Kinder, deren Mütter an Ebola erkrankt sind oder die (möglicherweise) selbst infiziert sind. Sie spielt und kuschelt mit ihnen und füttert und versorgt sie – eine unschätzbare emotionale Hilfe für die Kinder. Als Ebola-Überlebende ist Ruth selbst immun gegen die Krankheit.

Wasser, Hygiene und Hilfsgüter 

Das Ziel unserer Programmarbeit in Ebola-Regionen ist ganz klar: Die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Wir verteilen Hygienesets, damit sich die Kinder und Familien die Hände waschen können. In Schulen, öffentlichen Gebäuden und an strategisch wichtigen Punkten errichten wir Stationen zum Händewaschen. Dort können wir auch Temperatur-Checks durchführen, um Erkrankte schnell zu identifizieren. 

Mit Händewaschen kann man die Verbreitung des Virus stoppen.

© UNICEF/UN0335521/Wilson

Außerdem liefern wir auch andere wichtige Hilfsgüter in die Regionen – neben Seife, Eimer und Chlor-Tabletten (mit denen man das Wasser reinigen kann) liefern wir zudem sauberes Wasser an Schulen und Gesundheitseinrichtungen. Auch Schutzkleidung – beispielsweise Handschuhe und Atemmasken – und medizinische Güter wie Fieberthermometer gehören zu den Hilfsgütern, die wir unterstützend in die Krisenländer bringen.

Ein offenes Ohr für die Nöte der Kinder 

In den Behandlungszentren, die wir unterstützen, begleiten wir Kinder, die von Ebola betroffen sind. Wenn sie selbst oder ihre Eltern erkranken oder sie schlimmstenfalls zu Ebola-Waisen geworden sind, sind unsere Betreuer an ihrer Seite. Manche Kinder verlieren all ihre Familienmitglieder durch Ebola. Die Krankheit traumatisiert sie und lässt sie oft verstört und verzweifelt zurück. Wir bilden Psychologen und Sozialarbeiter aus, die ein offenes Ohr für die Ängste der Kinder haben. Wir unterstützen auch die Gemeinden dabei, Gesundheitsstationen einzurichten.

GRUND ZUR HOFFNUNG 

UNICEF hilft gegen Ebola mit Aufklärung und Schutzmaßnahmen.

© UNICEF/UN0307773/Adriko

Keine Frage: Die harten Zahlen und Fakten rund um die Virus-Krankheit Ebola lassen sich nicht leugnen. Aber dennoch: Geschichten von Überlebenden, vielversprechende medizinische Weiterentwicklungen und Kinder, die trotz der schwierigen Zeiten Geborgenheit erleben – diese Aspekte vermitteln sehr viel Hoffnung. Hoffnung darauf, dass Ebola eines Tages ganz der Vergangenheit angehören wird. 

Bis das der Fall ist, machen wir unbeirrt mit genau dem weiter, was wir am besten können: Uns um all die Kinder zu kümmern, die unsere Hilfe brauchen – mit Aufklärung und Information, mit praktischen Hilfsmaßnahmen und nicht zuletzt mit ganz viel Aufmerksamkeit und Liebe. 

Sie möchten noch mehr Infos? Dann schauen Sie auf unsere Ebola-Sonder-Seite. Und natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, unsere Programme mit einer Spende zu unterstützen:  

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