Pressemitteilung
INDONESIEN NACH ERDBEBEN UND TSUNAMI
Köln
Montag, 1. Oktober 2018, 14:02 Uhr

“NOT DER KINDER WÄCHST”

UNICEF ruft zur Hilfe für die von Erdbeben und Tsunami betroffenen Kinder in Indonesien auf. Die indonesische Regierung hat UNICEF um Hilfe gebeten, um zusammen mit seinen lokalen Partnern die Versorgung und den Schutz von Kindern nach der Naturkatastrophe sicher zu stellen.

“Die Not der Kinder wächst. Sie brauchen dringend Hilfe. Viele Kinder haben ihre nächsten Angehörigen und alles, was zu ihrem Leben gehört, verloren. Zusammen mit den Behörden unterstützen wir Hilfe für Kinder, die von ihren Eltern getrennt wurden, die Versorgung von Kleinkindern und die Wasserversorgung”, erklärte Amanda Bissex, Leiterin von UNICEF Indonesien.

Junge vor den Trümmern eines Hauses in Indonesien

© AFP PHOTO / Bay ISMOYO

Noch immer versuchen Bergungskräfte und Katastrophenschutz, in abgeschnittene Gebiete vorzudringen. UNICEF befürchtet, dass die Zahl der Opfer und der Hilfebedürftigen weiter steigt. Bereits vor der Katastrophe lebten 43 Prozent der Kinder in der Region in Armut und rund ein Drittel war chronisch mangelernährt.

In dem schwer zugänglichen Gebiet sind die Kinder jetzt durch Krankheiten, durch verschmutztes Wasser und unzureichende Hygiene sowie durch Mangelernährung bedroht. Angesichts der hohen Zahl der Opfer muss damit gerechnet werden, dass zahlreiche Kinder von Angehörigen getrennt wurden oder Familienmitglieder verloren haben.

UNICEF bittet dringend um Spenden, um zusammen mit seinen Partnern auf der Insel Sulawesi lebensrettende Maßnahmen für Kinder durchzuführen:

Schutz und Hilfe für Kinder, die von ihren Eltern getrennt wurden sowie psychosoziale Unterstützung: UNICEF mobilisiert Sozialarbeiter für das Katastrophengebiet, um unbegleitete Kinder zu identifizieren und sie wieder mit Angehörigen zusammen zu bringen.

Hilfe für mangelernährte Kinder: Zusammen mit den Behörden überwacht UNICEF die Situation der Mädchen und Jungen, besonders der Kleinkinder, und bereitet koordinierte Hilfen vor.

Sauberes Trinkwasser und sanitäre Anlagen: Gute Hygiene ist Voraussetzung dafür, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Nach dem teilweisen Ausfall der Wasserversorgung bereitet UNICEF den Einsatz mobiler Versorgungseinrichtungen in den betroffenen Gebieten vor.

UNICEF ruft dringend zu Spenden für die Opfer der Erdbeben und des Tsunami auf:

UNICEF, Bank für Sozialwirtschaft KölnIBAN: DE57 3702 0500 0000 3000 00BIC: BFSWDE33Stichwort: Tsunami Indonesien

Rudi Tarneden

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