Professionelle Hilfe für Missbrauchsopfer auf den Philippinen

PHILIPPINEN: UNICEF SCHÜTZT KINDER VOR GEWALT

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Mindas Mutter ist im Gefängnis. Sie hatte ihre neunjährige Tochter für kinderpornographische Livestreams eingesetzt. Bei einem Polizeieinsatz wurde Minda gerettet – nun ist sie in Sicherheit. Jetzt lebt sie in einem Hilfezentrum, wo sich speziell geschulte Mitarbeiter um missbrauchte Kinder wie sie kümmern. Mit anderen Mädchen teilt Minda sich einen Schlafraum und geht mit ihnen zur Schule. In behutsamen Gesprächen baut eine Mitarbeiterin den Kontakt zu ihr auf. UNICEF setzt sich im ganzen Land dafür ein, Kinder wie Minda vor Missbrauch und Gewalt zu schützen.

Kinderschutz Philippinen: UNICEF hilft missbrauchten Kindern

Endlich wieder Kind sein dürfen: Ein achtjähriges Mädchen in einem Hilfezentrum für missbrauchte Kinder auf den Philippinen.
© UNICEF/UN014956/Estey

Ihre Spende wirkt:

drei Rucksäcke mit Schulheften, Stiften, Hygienebedarf und Wasserflaschen für Straßenkinder
Schulmaterial, Geschirr und Bettwäsche für ein Kind in einem Straßenkinderzentrum
Schulung eines Sozialarbeiters

Gewalt gegen Kinder: Keine Einzelfälle

Seit auf den Philippinen mehr Menschen Zugang zum Internet haben, werden Kinder gezielt für pornographische Livestreams missbraucht: Pädophile Erwachsene aus aller Welt werden über eine Internetverbindung zugeschaltet und fordern die Kinder zu sexuellen Handlungen vor der Webcam auf. Die Kinder werden in Internet-Cafés, von Nachbarn oder Verwandten angelockt – mit dem Versprechen, sich Geld für ihre oft sehr armen Familien dazuzuverdienen.

Leben auf der Straße: UNICEF hilft 

Kinderpornographische Livestreams sind nur der neueste Zweig in einem Markt, in dem Kinder systematisch missbraucht werden: Zehntausende Kinder auf den Philippinen werden als Prostituierte ausgebeutet.

Die Philippinen sind ein sehr armes Land. Fast 20 Prozent der Philippinos leben unterhalb der Armutsgrenze. Jeder dritte Einwohner der Hauptstadt Manila lebt in einem Slum.

Tausende Kinder und sogar ganze Familien leben und arbeiten auf der Straße. Manche der Kinder nehmen Drogen, um das kaum erträgliche Leben auszuhalten. Sie haben nicht genug zu essen, werden krank und können nicht zur Schule gehen.

Kinderschutz Philippinen: UNICEF hilft missbrauchten Kindern

Hand in Hand über das Gelände eines Hilfezentrums auf den Philippinen. UNICEF unterstützt dieses Hilfezentrum mit Spendengeldern.
© UNICEF/UN014938/Estey

Armut, Gewalt und Missbrauch: Die Herausforderungen sind groß - aber mit Hilfe von Spenden kann UNICEF viel bewirken:

  • UNICEF hilft Familien, die auf der Straße leben, und bietet ihnen Unterkünfte, medizinische Unterstützung und Schulplätze für die Kinder an.
  • UNICEF klärt auf. Eltern und andere Erwachsene sollen verstehen, dass die sexuelle Ausbeutung von Kindern eine schwere Verletzung ihrer Rechte ist und ihrer Entwicklung extrem schadet.
  • UNICEF schult Psychologen, Sozialarbeiter und auch Juristen und Polizisten – damit sie Gewalt gegen Kinder früh erkennen und missbrauchte Kinder sensibel betreuen können.
  • UNICEF unterstützt spezielle Hilfezentren für die Opfer von Gewalt und sexuellem Missbrauch. Dort können die Kinder sicher wohnen und werden durch Psychologen betreut.
  • UNICEF engagiert sich politisch vor Ort für schärfere Gesetze zum Kinderschutz.
  • UNICEF untersucht in Studien die Risiken und Ursachen, die zu Gewalt und Missbrauch führen. Und: Leitet daraus Aktionsmaßnahmen ab, um die Kinder noch besser zu schützen.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit! Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass Kinder auf den Philippinen gesund und sicher aufwachsen können.

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