Coronavirus: UNICEF-Gesundheitshelfer bindet Mädchen eine Schutzmaske um

Gemeinsam mit UNICEF gegen das Coronavirus – jetzt spenden

Schützen Sie Kinder und Familien vor Covid-19

Das Coronavirus bedroht uns alle. Doch es gibt Kinder und Familien, denen es besonders schwer fällt, sich zu schützen.

Etwa diejenigen, die als Flüchtlinge in einem Lager in SyrienGriechenland oder in einem Rohingya-Camp in Bangladesch leben. Orte, an denen Abstand halten nahezu unmöglich ist. Und auch Kinder, die keinen Zugang zu sauberem Wasser und Seife haben und sich sanitäre Anlagen mit Hunderten anderen Menschen teilen, sind in besonderer Gefahr. Wir dürfen sie jetzt nicht vergessen!

Helfen Sie mit Ihrer Spende Kindern und Familien weltweit, sich vor dem Coronavirus zu schützen. Schicken Sie einfache, aber wirksame Hilfsgüter wie Seife in Krisengebiete. Oder unterstützen Sie unsere Aufklärungsarbeit, die wir jetzt massiv verstärkt haben. Vielen Dank, dass Sie Kindern helfen!

Corona: Ein Mädchen mit Mundschutz an einem Zelt in Syrien
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Ein Mädchen in einem syrischen Flüchtlingslager trägt Mundschutz. Kindern auf der Flucht fällt es besonders schwer, sich vor dem Coronavirus zu schützen.

© UNICEF/UNI322979/Albam
Corona in Syrien: Eine Schule wird desinfiziert
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Familien auf der Flucht in Syrien suchen auch oft Zuflucht in leerstehenden Gebäuden. Hier wird gerade eine ehemalige Schule, die jetzt als Notunterkunft dient, von einem Helfer desinfiziert.

© UNICEF/UNI316131/Haj Kadour/AFP
Corona: In der Elfenbeinküste warten eine Mutter und ihr Baby auf den Arzt
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Die drei Monate alte Christelle in der Elfenbeinküste soll gewogen werden. Welche Gefahr das Coronavirus für mangelernährte Kinder und Kinder mit Vorerkrankungen bedeutet, ist noch unklar.

© UNICEF/UNI316644/Frank Dejongh
Südafrika: Zwei Kinder in einem Township in Johannesburg
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Zwei Kinder in einem Township in Johannesburg, Südafrika. Für arme und benachteiligte Familien weltweit bedeutet das Coronavirus eine besondere Bedrohung.

© UNICEF/UNI316643/Mohamed
Corona-Pandemie

Tiefgreifende Folgen für Kinder

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie für betroffene Kinder und ihre Familien sind dramatisch:

  • Bis zu 1,6 Milliarden Mädchen und Jungen weltweit konnten wegen einer Ausgangsbeschränkung oder gar einer Ausgangssperre zwischenzeitlich nicht zur Schule gehen. In vielen Ländern drohen die Kinder den Anschluss an Bildung verpassen. Vor allem Kinder in Entwicklungsländern und Flüchtlinge sind davon betroffen, denn dort gibt es kaum Zugang zu digitalen Lernmöglichkeiten. 
  • Die Pandemie bedeutet Stress für Eltern und Familien, etwa durch Ausgangssperren und finanzielle Sorgen. Das Risiko von Gewalt und sexuellem Missbrauch kann steigen. 
  • Was die Kinder in den Nachrichten über das Coronavirus hören, kann sie tiefgreifend verunsichern. Und die alltäglichen Beschränkungen des öffentlichen Lebens können für sie bedrückend sein. 
  • Noch dazu sind weltweit Kinder und ihre Familien selbst in akuter Gefahr, an der durch den Sars-CoV-2-Erreger verursachten Krankheit Covid-19 zu erkranken. 
  • Wegen der Bekämpfung des Coronavirus fehlen zudem Kapazitäten im Kampf gegen andere Krankheiten. Zahlreiche lebensrettende Impfkampagnen mussten vorerst gestoppt werden – mit gefährlichen Auswirkungen für Kinder: Zum Beispiel sind in mindestens 68 Ländern rund 80 Millionen Kinder unter einem Jahr gefährdet, eine lebensrettende Impfung zu verpassen.

UNICEF-Nothilfe in der Corona-Pandemie: Es muss schnell gehen

Die Corona-Lage ändert sich ständig. Wir bei UNICEF beobachten sie genau: In welchem Land steigen die Fallzahlen besonders rasch, wo werden dringend Hilfsgüter benötigt? Es ist in diesem wie in allen Nothilfe-Einsätzen entscheidend, dass wir ohne Verzögerung Hilfe zu den betroffenen Kindern schicken können. So können wir Leben retten.

Dabei sind regelmäßige Unterstützerinnen und Unterstützer für die Hilfe für Kinder besonders wichtig. Sie geben uns den Rückhalt, auf Notlagen flexibel zu reagieren.

So hilft UNICEF mit Ihrer Spende im Kampf gegen das Coronavirus

Im Kampf gegen das Coronavirus konzentrieren wir von UNICEF uns auf das, was wir am besten können: Besonders benachteiligte Kinder und Familien in Kriegs- und Krisengebieten mit Hilfsgütern und Unterstützung zu erreichen. Dabei arbeiten wir Hand in Hand mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, Regierungen und vielen verschiedenen Partnern:

Elfenbeinküste: Eine Helferin misst Fieber bei einer Frau mit Baby
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Wir sind weltweit im Einsatz, um Familien vor dem Coronavirus zu schützen. Zum Beispiel liefern wir Fieberthermometer an Gesundheitsstationen wie diese in der Elfenbeinküste.

© UNICEF/UNI316672/Frank Dejongh
In Indonesien nimmt ein UNICEF-Gesundheitshelfer Hilfsgüter entgegen.
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Unsere Mitarbeiter arbeiten nonstop, medizinische Hilfsgüter in Länder mit schwachem Gesundheitssystem zu bringen – zum Beispiel Einmalhandschuhe und Schutzanzüge.

© UNICEF/UNI313240/Wilander
Corona: Im Südsudan bekommt eine Frau Wassereimer und Seife von UNICEF
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... und auch Wassereimer und Seife: Dieses Mädchen im Südsudan freut sich, dass sie ein Hygienepaket für sich und ihre Familie mit nach Hause nehmen kann.

© UNICEF/UNI322226/Ryeng
Händewaschen ist entscheidend im Kampf gegen die Corona-Pandemie.
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Händewaschen ist eine entscheidende Maßnahme, damit das Coronavirus sich nicht weiter verbreitet. Eine Hygiene-Expertin in Jordanien zeigt, wie man es richtig macht.

© UNICEF/UNI313264/Matas
In vielen Ländern haben wir unsere Aufklärungsarbeit ausgeweitet.
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Die 9-jährige Fardida in Lagos (Nigeria) hat in einer UNICEF-Infoveranstaltung gelernt, wie sie einer Erkrankung durch Corona vorbeugen kann. 

© UNICEF/UNI313542/Ojo
Syrien: Mädchen hält eine Tüte Brot mit einem Flyer zu Corona
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Bei unserer Aufklärungsarbeit gehen wir auch ungewöhnliche Wege, um viele Menschen zu erreichen: Dieses Mädchen in Syrien hält eine Tüte mit Brot, die mit einem Flyer zum Coronavirus versehen wurde.

© UNICEF/UNI318689/
Elfenbeinküste: U-Reporter klären über Corona auf
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Und auch sie helfen uns bei der Aufklärungsarbeit: Jugendliche in der Elfenbeinküste gehen als "U-Reporter" durch die Straßen und informieren die Menschen.

© UNICEF/UNI319191// Frank Dejongh
Durch den weltweiten Ausbruch des Virus sind überall Schulen geschlossen.
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UNICEF entwickelt Lernangebote für Kinder und setzt sich dafür ein, dass Kinder trotz der Corona-Krise weiter lernen können – auch in ärmeren Ländern. 

© UNICEF/UNI313416/McIlwaine

So setzen wir Ihre Spende im Kampf gegen Covid-19 ein: die Hilfe im Überblick

Wir verteilen einfache, aber effektive Hygieneartikel wie Seife und Desinfektionsmittel in Gemeinden, Schulen und öffentlichen Einrichtungen.

Wir klären weltweit Kinder und ihre Familien darüber auf, wie wichtig einfache Hygieneregeln wie Händewaschen sind, um sich zu schützen.

Wir sorgen dafür, dass es auch in Entwicklungsländern und Krisenregionen eine medizinische Grundversorgung gibt. Wir schulen Gesundheitspersonal und kümmern uns etwa um Impfungen und Geburtsvorsorge.

Wir helfen dabei, Kinder zu schützen und durch diese Krisenzeit zu begleiten. Unsere Mitarbeiter sprechen mit den Kindern und helfen ihnen zum Beispiel durch Spielen, schwierige Erlebnisse zu verarbeiten.

Wir stellen medizinische Artikel und Schutzausrüstung für Gesundheitspersonal bereit, zum Beispiel Schutzmasken, Einmalhandschuhe und Schutzanzüge.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, mehr Menschen Zugang zu sauberem Wasser und zu Waschgelegenheiten zu ermöglichen.

Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder weiter lernen können, und wir helfen, Lernangebote zu schaffen. Dafür beraten wir auch Regierungen. 

Gemeinsam gegen das Coronavirus: Helfen Sie mit Ihrer Spende

Hilfsprogramme zu Wasser, Hygiene und Gesundheit sind Kernthemen der weltweiten UNICEF-Hilfe. Sie retten Kinderleben. Wir verfügen über jahrelange Erfahrung im Kampf gegen die Verbreitung von Krankheiten, etwa aus der Ebola-Epidemie von 2014 bis 2016 in Westafrika. Auf diese Erfahrungen können wir nun zurückgreifen.

Ebola Kongo: UNICEF-Mitarbeiter mit Kind beim Händewaschen

Im Kongo hat UNICEF mit Aufklärung und Waschstationen geholfen, die Ausbreitung des tödlichen Virus zu stoppen.

© UNICEF/UN0229508/Mark Naftalin

Die Auswirkungen der Pandemie auf Kinder und ihre Familien sind dramatisch. Aber gemeinsam können wir es schaffen, die Mehrheit der Kinder weltweit vor dem Coronavirus zu schützen. Je besser uns das gelingt, desto mehr können wir die Ausbreitung des Virus eindämmen und die bedrohlichen Folgen für uns alle verringern. Dabei kommt es auf jeden und jede an.