Krieg im Jemen: Jede Sekunde zählt für ein Kinderleben

FAST JEDES KIND VON HUNGER UND GEWALT BETROFFEN – SPENDEN SIE JETZT

Im Jemen sterben jeden Tag Kinder, das große Leid durch den Bürgerkrieg und seine Folgen hält an. Viele Mädchen und Jungen sind von Versorgung abgeschnitten, müssen seit Wochen hungern oder erkranken an Cholera und überleben die Folgen nicht. Die medizinische Hilfe reicht schon lange nicht mehr aus. Andere Kinder sterben auf offener Straße in Kämpfen verfeindeter Gruppen.

"Jemen ist momentan einer der schlimmsten Orte auf der Welt, um ein Kind zu sein", sagt Geert Cappelaere, UNICEF-Regionaldirektor im Jemen und den benachbarten Ländern. Die anhaltenden Konflikte haben mittlerweile dazu geführt, dass nahezu jedes Kind im Land dringend humanitäre Hilfe benötigt. 

UNICEF ist im Jemen im Einsatz und versorgt die Kinder mit dem Nötigsten. Diese Hilfe können Sie unterstützen – mit einer Spende, die Kinderleben rettet.

Kinder im Jemen: Unendliches Leid

Drei Millionen Kinder im Jemen kennen nichts weiter als Hunger und Krieg. Sie wurden im Krieg geboren und wachsen unter widrigsten Umständen auf. Ein normales Leben ist nicht möglich. Es fehlt den Mädchen und Jungen an allem – medizinischer Versorgung, Essen, Schulunterricht. Eine ganze Generation droht, verloren zu gehen. Ein Überblick:

  • Getötete und verletzte Kinder: Fünf Kinder werden im Jemen jeden Tag getötet oder verletzt – insgesamt waren es bisher mehr als 5.000 Kinder seit Ausbruch der Gewalt im März 2015.
  • Zahl der betroffenen Kinder: Mehr als elf Millionen Kinder brauchen sofort Hilfe – das ist beinahe jedes Kind im Land.
  • Wasser-Knappheit: Die Hälfte aller Kinder im Land hat keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser oder sanitären Anlagen.
  • Hunger: In weiten Teilen des Landes droht eine katastrophale Hungersnot. Schon jetzt sind 1,8 Millionen Kinder akut mangelernährt, 400.000 davon sind sogar schwer mangelernährt – diese Mädchen und Jungen kämpfen um ihr Leben.
  • Cholera: Mehr als eine Million Menschen sind an Cholera erkrankt, davon rund 250.000 Kleinkinder. Die Infektionskrankheit Cholera kann für Kinder schnell lebensgefährlich werden - erst recht, wenn sie mangelernährt sind.
  • Bildung: Lehrer werden kaum noch bezahlt, 256 Schulen sind durch den Krieg komplett zerstört worden. Daher ist die Bildung von 4.5 Millionen Kindern unzureichend.

Viele Familien und ihre Kinder überleben mittlerweile nur noch durch die Hilfe von Organisationen wie UNICEF. Erfahren Sie, wie wir mit Ihrer Unterstützung Leben retten können.

Nahrhafte Erdnusspaste für ein Kind für einen Monat
Drei Erste-Hilfe-Sets mit Medikamenten, Impfstoffen und Verbänden
50 Kanister für je 20 Liter Trinkwasser

Mit UNICEF gegen den Hunger im Jemen

Die zweijährige Ruba ist in einer der ärmsten Regionen Jemens geboren. Schwach und mangelernährt kam sie auf die Welt. Bis heute kämpft sie um ihr Überleben.

Wir dürfen die Kinder nicht allein lassen – bitte helfen Sie mit, denn Ihre Spende rettet Leben!

Das tut UNICEF – mit Ihrer Hilfe

UNICEF und seine Partner sind im Jemen weiter vor Ort und kümmern sich um lebenswichtige Hilfslieferungen wie Nahrung und Wasser. Doch es reicht noch nicht für alle Kinder in Not.

Krieg, Gewalt und Hunger belasten Kinder psychisch enorm. UNICEF hat bisher rund 300.000 Kinder und Jugendliche mit Spiel- Gesprächs- und Betreuungsangeboten erreichen können.

Die aktuellen Cholera-Ausbrüche werden von UNICEF medizinisch aufgefangen - mit Durchfallmitteln, Cholera-Betten, Betreuung und Beratung für Millionen Menschen im ganzen Land.

In den vergangenen drei Jahren wurden 167.000 Kleinkinder mit schwerer aktuer Mangelernährung in therapeutischen Ernährungszentren behandelt. Durch Spezialnahrung kommen sie schnell wieder zu Kräften.

Sechs Millionen Menschen im Jemen haben dank UNICEF einen Zugang zu sauberem Trinkwasser. UNICEF repariert Leitungen, baut Brunnen und wartet Wasserwerke, um die Versorgung sicherzustellen.

Unterstützen Sie uns, möglichst viele Kinder im Jemen schnell mit Hilfe zu erreichen! Wir dürfen die Menschen im Jemen nicht vergessen.

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