INMITTEN VON KRISEN STEHT BILDUNG FÜR HOFFNUNG
Mittwoch, 3. Februar 2016, 18:35 Uhr
von Jessica Hanschur | 0 Kommentare

Bildung ist ein grundlegendes Kinderrecht – das in Krisensituationen besonders gefährdet ist.

Überall auf der Welt befinden sich Kinder inmitten von Krisensituationen. Fast 250 Millionen Mädchen und Jungen sind von Konflikten bedroht, weitere Millionen sind Naturkatastrophen und Epidemien ausgeliefert.

Mit einem der größten Nothilfeaufrufe seiner Geschichte will UNICEF 43 Millionen Kinder in Krisenländern weltweit mit dem Nötigsten versorgen und besser schützen. Ein Viertel der Gelder fließt in Bildungs- und Betreuungsprogramme.

Bildung: Ein Mädchen erhält Hilfgüter im Irak.

© UNICEF/UN06474/Anmar

Tag für Tag bedrohen Naturkatastrophen und Kriege Kinder und ihre Familien. Im andauernden Konflikt im Irak etwa sind Kinder besonders gefährdet.

Hier im Yahyawa Flüchtlingslager in Kirkuk werden Hilfslieferungen an Schülerinnen und Schüler verteilt, die ihr Zuhause verlassen mussten.

Bildung: Ein Mädchen mit einem UNICEF-Rucksack in einer Schule in Bagdad, Irak.

© UNICEF/UNI194536/Khuzaie

Kinder benötigen konstant Zugang zu sicheren und guten Bildungsmöglichkeiten, denn nur so haben sie die Chance auf eine bessere Zukunft. Das gilt besonders für Mädchen.

Schulkinder mit UNICEF-Rucksäcken in einer Zeltschule im Al-Takya Al-Kaznazaniya Flüchtlingslager in der Nähe der irakischen Hauptstadt Bagdad.

Bildung: Eine Schülerin in einer Zeltschule in Erbil, Irak.

© UNICEF/UNI199923/Anmar

Bildung ist vor allem in Krisenzeiten von entscheidender Bedeutung für die Entwicklung von Kindern.

Rauaa, 12, musste vor mehr als einem Jahr mit ihrer Familie aus Mosul flüchten. In einem Flüchtlingslager in der Nähe von Erbil im Irak meistert sie ihren ersten Schultag.

Bildung: Schüler mit UNICEF-Rucksäcken in einer Schule in Homs, Syrien.

© UNICEF/UNI198153/Sanadiki

Die Menschen in Syrien leiden unter der derzeit größten humanitären Krise weltweit. Eine ganze Generation von Kindern und jungen Menschen ist von der Schulbildung ausgeschlossen und blickt einer Zukunft entgegen, die von Gewalt bestimmt ist.

Fatima (grünes Shirt) und ihre Familie flohen nach Homs, nachdem das Leben in ihrer Heimatstadt Palmyra zu gefährlich geworden war.

Bildung: Kinder in einer Schule in Darfur, Sudan.

© UNICEF/UNI166535/Noorani

Langwierige Krisen fordern beständig viele junge Leben und rauben Kindern ihre Zukunft. Der Schulbesuch kann dazu beitragen, Kinder vor Risiken und Gefahren zu schützen.

Drittklässler lernen Arabisch in der von UNICEF unterstützten Yasin Bay Grundschule in Nord-Darfur im Sudan.

Bildung: Ein Mädchen im Flüchtlingslager in der Zentralafrikanischen Republik.

© UNICEF/UNI190222/Bindra

Millionen von Kinder weltweit, unter anderem hier in der Zentralafrikanischen Republik, sind von gewaltsamen Konflikten betroffen.

Alison, 14, lebt in einer provisorischen Unterkunft für Flüchtlinge. Sie ist gut in der Schule, macht sich aber Sorgen um ihre Zukunft.

Bildung: Kinderfreundlicher Ort in Nigeria.

© UNICEF/UNI193700/Esiebo

Bildung gibt Kindern ein Stück Normalität und Hoffnung inmitten von Gewalt, Instabilität und Katastrophen.

Flüchtlingskinder spielen zusammen in einem von UNICEF unterstützten „Kinderfreundlichen Ort“ im Dalori-Flüchtlingslager in Maiduguri in Nigeria.

Bildung: Eine Schülerin mit einem Schulheft in Palästina.

© UNICEF/UNI156897/El Baba

Der Schulbesuch gibt Kindern die Chance auf ein sicheres und gesundes Leben – für sich, ihre Familien und ihre Kommunen.

Schülerinnen der Abdel Rahman Ben Ouf Schule in Gaza City in Palästina haben neue Hefte, Lineale und Stifte bekommen.

Bildung: Ein Junge vor dem Schuleingang in Guinea.

© UNICEF/UNI177599/UNMEER Martine Perret

Große Krisen, so wie der Ebola-Ausbruch in Westafrika, haben in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass Millionen von Kindern monatelang nicht zur Schule gehen konnten.

In Conakry in Guinea gehört es nun zum Alltag, dass Kinder am Schuleingang untersucht werden. So wird das Risiko eines erneuten Ausbruches minimiert.

Bildung: Kinder in einer Schule in der Ukraine.

© UNICEF/UNI200695/Filippov

In der Ukraine müssen vor allem Kinder unter dem andauernden Konflikt leiden – und zusätzlich ist der Schulbesuch durch extreme Wetterbedingungen gefährdet.

Schulkinder üben Schreiben an der Tafel in einer Schule im Dorf Staromykhailovka, direkt an der Front in der Donetsk-Region.

Bildung: Auf dem Weg zur Zeltschule, Philippinen.

© UNICEF/UNI156685/Reyna

Kinder wieder zurück in die Schule zu bringen gibt ihnen die Chance auf eine stabile Zukunft.

„Es ist wichtig zur Schule zu gehen. Du findest Freunde und es hilft dir, einen Job zu finden.“, sagt Michel Lerios, 13, von den Philippinen. Michels Schule ist seit Taifun Haiyan ein Zelt.

Mädchen spielen auf den Philippinen.

© UNICEF/UNI157813/Pirozzi

Bildung ist ein wesentlicher Bestandteil der UNICEF-Nothilfe. Der Schulbesuch hilft Millionen Kindern in Krisenländern, sich von der Not zu erholen.

Mädchen spielen in einer von UNICEF unterstützen Schule in Tanauan auf den Philippinen. Der Unterricht findet in Zelten und reparierten Klassenräumen statt.

UNICEF hat jahrzehntelange Erfahrung in der Nothilfe und ist in so gut wie jedem Land der Erde vor Ort. Wegen des chronischen Charakters vieler Konflikte setzt UNICEF sich besonders dafür ein, Kindern und Jugendlichen trotz Chaos und Gewalt Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Um Kindern in Not schnell zu helfen, brauchen wir Ihre Unterstützung.

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