Jemen-Krieg: Kinder leiden unter Gewalt, Hunger, Krankheiten. Zwei Jungen im Krankenhaus

BÜRGERKRIEG UND HUNGER IM JEMEN – JETZT SPENDEN

FÜNF JAHRE KRIEG IM JEMEN: DROHENDE HUNGERSNOT GEFÄHRDET KINDER

Seit fünf Jahren herrscht Krieg im Jemen. Das Leben der Kinder im Land wird mit jedem Tag Krieg gefährlicher: Vor allem Hunger und Krankheiten bedrohen die Kinder. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind seit Beginn des Konflikts im Jemen vor Ort. Sie bleiben an der Seite der Kinder und versorgen sie mit allem, was sie am dringendsten brauchen – zum Beispiel mit stärkendem Essen, sauberem Wasser und schützenden Medikamenten. Helfen Sie uns dabei? 

Hungernde Kinder kämpfen um ihr Überleben 

Rund 2 Millionen Kinder im Jemen leiden Hunger. Für 360.000 der Unter-5-Jährigen ist der Hunger sogar lebensbedrohlich: Sie sind so stark unterernährt, dass sie jeden Tag um ihr Überleben kämpfen.

Und die Situation in dem Bürgerkriegsland spitzt sich immer weiter zu: Marc Lowcock, Nothilfe-Koordinator der Vereinten Nationen, warnt vor einer drohenden Hungersnot. Rund die Hälfte der Zivilbevölkerung im Jemen, das sind etwa 16 Millionen Menschen, könnte bald davon betroffen sein – wenn nicht jetzt endlich gehandelt wird.

Mit Spezialnahrung gegen den Hunger im Jemen

Jeden Tag sterben im Jemen Mädchen und Jungen an Hunger. Als Hilfsorganisation wissen wir, mit welchen Hilfsgütern wir den unterernährten Kindern am besten helfen können. Wir behandeln die hungernden Mädchen und Jungen mit therapeutischer Spezialnahrung: Die Kinder bekommen Erdnusspaste oder Spezialmilch von uns. Beide Nahrungsmittel sind besonders nährstoff- und kalorienreich. Sie stillen den Hunger und geben den Kindern schnell neue Kraft.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, Kinder vor dem Hungertod zu retten. Schon ein kleiner Beitrag kann in dieser Hungerkrise einen großen Unterschied machen.

Nahrhafte Erdnusspaste für ein Kind für einen Monat
Drei Erste-Hilfe-Sets mit Medikamenten, Impfstoffen und Verbänden
50 Kanister für je 20 Liter Trinkwasser

Sabas Kampf ums Überleben

Jährlich behandeln wir Hunderttausende Kinder im Jemen, die an schwerer Mangelernährung erkrankt sind und um ihr Überleben kämpfen. Eines dieser Kinder ist Saba. Lesen Sie ihre Geschichte in der Fotostrecke unten.

JEMEN: KRANKHEITEN, DURST UND GEWALT

Millionen Menschen im Jemen können sich selbst einfachste Lebensmittel nicht mehr leisten. Große Teile der Bevölkerung haben nach fünf Jahren Krieg kein Geld mehr, um Essen zu kaufen. Und fast 18 Millionen Jemeniten haben kein sauberes Wasser und sind auf Hilfslieferungen angewiesen. 

Jemen: Eine Mutter lebt mit ihrem Sohn im Flüchtlingscamp.

Fast alle Kinder im Jemen brauchen Hilfe: Ihnen fehlen Essen, Medikamente, Wasser und Schutz. 
© UNICEF/UN0320186/Baholis

Noch dazu ist die Gesundheitsversorgung im Land in weiten Teilen zusammengebrochen. Nur noch wenige Krankenhäuser sind voll funktionsfähig. Die meisten Menschen sind zu arm, um sich medizinisch behandeln zu lassen. 

Cholera und Gewalt bedrohen die Kinder

Die schlimmste gesundheitliche Bedrohung für die Kinder ist aktuell die Cholera: Mehrere Hunderttausend Menschen sind allein im Jahr 2019 an der Cholera oder an lebensgefährlichem Durchfall erkrankt, Hunderte von ihnen sind daran gestorben. 

Und immer wieder werden Kinder im Jemen Opfer der anhaltenden Gewalt: Fünf Kinder werden durchschnittlich jeden Tag getötet oder verletzt. Seit Ausbruch des Konfliktes im März 2015 sind Tausende unschuldige Kinder gestorben. Mehr als eine Million Kinder leben in unmittelbarer Nähe der Kampfzonen.

Geert Cappelaere ist UNICEF-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika

Jemen ist momentan eine Hölle für jedes Mädchen und jeden Jungen im Land."

- Geert Cappelaere, UNICEF-Regionaldirektor Naher Osten und Nordafrika

Fehlende Bildung: 2 Millionen Kinder gehen nicht zur Schule

Viele Schulen sind durch den Krieg zerstört worden, und andere werden als Unterkünfte für Flüchtlinge genutzt. Über zwei Millionen Kinder im ganzen Land können momentan nicht zur Schule gehen. Die meisten Lehrerinnen und Lehrer bekommen schon seit mehreren Jahren kein Gehalt mehr. Trotzdem unterrichten viele von ihnen die Kinder mit großem persönlichen Engagement weiter.

Damit die Kinder im Jemen trotz schwierigster Bedingungen weiterhin lernen können, repariert UNICEF Schulen, schafft neue Lernräume für Kinder und bildet Lehrer aus.

Bildung: Millionen Kinder im Jemen gehen aktuell nicht zur Schule.

Tausende Schulen sind im Bürgerkriegsland Jemen außer Betrieb. Mindestens zwei Millionen Mädchen und Jungen können momentan nicht zur Schule gehen.
© UNICEF/UN0188785/Fuad

HILFE FÜR KRANKE UND TRAUMATISIERTE KINDER

UNICEF ist weiterhin für die Kinder im Jemen da. Unsere Mitarbeiter vor Ort fangen die aktuellen Cholera-Ausbrüche im Rahmen unserer Katastrophenhilfe medizinisch auf – mit Durchfallmitteln, Cholera-Betten, Betreuung und Beratung für Millionen Menschen. Um die Kinder vor einer Ansteckung zu schützen, führen wir Schluckimpfungen gegen die Cholera durch. 

UNICEF impft die Kinder im Jemen gegen die lebensgefährliche Cholera.

Lebenswichtiger Schutz: Wir führen Impf-Kampagnen gegen die Cholera durch, damit die Kinder im Jemen sich nicht mit der gefährlichen Krankheit anstecken.
© UNICEF/UN0240853/Saeed

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen impfen wir Millionen Kinder auch gegen andere gefährliche Krankheiten, beispielsweise gegen Diphtherie, Polio, Masern und Röteln. So sind die Kinder besser geschützt gegen Krankheiten, die sie gefährden könnten. 

Das tun wir für die Kinder im Jemen:  

Hunderttausende hungernde Kinder bekommen von uns Spezialnahrung, damit sie überleben können. 

UNICEF führt große Impfkampagnen durch, zum Beispiel gegen Cholera, Polio und Masern. Dafür sind Tausende Impfhelfer im ganzen Land unterwegs.

Mehrere Millionen Menschen haben dank UNICEF Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wir reparieren auch Leitungen und bauen Brunnen. 

Mit Durchfallmitteln und anderen Medikamenten, Cholera-Betten und Beratung unterstützen wir die Menschen im Jemen gesundheitlich.

Viele Mädchen und Jungen sind durch ihre Kriegserlebnisse traumatisiert. Wir begleiten sie mit Spiel-, Gesprächs- und Betreuungsangeboten.

SCHÜTZEN SIE KINDER IM JEMEN VOR HUNGER UND KRANKHEIT

Um die drohende Hungersnot im Jemen zu verhindern, wollen wir als Hilfsorganisation alle Kinder erreichen. Mit Ihrer Unterstützung können wir die Mädchen und Jungen mit Hilfsgütern versorgen und vor Hunger und akuter Mangelernährung schützen. Dank der Spenden bringen wir die Hilfe direkt zu den Kindern im Jemen.

Impfungen im Jemen: Die UNICEF-Hilfe kommt an.

Bitte unterstützen Sie uns, möglichst viele Kinder schnell mit unserer Hilfe zu erreichen – zum Beispiel mit Masern-Impfungen, die diese Mädchen und Jungen bald erhalten werden. Wir dürfen die Kinder nicht allein lassen. Vielen Dank!
© UNICEF/UN0284432/Fadhel

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