Syrien Krieg: Syrisches Flüchtlingsmädchen in einer Notunterkunft

KRIEG IN SYRIEN: SPENDEN UND HELFEN SIE DEN KINDERN

IN SYRIEN SIND KINDER WEITER IN LEBENSGEFAHR

"Der Horror in Syrien kennt keine Grenzen", sagt UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore.

Viele syrische Kinder haben schon mehr miterleben müssen, als ein Mensch eigentlich ertragen kann. Gewalt, Vertreibung und Angst prägen große Teile ihrer Kindheit. Die Kinder wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden und ein normales Leben – mit Schule und Freunden, an einem sicheren Ort, mit ihrer Familie. 

Der Krieg in Syrien ist noch nicht vorbei. Immer wieder aufflammende Kämpfe bringen Kinder weiter in Lebensgefahr. Hunderttausende Menschen sind seit Anfang des Jahres aus ihren Häusern geflohen – viele von ihnen zum wiederholten Mal. 

Auch wenn es nicht in unserer Macht steht, den Krieg zu beenden, so können wir mit Ihrer Hilfe doch sehr viel tun: Wir leisten lebenswichtige Nothilfe für die geflüchteten Kinder und schenken ihnen und ihren Familien Hoffnung.

Kindheit in Trümmern: UNICEF-Hilfe für Kinder

Sieben Jahre nach Beginn des Konflikts liegen viele Orte Syriens in Trümmern: Wohnhäuser und Schulen wurden zerstört, Strom und Wasser ist nicht überall verfügbar. Landminen und Blindgänger in den Trümmern sind eine große Gefahr für Kinder. Das Gesundheitssystem ist vielerorts zusammengebrochen, und ein Großteil der Familien ist in Armut abgerutscht.

Insgesamt sind über fünf Millionen syrische Kinder und Jugendliche auf humanitäre Hilfe angewiesen. UNICEF hilft ihnen mit dem Nötigsten – mit medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und mobilen Kliniken. Wir richten auch Notschulen ein und sind für traumatisierte Kinder da. 

Syrien Krieg: Untersuchung in einer mobilen Klinik von UNICEF

© UNICEF/UN0207855/Al-Issa

Bitten helfen Sie mit, die Kinder weiter mit lebenswichtigen Hilfsgütern zu versorgen. Wir dürfen die Mädchen und Jungen nicht allein lassen!

SPENDEN FÜR SYRIEN

10.000 Wasserreinigungstabletten zur Trinkwasseraufbereitung
3 Familien-Hygienesets zum Schutz vor Krankheiten
7 Erste Hilfe-Pakete mit Verbandsmaterial und Medikamenten

SYRIEN: IHRE SPENDE KOMMT AN

UNICEF bleibt vor Ort in Syrien und steht den Kindern und Familien seit Beginn des Konflikts zur Seite. Ein Team von rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet mit einem Netzwerk von Partnern rund um die Uhr daran, dringend benötigte Hilfe zu den Familien zu bringen. Um alle Menschen in Not versorgen zu können, brauchen wir dringend ein Ende der Kämpfe und sicheren, uneingeschränkten Zugang der humanitären Helfer. Und wir brauchen Ihre Hilfe – denn uns fehlen noch Spenden!

UNICEF ist auch für die syrischen Familien im Einsatz, die in den Nachbarländern Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon und Türkei Zuflucht gefunden haben. Wir versorgen zum Beispiel die Menschen in den großen Flüchtlingscamps in Jordanien und Irak mit Trinkwasser und sanitären Anlagen, bringen Kinder in die Schule und helfen ihnen bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse.

Syrien Krieg: UNICEF Helfer verteilen Hilfspakete an Flüchtlinge im Irak

Im Domiz Flüchtlingscamp im Nordirak verteilen UNICEF-Mitarbeiter Hilfspakte an Kinder und ihre Familien. Wie Millionen andere Syrer mussten Aydin (3) und seine Mutter Juin Khalil (23) ihre Heimat verlassen und Zuflucht in einem Nachbarland suchen.
© UNICEF UK/Schermbrucker

PERSPEKTIVEN SCHAFFEN FÜR KINDER IN SYRIEN UND DER REGION

Nach sieben Jahren Krieg kennen die jüngeren Kinder aus Syrien keinen Frieden mehr oder haben ihre Heimat noch nie gesehen. Gewalt, Verlust und Vertreibung haben mittlerweile die Hälfte der Kindheit von Jugendlichen geprägt. Gerade in dieser Situation ist es besonders wichtig, dass Mädchen und Jungen zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder einen Beruf erlernen können. Sie brauchen außerdem psychosoziale Unterstützung, um mit ihren Erlebnissen zurechtzukommen und ihre Hoffnung für die Zukunft zu bewahren.

Eine friedliche Zukunft des Landes wird nur möglich sein, wenn diejenigen gestärkt und geschützt werden, die heute Kinder sind. 

Syrien Krieg: Syrisch Kinder vor Wand mit "Frieden"-Graffitis

© UNICEF/DT2017-58603/Ninja Charbonneau

Abdallah (10) aus Aleppo: Schritt für Schritt zurück zur Schule 

Abdallah wurde bei den Kämpfen um Aleppo schwer verletzt und konnte nicht mehr gehen. Seine Familie war vier Jahre lang vertrieben. Doch mit starkem Willen und etwas Hilfe geht Abdallah wieder zur Schule und hat große Pläne für die Zukunft.

Wir setzen alles daran, damit die Kinder und Jugendlichen in Syrien auch unter schwierigen Umständen weiter lernen können und Hilfe bekommen, damit sie ihre traumatischen Erlebnisse besser verarbeiten können.

Die Initiative "No Lost Generation"

Die syrischen Kinder wünschen sich nichts sehnlicher als eine friedliche Kindheit und die Chance auf eine bessere Zukunft.

Damit Kinder wie Abdallah und Millionen andere nicht Teil einer "verlorenen Generation" ohne Chancen werden, haben UNICEF und eine Reihe von Partnern vor zwei Jahren die Initiative "No Lost Generation" gestartet, die auch von der Bundesregierung unterstützt wird. Gemeinsam haben wir das Ziel, mehr Kindern in Syrien, Irak, Jordanien, Libanon, Türkei und Ägypten Zugang zu Schule, psychosozialer Hilfe und Ausbildung zu ermöglichen und die Qualität der Hilfen zu verbessern.

UNICEF richtet zum Beispiel Schulen in den Flüchtlingscamps in Jordanien und im Libanon ein, hat Selbstlernkurse für Kinder in Syrien entwickelt und verteilt Schulbücher, Hefte, Schultaschen und anderes Lernmaterial an Hunderttausende syrische Kinder in der Region.

Bitte helfen Sie den syrischen Kindern jetzt – Kindheit kann nicht warten!

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Der Syrien-Konflikt hat tausenden Mädchen und Jungen das Leben gekostet. Über fünf Millionen Menschen haben ihr Zuhause verloren. Sie wurden zu heimatlosen Flüchtlingen – rund die Hälfte sind Kinder.

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