Rohingya in Bangladesch: Mohamed (8) nach seiner Ankunft im Flüchtlingscamp

ROHINGYA FLIEHEN NACH BANGLADESCH: JETZT SPENDEN

TAUSENDE ROHINGYA-KINDER LEBEN IN NOTDÜRFTIGEN FLÜCHTLINGSUNTERKÜNFTEN

Eine halbe Million Rohingya sind mittlerweile aus Myanmar nach Bangladesch geflohen, mehr als die Hälfte von ihnen Kinder. Die Rohingya sind eine muslimische und staatenlose Minderheit in Myanmar, die seit Jahrzehnten Diskriminierung, Gewalt und Armut ausgesetzt ist.

Vor allem die geflüchteten Mädchen und Jungen kommen in einem schlechten Zustand in den Notunterkünften des Nachbarlandes an. Sie sind oft traumatisiert, verletzt oder krank und dringend auf unsere Hilfe angewiesen. 

Im Grenzgebiet und in den Übergangslagern drohen viele Mädchen und Jungen zu erkranken. Es gibt nicht genug sauberes Wasser, um Infektionen zu vermeiden. Außerdem leiden viele Kinder großen Hunger durch die tagelange Unterversorgung auf der Flucht. UNICEF-Mitarbeiter sind seit Eintreffen der ersten Flüchtlinge vor Ort und versorgen die Kinder und ihre Familien mit Trinkwasser, Medikamenten und Nahrung.

Bitte unterstützen Sie die UNICEF-Nothilfe in Bangladesch jetzt mit Ihrer Spende!

Rohingya-Kinder sind in extremer Gefahr

Viele Kinder kommen so geschwächt in Bangladesch an, dass sie nicht mehr selber laufen können. Jeden Tag erreichen neue Flüchtlinge die Camps und Notunterkünfte. Um Epidemien in den Massenunterkünften zu verhindern, werden UNICEF-Helfer gemeinsam mit Partnern 150.000 Kinder gegen Polio, Masern und weitere Krankheiten impfen. 

Unser Kollege Jean-Jaques Simon erklärt, warum vor allem sauberes Wasser jetzt so wichtig ist und jede Stunde zählt, um von Durst und Krankheiten gefährdete Kinder zu erreichen. 

Jetzt spenden – für die geflohenen Rohingya in Bangladesch

100 Dosen Masernimpfstoff
Wasserreinigungstabletten für Trinkwasser (20.000 Stück)
5 Erste-Hilfe-Pakete mit Medikamenten und Nährstoffpulver

KINDERZENTREN: KIND SEIN, SPIELEN UND LERNEN

In Notsituationen ist es für Kinder extrem schwer, mit dem Stress, der Gewalt und Angst umzugehen und das Erlebte zu bewältigen. Daher richtet UNICEF sogenannte "kinderfreundliche Orte" ein: Das sind meist Zelte, in denen geschulte Betreuer mit den Kindern reden, ihnen Spielsachen geben und sie betreuen. Auch für die Rohingya-Kinder gibt es diese Orte, beispielsweise in Kutupalong. Außerdem können sie in den UNICEF-Lernzentren für die Schule lernen und Unterricht nachholen, den sie durch die Flucht verapsst haben.

Auch der 13-jährige Nur aus Myanmar hat eine lange Flucht hinter sich. Im Video berichtet er über den grausamen Tod seiner Eltern in Myanmar und von der Flucht nach Bangladesch. Hier lebt er jetzt in einem Flüchtlingslager mit seinen jüngeren Brüdern und den Großeltern in Sicherheit. In den UNICEF-Lernzentren kann er außerdem lernen. So holt er sich ein Stück Alltag zurück.

Möchten Sie für Kinder wie Nur da sein und den Flüchtlingskindern helfen? Dann spenden Sie jetzt und unterstützen Sie die UNICEF-Arbeit für die Rohingya-Kinder aus Myanmar ganz gezielt. Ihre Hilfe kommt an und wird dringend gebraucht. Vielen Dank!

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