Dürre durch El Niño: Hungerkrise verhindern

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Wasser und Nahrung sind in vielen afrikanischen Ländern ein kostbares Gut – ganz besonders, seit das Wetterphänomen El Niño den halben Kontinent mit voller Wucht getroffen hat.  Extreme Trockenheit und Dürre wechseln sich mit sintflutartigen Regenfällen ab.

Die Auswirkungen sind dramatische Ernteausfälle in Äthiopien, Somalia, Swasiland, Lesotho, Malawi, Simbabwe, Angola, Eritrea, Mosambik und Madagaskar. Nach UNICEF-Schätzungen sind schon jetzt eine Million Mädchen und Jungen lebensbedrohlich mangelernährt und brauchen dringend Hilfe.

Marianna und ihre Familie haben duch die Dürre alles verloren. Da sie nicht mehr von der Ernte ihres Landes leben können, sind Marianna und ihr stark unterernährtes Kind auf die Erdnusspaste und therapeutische Milch aus den Gesundheitszentren von UNICEF angewiesen.
© UNICEF/UN011591/Ayene

Hunger durch den radikalen Ernteausfall und Wassermangel treffen ausgerechnet die Länder, in denen ohnehin schon viele Menschen unter Nahrungsunsicherheit und großer Armut leiden. Die Anzahl der Flüchtlinge durch El Niño ist groß. Viele haben nun alles verloren, ihr Vieh ist verdurstet, ihre Äcker sind verdorrt. Sie brauchen dringend Hilfe, um ihre Kinder vor den schlimmen Folgen von Armut Mangelernährung zu schützen.

Helfen Sie mit, Kinderleben zu retten

2100 Tütchen Mikronährstoff-Pulver
2000 Päckchen ORS-Mischung bei Durchfall
300 Päckchen Erdnusspaste

Babys brauchen dringend Hilfe nach El Niño

Besonders Babys und Kleinkinder leiden unter den Folgen des Klimawandels: Es fehlt den Familien an Wasser und Nahrung. Vor allem Kleinkinder verlieren sehr schnell an Gewicht und sind dann besonders anfällig für tödliche Krankheiten wie Durchfall, Lungenentzündung, Masern und Malaria. Manche Kinder können kaum noch alleine aufrecht sitzen, so geschwächt sind sie. Diejenigen, die über einen langen Zeitraum unzureichend ernährt werden, bleiben in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung insgesamt zurück. Irreparable Schäden entstehen.

Dürre als Folge von El Niño in Afrika - UNICEF hilft vor Ort

UNICEF versorgt die Kinder, die Opfer von El Niño geworden sind, mit Medikamenten, Nahrung und sauberem Wasser, damit sie wieder zu Kräften kommen. Durch Impfungen schützt UNICEF sie vor Krankheiten wie Masern, Lungenentzündung, Durchfall und Polio.

Helfen Sie gemeinsam mit UNICEF den von El Niño bedrohten Kindern. Werden Sie Lebensretter!

Was ist El Niño?

El Niño ist ein globales Wetterphänomen, das das Leben und Überleben von Millionen von Menschen beeinflusst. Es handelt sich dabei um die Erwärmung der Oberfläche des Meerwassers im östlichen tropischen Pazifik. In den letzten Jahrzehnten kam das Phänomen alle zwei bis sieben Jahre vor und dauerte in der Regel zwischen sechs bis 18 Monate.

Im März 2015 gab die National Oceanographic and Atmospheric Administration (NOAA) offiziell ein El Niño Wetterereignis für 2015 bekannt, mit der Folge von unterdrückten Regenfällen in den nördlichen Gebieten Ostafrikas und dem Süden des Kontinents. Die Folge waren massive Ernteausfälle. Viele Bauern verloren ihre Existenzgrundlage. NOAA zufolge hatte El Niño vom Jahr 2015 die verheerendsten Auswirkungen auf die Menschen seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1950.

Die Auswirkungen sind auf der ganzen Welt zu spüren – so auch in Lateinamerika und Teilen Asiens. Am stärksten aber leiden die ärmsten Kinder in östlichen und südlichen Afrika unter El Niño.

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