Südsudan: Ein Baby wird in einer Gesundheitsstation gegen Polio geimpft

Südsudan: Gesundheitsstationen für Mutter und Kind

Gerade einmal 13 Cent kostet eine Dosis Polio-Impfstoff. Der vier Wochen alte Monyaguek Mayen aus Südsudan ahnt noch nicht, dass die preiswerten Tropfen ihn gerade vor der gefährlichen Kinderlähmung schützen. Impfungen und gute Versorgung nach der Geburt – das ist einfach und auch in einem Entwicklungsland machbar. Südsudan ist erst seit 2011 unabhängig. Die Folgen des Bürgerkriegs – Rückkehr von Flüchtlingen, Armut und schlechte Versorgung – sind überall spürbar.

Noch immer sterben viele Kinder während oder kurz nach der Geburt – und viele junge Mütter. Gemeinsam können wir das ändern. Mit Ihren Spenden hilft UNICEF den Kindern Südsudans, gesund und sicher aufzuwachsen. Ihre Hilfe bewegt Großes: So haben wir in Südsudan schon über drei Millionen Kinder wie Monyaguek gegen Polio geimpft.

Südsudan – ein gefährlicher Ort für Kinder

Über fünf Millionen Kinder leben in Südsudan, sie machen rund die Hälfte der Bevölkerung aus. Die Mädchen und Jungen sind die erste Generation, die nach dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg in einem unabhängigen Südsudan aufwächst – und die Hoffnung ihrer Eltern für die Zukunft ihres noch jungen Staates.

Doch die Kinder Südsudans leben gefährlich. Jedes Jahr sterben 13.000 Babys, noch bevor sie vier Wochen alt sind. Jedes neunte Kind erlebt nicht einmal seinen fünften Geburtstag - hier haben wir angesetzt.

Gute Versorgung für Mutter und Kind

Südsudan: Motorradtaxis bringen schwangere Frauen im Notfall in die Klinik
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Motorrad-Taxis von UNICEF holen schwangere Mütter im Notfall ab und bringen sie in die Klinik.

© UNICEF/NYHQ2010-0926/Asselin
Südsudan: Eine Krankenschwester versorgt ein Kleinkind in der Gesundheitsstation
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Eine Krankenschwester versorgt ein Kleinkind in der Gesundheitsstation.

© UNICEF/Christian Schneider