Südsudan: Gefahr durch den Guineawurm

SÜDSUDAN: KEIN KIND SOLL MEHR AM GEFÄHRLICHEN GUINEAWURM LEIDEN

UNICEF SORGT FÜR SAUBERES TRINKWASSER UND HYGIENE

Lotabo ist zuversichtlich, dass man ihm hier helfen wird. Starke Schmerzen und Fieber hatten den dreizehnjährigen Ziegenhirten dazu getrieben, auf eigene Faust ins Gesundheitszentrum zu kommen. Er hat große Angst, dass er sich mit dem gefährlichen Guineawurm angesteckt hat. Der Parasit, der in Südsudan noch immer heimisch ist, kann lebenslange Behinderungen verursachen. Nach der Untersuchung will Lotabo möglichst schnell zurück zu seinen Ziegen.

In Südsudan sind im Krieg Brunnen und Wasserleitungen zerstört worden. Kinder wie Lotabo können oft nur Wasser aus verseuchten Wasserlöchern trinken. Wenn sie Pech haben, infizieren sie sich dabei mit den Larven des Guineawurms. Der Wasserparasit wächst im Körper immer mehr und durchbricht schließlich die Haut. Die Folge sind schmerzhafte Wunden und – wenn der Wurm nicht komplett entfernt wird – oft lebenslange Behinderungen.

Gegen die Guineawurm-Krankheit gibt es weder Impfstoffe noch Medikamente. Doch der Infektion vorzubeugen ist ganz einfach: Es braucht nur sauberes Trinkwasser und Aufklärung. Damit konnte der gefährliche Parasit stark zurückgedrängt werden.

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Sauberes Trinkwasser in Südsudan: Das haben wir schon erreicht

  • Brunnen für sicheres Trinkwasser: Mit Ihrer Hilfe konnte UNICEF rund 100.000 Menschen verlässlich mit sauberem Trinkwasser versorgen. Wir halfen beim Bau und der Instandsetzung von Brunnen und installierten Wasserleitungen und Anschlüsse für Trinkwasser in entlegenen Dörfern. Familien erhalten Auffangbehälter für Regenwasser und Wasserfilter, ein sicherer Schutz vor den Guineawurm-Larven und anderen Krankheiten.
  • Bau von Latrinen und Hygieneschulungen: UNICEF hat neue Latrinen für rund 50.000 Menschen gebaut und dabei eng mit den Dorfbewohnern zusammengearbeitet. Mit Aufklärungskampagnen haben UNICEF-Helfer die Menschen über die Gefahr informiert, die in stehenden Gewässern lauert.

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