Julia Burmann, UNICEF Deutschland
Autor*in Julia Burmann

Julia Burmann schreibt zu kinderrechtlichen Themen in der politischen Arbeit von UNICEF.

100 Tage Ukraine-Krieg: Kinder an der Front
Am Samstag ist es genau 100 Tage her, dass die Gewalt in der Ukraine eskalierte. Der Ukraine-Krieg hat seitdem das Leben von Millionen Kindern und Jugendlichen komplett auf den Kopf gestellt. Einige von ihnen stellen wir in dieser Fotoreportage vor.
Fünf Wege mit Rassismus umzugehen
Rassismus begegnet uns immer wieder im Alltag. Wir alle kennen Situationen, in denen wir dagegen einschreiten wollen – wissen häufig aber nicht wie. Deshalb ist es uns von UNICEF wichtig, Ihnen fünf einfach umsetzbare, aber dennoch wichtige Tipps im Umgang mit Rassismus zu geben.
Kinderbetreuung während der Corona-Pandemie: Tipps für Eltern, die ins Krankenhaus müssen
Wenn Eltern so schwer am Coronavirus erkrankt sind, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen, trifft das Familien hart. Wie bleiben die Kinder in einer solchen Ausnahmesituation gut versorgt? Wer kann sich kümmern? Wir haben Empfehlungen zusammengestellt.
Baby-Porträts: Ein Jahr voller Veränderungen
Was für einen Unterschied ein Jahr macht!Wahrscheinlich könnte ich in einem Jahr über Dächer fliegen und wäre Nobelpreisträger, wenn ich mich so rasant weiterentwickeln würde wie ein Kind in seinem ersten Lebensjahr. Man kann es nur spektakulär nennen, was sich in den ersten zwölf Lebensmonaten bei einem Baby tut: Vom recht hilflos auf dem Rücken liegenden Neugeborenen hin zu einem Kleinkind, das mit Mama und Papa herumalbert, an den ersten Gemüsestücken knabbert und anfängt, sich fortzubewegen.Sieben dieser Babys möchte ich Ihnen heute vorstellen. Sie alle haben 2019 ihren ersten Geburtstag gefeiert. Und auch sonst ist für sie im vergangenen Jahr wahnsinnig viel passiert. Sehen Sie selbst, wie sich Sugarmaa, Youssouf und fünf andere Kleinkinder seit ihrer Geburt entwickelt haben.Ergänzt haben wir die Kindergeschichten noch um einige allgemeine Infos zur Entwicklung im ersten Lebensjahr (siehe Infoboxen unten). Sugarmaa: Bei minus 30 Grad im Zelt Sugarmaa aus der Mongolei lebt mit ihrer Familie in einem Ger – einem traditionellen mongolischen Nomadenzelt. Sie kam in einem Gesundheitszentrum auf die Welt. Die besondere Herausforderung in ihren ersten Lebensmonaten: Sie wurde im Februar geboren. Und die Winternächte in der Mongolei werden sehr kalt – bis zu minus 30 Grad ... Weil Babys ihre Körpertemperatur oft noch nicht so gut halten können, sind die kalten Nächte in den Zelten für Neugeborene gefährlich. Unterkühlte Babys sind leichter erkältet und können lebensbedrohliche Infektionen bekommen.Glücklicherweise bekam die junge Familie kompetente Unterstützung durch eine von UNICEF ausgebildete Hebamme. Sie besuchte die Eltern zu Hause und gab ihnen Tipps. Dank ihr wusste Sugarmaas Mutter von Anfang an, wie sie ihre kleine Tochter am besten warm halten konnte: Indem sie Sugarmaa ganz dicht bei sich trug und ihr ein Mützchen aufsetzte, damit sie möglichst wenig Körperwärme verlor.UNICEF hat in der Mongolei übrigens auch erreicht, dass Geburtsräume in den Gesundheitszentren stärker beheizt werden. Jetzt muss es gemütliche 25 Grad warm sein in den Räumen – während es früher manchmal nur 11 Grad waren. Die Sterblichkeitsrate von Neugeborenen in der Mongolei konnte durch solche Fortschritte schon leicht gesenkt werden. Mittlerweile ist Sugarmaa eine fitte Einjährige, die schon laufen kann und beim Spielen mit ihren vier Geschwistern ständig dazulernt.Youssouf: Gesund dank sauberem Wasser Liebevoll und zufrieden hält Hawa Diawara aus Mali ihren Sohn in ihren Händen: Alles ist glatt gegangen bei der Geburt von Youssouf, ihrem Erstgeborenen. Er kam gesund und mit mehr als drei Kilogramm Gewicht auf die Welt. Es war die richtige Entscheidung, dass Hawa für die Geburt eine von UNICEF unterstützte Geburtsstation aufgesucht hatte. Denn hier gibt es sauberes Wasser – was nicht selbstverständlich ist im westafrikanischen Mali. Bis vor Kurzem hatten die Menschen hier nur einen Brunnen mit verschmutztem Wasser. Auch das medizinische Personal im Krankenhaus nutzte diesen Brunnen. Die dramatischen Folgen, vor allem für neugeborene Babys und Kleinkinder: Viele von ihnen wurden krank, erkrankten beispielsweise an gefährlichem Durchfall. Die Kindersterblichkeit in Mali ist eine der höchsten weltweit."Ich hoffe, dass Youssouf gesund aufwächst. Gute Hygiene ist entscheidend dafür", weiß seine Mutter. "Mittlerweile haben wir auch zuhause sauberes Wasser." Sie freut sich, dass Youssouf schon erste Wörter spricht – vor allem, dass schon "Mama" dabei ist, macht sie stolz.Ayedatujannah: "Die vom Himmel zurückkam"Viel zu früh kam Ayedatujannah Tahiat in Bangladesch auf die Welt – mit gerade einmal zwei Kilo Geburtsgewicht. Nach der Geburt lief das kleine Mädchen bläulich an. Ein Zeichen dafür, dass sie zu wenig Sauerstoff bekam. So schnell wie möglich kam sie in eine spezielle, von UNICEF unterstützte Neugeborenen-Station in Dhaka. Die ersten vier Tage dort waren kritisch. Aber dank der modernen medizinischen Ausstattung und der liebevollen Zuwendung ihrer Eltern überlebte Ayedatujannah. Zum Glück klappte das Stillen von Anfang an sehr gut: Bei der Aufnahme des Fotos links hatte Ayedatujannah bereits ein Kilo zugenommen. Ihr Name bedeutet "Die vom Himmel zurückkam". "Wir wussten nicht, ob Ayedatujannah leben oder sterben würde. Als sie dann überlebte, war es, als käme sie aus dem Himmel zurück zu uns. Es war das Beste, das mir jemals im Leben passiert ist", erklärt die glückliche Mutter Jannatul Ferdousi den Vornamen ihrer Tochter. Ein gutes Jahr später sieht man Ayedatujannah ihren schwierigen Start kaum mehr an. Sie wird noch gestillt, isst aber schon viele Lebensmittel mit ihren Eltern mit. Ihre erste richtige Mahlzeit? "Khichuri – ein Gericht mit Reis, Gemüse, Linsen und Hühnchen", berichtet ihre Mutter lächelnd.Priscilla aus dem Hochland PerusMit dem blumigen Namen Priscilla Solamita Meza Flores kam dieses Mädchen im südlichen Hochland Perus auf die Welt. Eine von UNICEF ausgebildete Hebamme begleitete ihre Mutter Celia durch die Schwangerschaft. Zum Ende ihrer Schwangerschaft ging Celia in ein so genanntes "Mutter-Warte-Haus".Im Hochland Perus ist es oft extrem weit bis zur nächstgelegenen Gesundheitsstation. Deshalb hat UNICEF für Frauen wie Celia in ländlichen Regionen Perus "mother wait houses" aufgebaut: Kleine Häuser speziell für Schwangere. Hier können sich die Frauen einquartieren und warten, bis die Geburt losgeht. Es gibt von UNICEF geschultes medizinisches Personal, und die Häuser sind gemütlich eingerichtet. Die Frauen sollen sich hier richtig wohlfühlen. Im daran angeschlossenen Krankenhaus stehen Ärzt*Innen bereit, falls eine Geburt etwas schwieriger abläuft. So wie bei Priscilla, die per Kaiserschnitt auf die Welt kam. Gut, dass Celia es rechtzeitig bis hierhin geschafft hatte!Priscilla ist ein gesundes Kleinkind. Ihre Mutter kommt regelmäßig mit ihr zu medizinischen Check-ups ins Gesundheitszentrum. Seit einigen Monaten nimmt Priscilla an einem UNICEF-Programm zur frühkindlichen Entwicklung teil – bei dem sie spielt und singt und eine enge Bindung zu der UNICEF-Mitarbeiterin aufgebaut hat.Viel Hautkontakt für Naushin und NaurinNaushin und Naurin aus Bangladesch wogen jeweils weniger als ein Kilogramm bei ihrer Geburt. Auf dem Foto links sind sie zwei Monate alt. Ihr Geburtsgewicht hatten sie zu dem Zeitpunkt bereits verdoppelt. Die Zwillingsmädchen kamen in einem Krankenhaus in Dhaka mehrere Wochen zu früh auf die Welt. Ihre ersten Lebenstage verbrachten die Beiden im Brutkasten, über feine Schläuche bekamen sie Sauerstoff. Wie so oft bei Frühchen hatten auch Naurin und Naushin Probleme zu atmen: Ihre Lungen hatten sich noch nicht voll entfaltet. Nach zwei Wochen durften ihre Eltern Mariam und Nurul sie mitnehmen nach Hause. Bevor sie gingen, zeigten UNICEF-Mitarbeiter ihnen eine besonders wirksame Methode: das "Känguruhen". Ein Elternteil legt sich dabei sein Baby (nur mit einer Windel bekleidet) direkt auf den nackten Oberkörper. Der Kopf des Babys wird zur Seite gedreht, damit es gut atmen kann. Das Baby hört den Herzschlag der Mutter oder des Vaters und spürt die Wärme – ideale Bedingungen, damit schwache oder kranke Babys wie Naushin und Naurin auftanken und wachsen können. Und nebenbei entwickelt sich eine noch engere Bindung zwischen den Eltern und dem Kind. So war es auch bei Naushin und Naurin. Mittlerweile sind aus den beiden Winzlingen lebhafte Kleinkinder geworden. "Früher waren sie recht ruhige Kinder. Inzwischen sind die Beiden unternehmungslustig und sehr fröhlich – es ist wunderschön, sie zu beobachten", erzählt ihre Mutter stolz.Nahawa: Hilfe im GesundheitszentrumNahawa aus Mali ist das zehnte Kind ihrer Eltern. Aber nur fünf von ihnen sind noch am Leben. In einem kleinen Dorf im Süden des Landes kam sie auf die Welt – klein und untergewichtig. Mit ihrer Mutter Kadidia wurde sie in das Gesundheitszentrum der Region gebracht. Dort bekam ihre Mutter die entscheidenden Tipps: Zum Beispiel, Nahawa möglichst viel ganz nah an ihrem Körper zu tragen. Die Kleine sollte die Wärme ihrer Mutter spüren, um gesund zu bleiben. Und: Kadidia erfuhr auch, wie wichtig das Stillen für ihre Tochter war. Gleich am selben Tag fing sie damit an. Bis heute ist sie überzeugt: "Meine Milch hat Nahawa geholfen zuzunehmen und stärker zu werden."Auf dem linken Foto war Nahawa gerade einmal zehn Tage alt. 500 Gramm hatte sie zu dem Zeitpunkt seit der Geburt bereits zugenommen. Als Einjährige (rechtes Foto) ist sie kaum wiederzuerkennen: Sie isst gerne Mangos, Kartoffeln und Eier. Und liebt es, mit dem wenigen Spielzeug zu spielen, das sie und ihre Geschwister besitzen. Ihre Eltern achten sehr darauf, regelmäßig mit ihr ins Gesundheitszentrum zu gehen. Dort wird sie geimpft und körperlich durchgecheckt. "Es ist ein großer Fortschritt, dass es mittlerweile diese Gesundheitszentren gibt. Nur dank ihnen hat mein Baby überlebt", erzählt Nahawas Vater Bokolon glücklich. Hilfe für Babys weltweitEs macht mich froh, die Entwicklung dieser Kleinkinder auf den Fotos zu sehen. Wie gut, dass sie die Chance bekommen, gesund aufzuwachsen – und dass sie und ihre Eltern dabei unterstützt werden. Das Ziel von UNICEF ist es, dass alle Babys weltweit die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Sehen Sie das auch so? Dann unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende.** Normalerweise benutzen wir von UNICEF Deutschland in unserer Kommunikation keine stark bearbeiteten Fotos (z.B. "Bluewashing" oder Freistellung einzelner Personen). In diesem Fall haben wir bewusst eine Ausnahme gemacht: Hier wurde es gezielt als Stil-Element eingesetzt, den natürlichen Hintergrund aus diesen Fotos herauszuschneiden, um den Fokus umso stärker auf die Kinder selbst und ihre bemerkenswerte Entwicklung zu lenken. **** Grundlage für die Inhalte der Infoboxen war Material der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.kindergesundheit-info.de). **
Lungenentzündung – der gefährlichste Feind von Kleinkindern
Heute ist der Welttag gegen Lungenentzündung. Lungenentzündung, das klingt relativ harmlos – ist es aber nicht. Zumindest nicht für alle. Denn jedes Jahr sterben 1,3 Millionen Kinder daran, und fast alle (99 Prozent) davon in Entwicklungsländern.
"Positive discipline": Tipps für einen positiven Erziehungsstil
Die meisten Eltern kennen den Moment, an dem sie auch mal an ihre Grenzen stoßen. Ein schreiendes Kleinkind, ein wütender Teenager – manchmal ist es schwer, nicht die Nerven zu verlieren. Fest steht jedoch: Anschreien und körperliche Gewalt  sind niemals hilfreich. 
Die Geschichte des UNICEF-Logos
Im Wandel der Zeit: Seit unserer Gründung vor 75 Jahren wurde das UNICEF-Logo immer wieder weiterentwickelt und modernisiert. Wie das Logo früher aussah, welche grafischen Trends es widerspiegelt und wie sich sein Erscheinungsbild bis heute immer wieder geändert hat, erfahren Sie in unserem Blog.
Psychische Gesundheit in Zeiten von Corona und Instagram: Das sagen drei Jugendliche über ihr Mindset
Am 10. Oktober war der Welttag für psychische Gesundheit: Was bedeutet mentale Gesundheit für Kinder und Jugendliche? In unserem Blog haben wir uns dazu mit drei Jugendlichen unterhalten.
Migrierte Kinder in Agadez: Gestrandet im Nirgendwo
Agadez diente vielen Migranten als Zwischenstopp. Doch seitdem die Grenzen verstärkt überwacht werden, endet für viele ihr gefährlicher Weg hier. UNICEF hilft Kindernwieder mit ihren Familien zusammenzukommen und stellt sicher, dass sie Zugang zu Hilfsangeboten haben.
Zehn Beispiele, wie UNICEF weltweit Kindern hilft
Eines kommt oft zu kurz, wenn wir über die Not von Kindern sprechen und darüber, was weltweit schief läuft: Auch mal die Erfolge zu feiern! Das möchten wir heute tun und allen ganz laut DANKE sagen, die uns dabei geholfen haben, das Leben von – tatsächlich! – Millionen von Kindern zu verbessern.
Kommentar zu Kinderrechte ins Grundgesetz: Mut zu starken Kindern!
Die Einigung ist da: Die Kinderrechte sollen ins Grundgesetz. Doch aus Sicht von Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, muss der Vorschlag der Regierungsparteien dringend weiterentwickelt werden. Er fordert jetzt Mut zu starken Kindern. Lesen Sie hier seinen Kommentar.
Vier Cousins und ihr Weg allein nach Deutschland
Die bewegende Geschichte von Anas (7), Abdelhamid (9), Mohamed (9) und Mahmoud (8) und ihrer Flucht aus Syrien.
Corona in Afrika: Die Pandemie, die Folgen für Kinder und wie UNICEF hilft
Covid-19 ist ein weltweites Phänomen. Auch die Länder Afrikas sind von der Pandemie und den Folgen betroffen – in unterschiedlicher Weise und mit unterschiedlichem Ausmaß. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung der Pandemie in Afrika, die Auswirkungen für Kinder und die UNICEF-Hilfe vor Ort.
Kindheit in der Ost-Ukraine – alles andere als normal
Bombenangriffe, gefährliche Schulbus-Fahrten, Einschusslöcher im Klassenzimmer: Das ist heute Alltag vieler Kinder in der Ost-Ukraine. Wir stellen Ihnen einige dieser Kinder vor. 
Wie ist es, jetzt in Afghanistan ein Kind zu sein?
Afghanistan ist einer der gefährlichsten Orte der Welt, um ein Kind zu sein. Und das nicht erst seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021. Wie ist es, dort aufzuwachsen? Wir haben sieben Fakten gesammelt, die helfen sollen, sich ein Stück weit in die Situation der Mädchen und Jungen hineinzufühlen.
8 Beispiele, wie UNICEF Kinder vor Mangelernährung schützt
Besser als jede Behandlung von Mangelernährung ist, wenn Kinder gar nicht erst so schwer erkranken. Für die Prävention von Mangelernährung setzt UNICEF sich auf ganz verschiedene Weise ein. In unserem Blog zeigen wir wie.
Meinung: Eine Kindheit für die Kinder in Afghanistan!
365 Tage nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan muss der Jahrestag den Blick auf die große Not der Afghaninnen und Afghanen lenken. Die Kinder zahlen den höchsten Preis. Sie dürfen nicht im Stich gelassen werden. Ein Kommentar von Christian Schneider, Geschäftsführer bei UNICEF Deutschland.
30 Jahre Kinderrechte: Das hat sich in Deutschland getan
Vor 30 Jahren traten die Kinderrechte in Deutschland in Kraft. Was hat sich seitdem für Kinder verbessert und was bleibt noch zu tun? Darüber haben wir mit Prof. Dr. Lothar Krappmann gesprochen.
Uganda: Endlich wieder Schule
Fast zwei Jahre lang konnten die neunjährige Namukose und ihre Freundinnen nicht zur Schule gehen. So lange fiel der Unterricht wegen der Corona-­Pandemie in Uganda aus. Umso mehr freuen sich die Mädchen, wieder lernen zu können.
Vorbereitung auf Corona-Impfungen: Kein Impfstoff ohne Kühlkette
Die Corona-Impfungen sind gestartet! UNICEF bereitet die größte Impfkampagne aller Zeiten vor. Um wirksam zu sein, müssen Impfstoffe durchgehend gekühlt werden. Doch in vielen Ländern ist es eine Mammutaufgabe, die Kühlkette zu gewährleisten.
Chancen(un)gleichheit in der Freizeit – Gastbeitrag von Sarah Schulten, UNICEF-JuniorBeirat
Derzeit wird das Thema Chancengleichheit in der Bildung wieder stark diskutiert. Aber wie sieht es eigentlich mit der Chancengleichheit in der Freizeit aus? Und welche Auswirkungen kann eine fehlende Freizeit auf die Zukunft von Jugendlichen haben? Sarah aus dem JuniorBeirat hat bei Jugendlichen nachgefragt.
Jugendliche im Zentrum internationaler Migrationspolitik
Unsere Jugenddeligierten Yasmin, Sandra und Alexandra sind zu einem Workshop im Rahmen des Global Forum on Migration and Development nach Marokko gereist, um sich für die Rechte von migrierten Kindern und Jugendlichen stark zu machen. Wir haben sie befragt, was sie sich von der internationalen Politik wünschen.
"Lassen Sie uns an die Arbeit gehen. Wir haben eine Menge zu tun."
Susan Cummings-Findel und Stefan Findel haben vor genau zehn Jahren aus ihrem privaten Vermögen gemeinsam mit UNICEF die Initiative Let Us Learn gegründet. Im Video-Gespräch erklärt Susan Cummings-Findel, was sie und ihr Mann in ihrem philanthropischen Engagement antreibt, was diese einzigartige private Initiative für sie bedeutet und was Kinder am meisten brauchen.
Fotoreportage: Wie Aissata wieder gesund wurde – und warum das nicht selbstverständlich war
Als Baby Aissata aus Mali aufhörte, sich zu bewegen, war ihren Eltern klar: Sie braucht sofort Hilfe. Die Diagnose: schwere akute Mangelernährung. Heute ist Aissata über den Berg. Eine Nachricht, die Hoffnung macht – und die mit Blick auf die Lage in Mali alles andere als selbstverständlich ist.
Die verlassenen Kinder von Burundi
Im November hat UNICEF-Patin und Fernsehmoderatorin Sandra Thier UNICEF-Projekte in Burundi besucht. Dort hat sie Mädchen und Jungen für eine Fernsehreportage getroffen und interviewt.
Konflikte, Klimawandel, Krankheiten: Wo für Kinder jetzt alles zusammenkommt
Alle 13 Sekunden stirbt weltweit ein Kind an den Folgen von Hunger. Für Kinder in vielen Ländern Afrikas ist die Ernährungssituation besonders verheerend. Das liegt vor allem auch daran, dass dort gerade mehrere Katastrophen gleichzeitig passieren: Naturkatastrophen, Heuschreckenplagen, Konflikte – und Corona.
Rakka in Syrien: Kindern steht Trauma ins Gesicht geschrieben
Im syrischen Rakka wird weiter heftig gekämpft. Wir schätzen, dass noch zwischen 20.000 und 50.000 Zivilisten in der Stadt gefangen sind, unter ihnen Tausende Kinder. Genau wissen wir es nicht, denn wir haben im Moment wegen der Kämpfe keinen Zugang zur Stadt. Aber wir können den Familien, die entkommen konnten helfen. 
"Wir sind hierhergekommen, weil wir Sicherheit suchen. Aber hier sind wir nicht sicher"
Kurz nach dem Brand in Moria bin ich nach Griechenland, genauer nach Athen und Lesbos gereist. Dort habe ich viele Menschen getroffen, deren Geschichten mich zutiefst berührt haben. Geflüchtete und migrierte Kinder und Jugendliche in Athen und Lesbos haben ihre Ängste und ihre Träume mit mir geteilt. 
Ein Leben in der Zeltstadt: die Kinder aus Za’atari
2013 hatte unser UNICEF-Kollege Toby Fricker zum ersten Mal Familien im Za'atari-Camp besucht. Vor wenigen Tagen hat er diese Familien erneut getroffen und mit ihnen über ihre Hoffnungen gesprochen - und darüber, wie sich ihr Leben im Camp verändert hat.
Fragen & Antworten: UNICEF und die weltweite Corona-Impfaktion
UNICEF setzt sich dafür ein, dass auch die ärmsten Familien Zugang zu Corona-Impfungen erhalten. Doch was bedeutet es genau? Und warum ist die weltweite Impfaktion so wichtig? In unserem Blog beantworten wir diese und andere Fragen rund um die weltweite Impfaktion.
"Ich könnte nie zur Schule gehen, wenn ich meine Tage habe"
Die Menstruation bleibt für Millionen Mädchen und Frauen weltweit eine große Hürde und emotionale Belastung. Ein UNICEF Mädchen-Club in Bangladesch stellt sich dieser monatlichen Herausforderung mit einer simplen Idee, die das Leben von Mädchen verändert – und sie langfristig finanziell unabhängig macht.
Kein Weg zu weit: Wie UNICEF Kinder in jedem Winkel der Welt impft
UNICEF impft fast jedes zweite Kind weltweit. Doch so einfach eine Impfung erscheinen mag, vielerorts ist es eine enorme Herausforderung, die Mädchen und Jungen überhaupt zu erreichen. Unsere spektakulären Bilder zeigen, was UNICEF-Helfer*innen auf sich nehmen, um die Kinder mit Impfstoff zu versorgen.
Tipps: So zeigen Sie zu Weihnachten Solidarität – und erleben Gemeinschaft
Allein unterm Tannenbaum? Ein bisschen fühlt sich Weihnachten 2020 danach an. Aber nicht mit uns! Hier gibt es Tipps, wie Sie dieses Weihnachten mit UNICEF Gemeinschaft spüren und Solidarität zeigen können – mit Ihren Lieben, Menschen in Ihrer Nachbarschaft und Kindern weltweit.
Das Elend der Rohingya-Kinder
Seit Jahren ist die muslimische Rohingya-Minderheit in Übergriffe und Gewalt im überwiegend buddhistischen Myanmar verwickelt. Die Konfliktparteien- und Hintergründe sind umstritten - was aber ganz unstrittig ist: Die Gewalt gegen Rohingya kostet viele Kinderleben und zerstört alles, was sie kennen. 
Rapid Response Missions: Wo jede Sekunde zählt
Im Südsudan ist die Lage unverändert: Tage und Wochen voller Gewalt und Angst treiben immer mehr Menschen in die Flucht. Während die Kämpfe im südsudanesichen Bundesstaat Obernil zunehmen, arbeitet UNICEF daran, lebensrettende Hilfsgüter zu liefern - in alle betroffenen Regionen.
Bundestagswahl 2017: Kinder, Kinder
Der größte Erfolg für UNICEF wäre – wenn es UNICEF nicht mehr geben müsste. Wenn die Regierungen rund um die Welt hundertprozentig sicherstellen würden, dass es allen Kindern gut geht. In Deutschland scheint dieser Tag näher zu rücken. Sagt mir meine gut zwei Kilometer lange morgendliche Fahrt durch Köln, auf dem Weg zum UNICEF-Haus. 
Niemals Gewalt gegen Kinder: Diese Studie muss uns aufrütteln
Es ist eine bittere Wahrheit: Für einen Teil der deutschen Bevölkerung ist Gewalt gegen Kinder weiter akzeptabel – das belegt eine neue Studie von UNICEF und Partnern. Doch das Bewusstsein für die oft lebenslangen Folgen von Gewalt wächst.
So hilft UNICEF im Kampf gegen Hunger
Wenn Kinder Hunger leiden, müssen sie sofort versorgt werden. Vitaminreiche Erdnusspaste und andere Spezialnahrung hilft, damit Kinder schnell wieder zu Kräften kommen. Wir erklären, was sie bewirkt – und warum auch einfache Maßbänder wichtig sind im Kampf gegen Mangelernährung.
Warum Kinder ein wirksames Lieferkettengesetz brauchen
Millionen Kinder leiden weltweit unter ausbeuterischer Kinderarbeit und anderen Kinderrechtsverletzungen in globalen Lieferketten. Lesen Sie hier, warum ein Lieferkettengesetz Kinder schützt.
Kindersoldat*innen weltweit erzählen: "Ich hatte keine Wahl"
Kindersoldat*innen - Wo und wie viele gibt es und warum werden Kinder in Konfliktländern immer noch von bewaffneten Gruppen rekrutiert und eingesetzt? Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen und erzählen ehemalige Kindersoldat*innen ihre Geschichten.
Kann ein Bild die Welt verändern?
In diesem Blogbeitrag teilt das Jury-Mitglied zum „UNICEF-Foto des Jahres“ und stellvertretender Vorsitzender von UNICEF Deutschland Peter-Matthias Gaede seine Ansichten zum Fotowettbewerb und spricht über die Wirkung und die Kraft der Bilder. 
Kinder-Porträts aus Syrien: 12 Gesichter, 12 Schicksale
Mein Name ist Muhammed Muheisen. Ich bin Fotograf. Seit einem Jahrzehnt reise ich durch Länder auf der ganzen Welt, um das tägliche Leben und die Herausforderungen syrischer Flüchtlinge zu dokumentieren. Mit diesen bislang unveröffentlichten Porträts möchte ich den Kindern ein Gesicht geben. 
Jahresrückblick 2020: Unsere Lieblingsfotos (und Videos!)
Sie wissen ja: Dieses Jahr war alles anders. Vielleicht war es uns gerade deshalb so wichtig, eine liebgewonnene Tradition fortzuführen. Wir haben erneut für Sie unseren ganz persönlichen Jahresrückblick zusammengestellt: mit unseren Lieblingsfotos und -videos 2020. Viel Freude beim Anschauen!
Von Plastik-Ziegeln und Bäumen: Schüler lernen Umweltbewusstsein
Fast die Hälfte der Familien in der Elfenbeinküste können es sich finanziell nicht leisten, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Dank eines innovativen UNICEF-Projekts gibt es neue Chancen für benachteiligte Kinder: Aus recycelten Kunststoff-Abfällen bauen wir preiswerte und sehr langlebige neue Schulgebäude.
Äthiopien: Kinder aus Tigray brauchen dringend Hilfe
Im letzten Herbst sind in der Region Tigray im Norden Äthiopiens Kämpfe entbrannt. Seitdem mussten hunderttausende Menschen ihr Zuhause verlassen. Mehr als 60.000 Menschen, die Hälfte davon Kinder, sind aus den umkämpften Gebieten in den benachbarten Sudan geflüchtet, viele weitere harren in überfüllten Camps aus.
Basma Ourfali – die Stimme der Kinder von Aleppo
Bomben auf Wohngebiete und Schulen, Angriffe auf Kinder, Belagerung, Aushungern – wie jeder Krieg bringt die Tragödie in Syrien menschliche Abgründe zum Vorschein. Trotzdem wachsen in solchen Ausnahmesituationen Frauen und Männer über sich hinaus und werden zu wahren Helden der Menschlichkeit.
Allen Widerständen zum Trotz: Madena will lernen
In Afghanistan herrscht ein chronischer Konflikt, das Land wird immer wieder von Anschlägen erschüttert. Auch 17 Jahre nach dem offiziellen Ende der Taliban-Herrschaft gehen viele Kinder, 60 Prozent von ihnen Mädchen, nicht zur Schule. Toby Fricker hat einige Mädchen getroffen, die für ihr Recht auf Bildung kämpfen.
75 Jahre im Einsatz: UNICEF-Hilfe für Kinder früher und heute
Seit 75 Jahren hilft UNICEF den Kindern dieser Welt. Das Ziel: Mädchen und Jungen faire Chancen auf ein gesundes Aufwachsen und eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Wir blicken zurück auf die UNICEF-Hilfe der letzten Jahrzehnte. Wie hat sie sich entwickelt? Was hat sich verändert und was ist gleichgeblieben?
"Viele Kinder haben niemanden, der sie ernst nimmt"
Stress mit Eltern oder Freunden oder Mitschülern? Mobbing oder Probleme in der Schule? Angst oder Gewalt in der Familie? Somera engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich bei dem anonymen Hilfetelefon "Nummer gegen Kummer". Wir haben mit ihr über ihre Arbeit gesprochen.
Zur Corona-Krise: Leiter des Kölner Jugendamtes gibt Tipps für die Weihnachtstage
Wie ist das hinter uns liegende Corona-Jahr aus Sicht der Jugendämter gelaufen? Welche Ratschläge und Tipps haben wir für Familien, damit sie gut durch die nächsten Wochen und Monate kommen? All das haben wir Stephan Glaremin gefragt, den Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln.
Kinder in Aleppo: Sorge vor dem siebten Kriegswinter
Ein Jahr nach dem Ende der schwersten Kämpfe im syrischen Aleppo liegen große Teile der Stadt in Trümmern. In den Ruinen ihrer Häuser und in notdürftigen Unterkünften versuchen Familien zu überleben. Jetzt ist ihre akute Sorge: Wie sollen die Kinder den Winter überstehen?
Fern der Heimat, fern vom Ziel: Geflüchtete und migrierte Kinder in Bosnien und Herzegowina
Wie geht es geflüchteten und migrierten Kindern in Bosnien und Herzegowina und vor welchen Herausforderungen stehen unbegleitete Kinder? Wir haben mit UNICEF-Kinderschutzexpertin Antonia Lüdeke gesprochen. 
Das Ende von Moria
Im September 2020 zerstört ein Feuer das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos. Zur Geschichte jenes Bildes, mit dem der griechische Fotograf Angelos Tzortzinis das „UNICEF-Foto des Jahres 2020“ geschaffen hat.
Fotoreportage: So helfen wir in Mosambik nach Wirbelsturm Eloise
Der Wirbelsturm Eloise hat Ende Januar in Mosambik eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Ganze Dörfer wurden überschwemmt, zahlreiche Familien obdachlos. Sehen Sie in der Fotoreportage, wie wir von UNICEF jetzt helfen – und welche Rolle Solarlampen und Fahrräder dabei spielen.
Udo Lindenberg: "Mir ist es nicht egal, wenn wir die Zukunft der Kinder verspielen."
Panikrocker Udo Lindenberg hat wieder eine UNICEF-Grußkarte gestaltet. Im Interview mit unserer Kollegin Claudia erzählt er uns, wie er über Schneemänner denkt, was das Peace-Zeichen für ihn bedeutet und warum er sich jedes Jahr aufs Neue für Kinder ins Zeug legt.
UNICEF im Gespräch mit IKEA: „Gemeinsam etwas verändern“
Wo Kinderrechte gelebt werden, gehen Kinder respektvoller mit anderen um. Für IKEA ein guter Grund, das Kinderrechteschulen Programm von UNICEF zu unterstützen. Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, war dazu mit Dennis Balslev, Geschäftsführer von IKEA Deutschland, im Gespräch.
10 (+ 1) Krisen, die wir in 2021 nicht vergessen dürfen
Wenn es keine Schlagzeile gibt, ist die Katastrophe dann wirklich passiert? Im Jahr 2020 stand Corona im Rampenlicht. Doch auch in diesem Jahr gab es Konflikte und Naturkatastrophen, die das Leben von Kindern geprägt haben. Sehen Sie hier, bei welchen Krisen wir in 2021 nicht wegschauen dürfen.
Das Grauen im Fokus
Die humanitäre Tragödie, die sich gerade in Cox’s Bazar im Süden von Bangladesch abspielt, ist sowohl in ihrem Ausmaß als auch in ihrer Komplexität und Geschwindigkeit erschütternd.
Fotoreportage: Akot aus dem Südsudan hat den Hunger besiegt
Der neun Monate alte Akot war lebensbedrohlich mangelernährt, als er in das UNICEF-Ernährungszentrum im Südsudan kam. Acht Wochen später ist er nicht mehr wiederzuerkennen: Dank der Spezialnahrung ist er jetzt ein vitales und fröhliches Baby.
Psychische Gesundheit: Die wichtigsten Fragen und Antworten
Sie ist wichtig für uns alle, aber trotzdem reden wir kaum darüber: Der Umgang mit psychischer Gesundheit ist von Missverständnissen und Stigmata geprägt. Was psychische Gesundheit bedeutet und welche Faktoren sie schon in der Kindheit beeinflussen – hier haben wir die wichtigsten Infos zusammengestellt.
"Die Kinder sind die wahren Opfer" | Interview UNICEF-Foto des Jahres
Das diesjährige UNICEF-Foto des Jahres stammt von dem zweifachen Pulitzer-Preisträger Muhammed Muheisen. Er porträtierte das erst fünfjährige syrische Mädchen Zahra in einem Flüchtlingslager in Jordanien. Wir haben den Preisträger getroffen und ihm Fragen zu seiner Arbeit und der Begegnung mit Zahra gestellt.
Übersehene Folgen der Pandemie: So hart trifft die Coronakrise weltweit Kinder
Die Coronakrise bringt Kinder und ihre Familien in Gefahr. Weltweit wächst die Not, je länger die Pandemie andauert. Mädchen und Jungen müssen vor dem Virus und den Folgen der Krise geschützt werden.
Schule ist mehr als ein Klassenzimmer: Wie die Corona-Pandemie in eine weltweite Bildungskrise führt
Mit dem Lockdown als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus kam es zu weltweiten Schulschließungen. In manchen Ländern sind Schulen seitdem komplett geschlossen. Welche Folgen hat das für Kinder und wie können wir ihnen helfen?
Kasai: Fünffache Krise für Kinder im Kongo
Haben Sie schon einmal von Kasai gehört? Falls nicht, sind Sie damit nicht allein. Der Name dieser Region in der Demokratischen Republik Kongo sagt wahrscheinlich nur wenigen etwas. Dabei spielt sich dort eine gewaltige Tragödie ab. In der Folge eines brutalen Konflikts sind aktuell 400.000 Kinder in akuter Gefahr, an den Folgen von Hunger zu sterben.
UNICEF-Jahresrückblick 2017: Unsere Motivation ist das Lachen der Kinder
Haben Sie persönlich schon auf das Jahr 2017 zurückgeschaut? Wir von UNICEF tun das jedes Jahr wieder gerne. Weil wir sehen, dass wir trotz der Kriege, Hungerkrisen und Naturkatastrophen weltweit jede Menge bewegen können ‒ mit Ihrer Hilfe!
Endlich wieder Unterricht: Schultore auf – für 650 Mädchen und ihre Träume!
Monatelang blieben in Kenia die Schulen geschlossen. Mit dem Lockdown als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus kam in vielen afrikanischen Ländern zu Schulschließungen. Seit Oktober diesen Jahres können Anzal und 650 weitere Schülerinnen endlich wieder den Unterricht besuchen. Für die Mädchen ist die Schule ein besonderer Ort.
Impfungen sei Dank: 8 Krankheiten, die Sie fast vergessen haben
Über viele gefährliche Infektionskrankheiten machen wir uns kaum noch Gedanken. Der Grund: Kinder in Deutschland werden routinemäßig gegen diese Krankheiten geimpft. Welche das sind, erzählen wir Ihnen.
Corona-Pandemie: 6 Tipps, um Ihre Kinder im Homeschooling zu unterstützen
Die Corona-Pandemie hat das Lernen weltweit verändert. Statt im Klassenzimmer sitzen viele Kinder zuhause vor ihren Aufgaben. Mama oder Papa werden zur Ersatz-Lehrkraft. Keine leichte Aufgabe, neben Homeoffice und Co. Hier geben wir Eltern sechs Tipps, die das Homeschooling für alle leichter machen sollen.
Lesetipp: Mit einem Koffer voller Bücher
Die jüngste UNICEF-Botschafterin Muzoon Almellehan im Gespräch über ihr neues Buch für ganz junge Leser.
Rama (8) holt Schritt für Schritt ihre Kindheit zurück
Eine Bombe nahm Rama (8) die Fähigkeit zu laufen, aber nichts kann das syrische Mädchen aufhalten. Ramas Schicksal ist eine Geschichte von Liebe, Mut und Hoffnung – inmitten eines Krieges, der unendliches Leid über Millionen von Kindern gebracht hat und weiter bringt.
Josaphat und der Traum vom Wasser
Josaphat Kambale baut als Ingenieur und Wasserspezialist für UNICEF Brunnen im Südsudan. Als Sechsjähriger verbrachte er acht Stunden am Tag mit Wasserholen. Dabei wuchs in ihm ein Traum, der Traum von sauberem Trinkwasser für alle. Dann nahm sein Leben eine Wendung.
Fotoreportage: So läuft die weltweite Corona-Impfaktion ab
UNICEF hilft bei der größten Impfaktion aller Zeiten: Wir sorgen dafür, dass die begehrten Corona-Impfstoffe auch Menschen in den ärmsten Ländern erreichen. Millionen Impfdosen werden jetzt ausgeliefert. Die ersten Impfungen laufen.
Osama (10) aus Syrien: „Körperteile von Kindern unter Ruinen“
Der zehnjährige Junge Osama stammt aus dem syrischen Aleppo, genau wie unsere Blog-Autorin Riham Sabbagh (29). Beide sind nach Deutschland geflohen. Gedanken eines Kindes und einer jungen Frau zu sieben Jahren Syrienkrieg und was er für Kinder bedeutet – und welches deutsche Wort ihnen weh tut.
Elfenbeinküste: Plastikmüll als Baustein für die Zukunft
Viel zu viel Plastikmüll und viel zu wenig Klassenräume. UNICEF ist es in der Elfenbeinküste jetzt gelungen genau diese zwei Probleme innovativ zu lösen: ganz nach dem Motto „Zwei auf einen Streich“. Das Ergebnis ist beeindruckend.
Im Jemen droht eine Hungersnot – doch was bedeutet das?
Seit Ende 2020 warnen Experten: Der Jemen steht am Rande einer Hungersnot. Doch was heißt das? Wir schauen auf Begrifflichkeiten und aktuelle Zahlen, aber auch auf die persönlichen Schicksale dreier Mädchen im Jemen. Und klären die dringliche Frage: Lässt sich die Hungersnot noch verhindern?
Weltwassertag 2022: 10 Fakten über Wasser
Wasser ist nicht nur elementarer Bestandteil des Lebens – es ist ein Menschenrecht. Umso alarmierender die weltweite Situation: Millionen Menschen leiden unter Wasserknappheit und mangelnder Hygiene. Was sind die Folgen, vor allem für Kinder? Hier sind 10 Fakten zu Wasser und Hygiene.
Erdnusspaste direkt vom Fließband
Therapeutische Erdnusspaste hat die Behandlung von mangelernährten Kindern revolutioniert. In Niger steht die erste Plumpynut-Fabrik auf afrikanischem Boden. Unsere Kollegin Claudia Berger war vor Ort.
UNICEF-Mitarbeiterin Gamila aus dem Jemen: „Unsere Erfolge geben mir Kraft“
Im Jemen ist Krieg, jeden Tag fallen Bomben, gibt es Explosionen, sterben Menschen. Tausende fliehen aus den umkämpften Gebieten. Gamila Hibatulla, UNICEF-Spezialistin für Gesundheit und Ernährung, bleibt. Weil sie Jemens Kinder nicht im Stich lassen will. Woher nimmt sie die Kraft dazu?
Wie wollen wir leben?
„Die Hoffnung der Welt richtet sich auf die kommenden Generationen“, heißt es in der Gründungserklärung von UNICEF vom 11. Dezember 1946. Viele Kinder haben auch im Jahr 2021 noch keine Chance auf ein gutes, geschütztes Aufwachsen – und ihre dramatische Lage wird oft übersehen. Wir fragen zum Jubiläumsjahr: "Wie wollen wir leben?"
Weltwassertag 2018: Wie viel Wasser braucht eine Familie zum Leben?
Auch zum Weltwassertag 2018 haben nach neuesten Schätzungen von UNICEF immer noch mehr als 663 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Aber wie viel Wasser braucht eine Familie eigentlich zum Leben? Eine Fotoreportage aus aller Welt.
Interview mit Kinderpsychologin: Warum wir die psychische Gesundheit von Kindern stärken müssen
Wenn Kinder Gewalt erleben, beeinflusst dies ihre mentale und körperliche Gesundheit. Welche Folgen Gewalt für Kinder haben kann und wie ihnen geholfen werden kann, erklärt Kinderpsychiaterin und UNICEF-Komitee-Mitglied Dr. Susanne Schlüter-Müller im Interview.
Für die jungen Stimmen von UNICEF – eine Ermutigung
In einer bewegenden Rede beim Hochschulgruppenworkshop in Freiburg hebt UNICEF-Vorstandsmitglied Peter-Matthias Gaede die Rolle von jungen Erwachsenen hervor, deren Engagement und Stimme für Kinder enorm hilfreich ist – und immer wichtiger wird. 
Corona-Ausbruch in Indien: So hilft UNICEF jetzt vor Ort
Indien wird von einem heftigen Corona-Ausbruch erfasst. Die Krankenhäuser sind überfüllt, Sauerstoff ist rar. UNICEF hilft vor Ort den betroffenen Familien – auch mit der Unterstützung von Spenderin und Spendern aus Deutschland. Sehen und lesen Sie, wofür die Spenden konkret eingesetzt werden. 
"Du lernst nicht für die Schule, sondern für das Leben"
Da, wo Kinderrechte gelebt werden, geschieht etwas Spannendes: Kinder begegnen sich mit Respekt und wachsen über sich hinaus. Sie finden untereinander und eigenständig Lösungen – ohne uns Erwachsene. Wir haben gestaunt und viel gelernt – in einer Kinderrechteschule in Greven.
Kommentar zur Lage in Afghanistan: "Wir müssen den Menschen über den Winter helfen"
Die Lage in Afghanistan ist so dramatisch, dass mit der Hilfe nicht gewartet werden kann, bis man weiß, wie man mit den De-facto-Machthabern umgehen soll. Ein Kommentar von Christian Schneider, Geschäftsführer bei UNICEF Deutschland.
Kindheit in Trümmern. Erlebnisbericht aus Syrien
Syrien. Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Land, oder mit dem, was der Krieg aus dem Land macht und was das für Kinder bedeutet. Jetzt bin ich zum ersten Mal selbst da und sehe es mit eigenen Augen – und kann es einfach nicht fassen.
Reisebericht aus Afghanistan: Hoffen, dass die Welt sie nicht vergisst
Nackte Kinderfüße im kalten Schnee, Mädchen und Jungen, die sich wochenlang von Brot und Tee ernähren, Neugeborene, die mit jedem Atemzug um ihr Leben ringen – das Ausmaß der humanitären Katastrophe in Afghanistan ist überwältigend und die Kinder zahlen den höchsten Preis. Eindrücke aus einem Land im Überlebenskampf. 
"Das Bild der Verstümmelung einer Grapefruit soll schockieren und aufklären"
An einer Grapefruit wird die brutale Praktik der weiblichen Genitalverstümmelung / -beschneidung gezeigt: Hannah-Lisa Paul ist die Regisseurin und Kreative hinter dem aufrüttelnden Video. Im Interview erzählt die Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln, wie der Spot entstand und was sie damit bewirken möchte.
"Kein Kind sollte solche Schmerzen erfahren müssen"
Sara Aduse hat Genitalverstümmelung selbst erlebt. Im Video-Interview spricht sie über die traumatisierende Erfahrung, ihren Weg der Heilung und darüber, wie wir gemeinsam dazu beitragen können, die brutale Praktik zu beenden.
Die besten Nachrichten des zweiten Halbjahres 2020
Die Coronakrise war im Jahr 2020 das alles beherrschende Thema, viele gute Nachrichten hatten es hingegen schwer, durchzudringen. Wir haben eine Auswahl positiver Geschichten und Hoffnung machender Neuigkeiten zusammengestellt, die Sie in dieser turbulenten Zeit vielleicht verpasst haben.
Zwei Mädchen und eine grenzenlose Freundschaft
Seit nun über einem Jahr gehen Pakete und Briefe zwischen Deutschland und Jordanien hin und her. Zwei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, haben mehr gemeinsam, als man zunächst ahnt. Es ist die Fortsetzung einer wundervollen Freundschaft, die im letzten Jahr begann.
Fotos: Überleben in der Dürre Madagaskars
Die UN warnen: Im Süden Madagaskars droht eine Hungersnot. Einer der Gründe für die katastrophale Situation ist die anhaltende Dürre. Unser Fotograf hat die vierjährige Anjaramee und ihre Familie besucht und die verheerenden Folgen der extremen Trockenheit auf ihr Leben festgehalten.  
Nepal: Willkommen in der Realität
Nepal hat mich vom ersten Tag an begeistert, mit seinem Reichtum an Kulturen, Sprachen und Landschaften. Auf einer Projektreise im vergangenen Jahr tauchte ich tief in das Land ein und traf fernab der touristischen Reiseziele auf Menschen, die mit großer Armut und vielen anderen Herausforderungen zu kämpfen haben.
Dürre in Kenia: Staubiger Sand, so weit das Auge reicht
Sengende Hitze über dem Nordosten Kenias. Brunnen trocknen aus, Trinkwasser wird knapp, die Ernte verdorrt und das Vieh stirbt. Vor allem Kleinbauern verlieren durch die anhaltende Dürre jede Einkommensgrundlage. Die Zahl der Kinder, die jeden Abend hungrig ins Bett gehen, steigt.
Transport von Corona-Impfstoffen: „Es ist mein Job, die Lieferung sicherzustellen.“
UNICEF bringt die Corona-Impfstoffe in jeden Winkel der Erde. Logistik-Experte Mounir Bouazar spricht im Interview über große Herausforderungen und besondere Momente bei der einzigartigen globalen Lieferaktion.
Die besten Nachrichten des zweiten Halbjahrs 2021
Sie tun so gut und zwischendurch brauchen wir sie einfach: gute Nachrichten. Ja, es gibt sie, auch aus dem zweiten Halbjahr 2021. Wir haben für Sie sechs positive, inspirierende, hoffnungsvolle Geschichten gesammelt. Lesen Sie selbst!
Warten auf die Zukunft
UNICEF Mitarbeiter Sebastian Sedlmayr und Christine Kahmann haben Ende April 2018 Flüchtlingslager auf Lesbos besucht und ihre Eindrücke bezüglich der dort vorherrschenden Umstände zusammengefasst. 
Die Geschichte hinter dem Foto: Wenn das Zuhause in der Flut untergeht
Das diesjährige UNICEF-Foto des Jahres zeigt die elfjährige Pallavi. Das Bild ist in der von Zyklonen verwüsteten Küstenregion der Sundarbans in Indien entstanden. Aufgenommen hat es der Fotograf Supratim Bhattacharjee, der seit seiner Kindheit mit der Region und den Menschen dort verbunden ist. Ein Interview.
Ich, der Tisch-Besitzer
Gedanken eines Papas anlässlich des internationalen Tags der gewaltfreien Erziehung.
Begegnungen in Afghanistan: "Ein gesundes Mädchen sollte doppelt so viel wiegen"
Sam Mort leitet die Kommunikationsabteilung von UNICEF in Afghanistan. Sie reist häufig durch das Land, um mit Kindern und ihren Familien zu sprechen. Hier erzählt sie von ihren eindrücklichsten Begegnungen.