UNICEF in Mosambik

UNICEF-Themen

Damit es so vielen Kindern wie möglich auf der ganzen Welt gut geht, arbeitet UNICEF in sechs Schwerpunktbereichen daran, ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Das tun wir praktisch - in Form von Hilfsgütern oder medizinischer Vorsorge. Das tun wir nachhaltig - durch Zugang zu guter Grundbildung, den wir jedes Jahr für immer mehr Kinder möglich machen. Und auch politisch sind wir im Einsatz. Wir reden mit Regierungen, beraten und setzen uns dafür ein, so viele Erfolge wie möglich für Mädchen und Jungen anzustoßen.

Die Schwerpunkte der UNICEF-Arbeit

Durch sauberes Trinkwasser, Hygiene und Impfungen ist es gelungen, die weltweite Kindersterblichkeit in den letzten 25 Jahren um mehr als die Hälfte zu senken. Auch Moskitonetze zum Schutz vor Malariamücken und das Stillen von Neugeborenen retten täglich Kinderleben.

Es macht Mut, dass heute mehr Mädchen und Jungen eingeschult werden als je zuvor – auch dank unseres gemeinsamen Engagements. Doch noch immer haben weltweit 58 Millionen Kinder im Grundschulalter keinen Platz in der Schule. Und zu viele Kinder brechen vorzeitig ab, weil der Unterricht schlecht ist.

Noch immer stecken sich täglich 1.000 Mädchen und Jungen mit dem HI-Virus an – schon im Mutterleib, bei der Geburt oder beim Stillen. Oft wusste die Mutter nicht einmal, dass sie „positiv“ ist. Bis heute hat Aids 17 Millionen Kindern ihre Mutter, ihren Vater oder beide Elternteile geraubt.

Doch zum ersten Mal ist eine Aids-freie Generation in greifbare Nähe gerückt. Medikamente helfen zunehmend, die Übertragung des Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind zu verhindern. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt zum ersten Mal seit dreißig Jahren. Ein Riesenerfolg, zu dem UNICEF maßgeblich beitragen konnte.

Informationen und die richtigen Medikamente sind der Schlüssel im Kampf gegen HIV/Aids. Eine Aids-freie ist Generation möglich – die Zahl der HIV-Neuinfektionen sinkt. Mit Ihrer Hilfe kann UNICEF Neugeborene schützen, über Aids aufklären und Waisen betreuen.

Wenn Armut, Krieg und Zerstörung den Alltag prägen, geraten Kinder schnell „unter die Räder“. Millionen von Jungen und Mädchen weltweit werden als Prostituierte oder billige Arbeitskräfte verschleppt und ausgenutzt, sogar im Krieg als Kindersoldaten. Und für viele Kinder aller Länder ist Gewalt Alltag – in der Familie oder im Klassenzimmer.

In angespannten Situationen zählt jede Minute. Deshalb arbeiten UNICEF-Nothilfeexperten zügig und gewissenhaft. Gebraucht wird die UNICEF-Nothilfe überall dort auf der Welt, wo Kinder unter Kriegen leiden oder auf der Flucht sind, wo Hunger herrscht oder Naturkatastrophen ihr Überleben gefährden.

Die Kinderrechte gelten für jedes Kind weltweit – auch bei uns. Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Alle Kinder auf der Welt erhielten damit verbriefte Rechte - auf Überleben, Entwicklung, Schutz und Beteiligung.

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